Szenische Lesung: Gino Bartali – Italienische Radlegende, Helfer verfolgter Juden

Vortrag von Annedore Wittum

 

Zeit: Freitag, 19. Juni 2020, 19 Uhr

Ort: Live auf Facebook

Eintritt: entfällt

Veranstalterinnen: DIG Region Stuttgart e.V., KOMMA Kultur Esslingen

 

Ein Vortrag von Annedore Wittum, inszeniert und gelesen von Samira Hadi, Chiara Poma Rinklef und Emanuel Schwarz.

Die Leseinszenierung wird zur angegebenen Zeit auf den Facebook-Seiten des KOMMA Kultur Esslingen und der Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart e.V. und auf www.komma.info live gestreamt. Der Link wird auch hier in der Veranstaltung gepostet.

Gino Bartali gewann 1938 als Profi-Radrennfahrer die Tour de France. Wenige Jahre später rettete er 800 jüdische Menschen in der Toskana vor den Nazis. Er wird deshalb in Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ gewürdigt und zu seinen Ehren begann der Giro d’Italia 2018 in Israel. Der Vortrag berichtet über den Lebensweg Bartalis und seine Mitarbeit in einem konspirativen Netzwerk der katholischen Kirche in Florenz zur Judenrettung.

Vortrag: Israelische Sicherheitspolitik

Warum sie auch unter einer anderen Regierung nicht grundsätzlich anders sein kann

Vortrag von Prof. Dan Schueftan Ph.D.

Zeit: Mittwoch, 4. März 2020, 19 Uhr

Ort: Haus der Wirtschaft, Konferenzraum Reutlingen
Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart

Eintritt: frei

Veranstalterinnen: DIG Region Stuttgart e.V., Reinhold-Maier-Stiftung

Anmeldung erforderlich: Hier anmelden

oder telefonisch 030 22012634 oder Mail service@freiheit.org

Am 2.3.2020 wird in Israel wieder gewählt. Manche erhoffen sich, dass eine anders zusammengesetzte Regierung den Weg zu Verhandlungen und Konfliktlösung im Nahen Osten frei macht. Wie realistisch ist die Vorstellung, der israelisch-arabische Konflikt hänge allein von der israelischen Seite ab? Ist es nicht auch die längst überfällige, ernsthafte Bekämpfung des globalen Antisemitismus, die über Krieg und Frieden in Nahost entscheidet?

Der Zionismus und der Staat Israel entwickeln sich seit über hundert Jahren auch ohne einen historischen Kompromiss, welchen die Palästinenser ablehnen. Solange diese immer wieder zu Feindschaft, Opferhaltung und Gewalt neigen, ist zu erwarten, dass auch Israel in absehbarer Zukunft ihnen mit Gewalt die Möglichkeit nehmen wird, das Leben im jüdischen Staat zu stören. Der Referent wird auch auf Fragen zur aktuellen Sicherheitspolitik Israels eingehen.

Prof. Dan Schueftan Ph.D. ist Direktor des Studienzentrums für Nationale Sicherheit an der Universität Haifa und war Berater des Israelischen Nationalen Sicherheitsrats. Von 2012 bis 2014 war er Gastprofessor am Institut für Staatwissenschaften an der Georgetown University in Washington D.C. Regelmäßig berät er Ausschüsse des Kongresses in Washington D.C. sowie europäische Regierungen, Nachrichtendienste, Forschungseinrichtungen und Think Tanks in Fragen der Nahostpolitik und Sicherheitspolitik. Zudem ist er als Dozent an der Landesverteidigungsakademie der Israelischen Streitkräfte tätig. Seit vielen Jahren kommt er zu Vorträgen nach Deutschland, um in deutscher Sprache über die Entwicklungen im Nahen Osten zu informieren.

Einladung: Besuch der Stuttgarter Synagoge

Wir freuen uns über Ihr Interesse am Judentum und laden Sie zu einer Führung durch die Stuttgarter Synagoge herzlich ein. Michael Kashi, Vorstandsmitglied der IRGW und der DIG, wird uns die Synagoge vorstellen.

 

Führung: Michael Kashi, Vorstandsmitglied der IRGW

Zeit: Donnerstag, 23. Januar 2020, 17 Uhr

Ot: Haus der im Haus der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW), Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart

Anmeldung bis spätestens 16.01.2020 an baerbel.illi@t-online.de

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse am Judentum und laden Sie zu einer Führung durch die Stuttgarter Synagoge herzlich ein. Michael Kashi, Vorstandsmitglied der IRGW und der DIG, wird uns die Synagoge vorstellen.

Treffpunkt ist am 23.1.20., 17 Uhr im Vorraum der Synagoge. Alle Männer werden gebeten eine Kopfbedeckung mitzubringen. Die Führung wird ca. 1,5 Stunden dauern. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit und zeigen Sie ihn auf Verlangen vor. Die Führung ist kostenfrei.

Nach dem Besuch der Synagoge kann im Gemeinderestaurant Teamim (Gewürze) um 18:30 Uhr ein Abendessen eingenommen werden. Gereicht wird ein

Israelischer Teller
Gefillte Fisch, Chren, 3 Kugeln Falafel, Matbucha, Humus, Tehina, israelischer Salat, Karottensalat (alles nach israelischer Art zubereitet). 14 € pro Person.

Maximal 30 Personen können an dem Abendessen teilnehmen. Deshalb ist eine Vorbestellung erforderlich. Wenn Sie am Abendessen teilnehmen möchten, geben Sie es bitte bei der Anmeldung zum Synagogenbesuch an.

Um eine schriftliche Anmeldung per Mail wird gebeten. Wer nicht Mitglied der DIG ist, gebe bitte die Postadresse bei der Anmeldung mit an.

Youth Against Antisemitism

Vortrag und Konzert

Zeit: Samstag, 30. November 2019, 19.30 Uhr

Ort: KOMMA Kultur Esslingen, Maillestraße 5-9, 73728 Esslingen

Eintritt: Frei

Veranstalterinnen: KOMMA Kultur Esslingen, Junges Forum der DIG Region Stuttgart e.V., Emanzipation und Frieden e.V.

Unterstützt wird der Abend von der Amadeu Antonio Stiftung und präsentiert vom Freien Radio für Stuttgart.

Im Zentrum steht dieses Jahr ein Vortrag von Jakob Baier. Der 1986 in Berlin gebohrene Politikwissenschaftler forscht an der Justus-Liebig-Universität Gießen zum Thema Antisemitismus in Kunst, Kultur und Medien. Zuvor war er Lehrbeauftragter für deutsch-jüdische Bildungsgeschichte sowie für die jüngere Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus an der Universität Kassel. Als Doktorand arbeitet er derzeit an seinem Dissertationsprojekt über Antisemitismus im deutschsprachigen Gangsta-Rap.

Zu finden Jakob Berger in dieser durchaus sehenswerten Dokumentation.

Nach dem Vortrag feiern wir mit dem Berliner Audiolith Act Tubbe (Elektropop). Abgerundet wird der Abend mit DJs, israelischem Essen und Getränken.

Israelsolidarische Kundgebung in Stuttgart: Grußwort von Bärbel Illi

Grußwort Bärbel Illi, Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart e.V. bei der Kundgebung der Internationalen Christlichen Botschaft in Jerusalem, ICEJ, „Für jüdisches Leben in Deutschland, für Israel und Jerusalem“ am 3.11.2019 in Stuttgart

„3.000 Menschen feiern gemeinsam die größte Ramadan-Feier Israels. Männer und Frauen, Jüdinnen und beduinische Frauen mit Kopfbedeckung, viele junge Frauen mit offenen Haaren. Es ist mein Lieblingsbild aus Israel. Es zeigt nicht nur irgendeine Feier, es ist die Betriebsfeier der jüdisch geführten Firma Sodastream in Rahat, einer mehrheitlich von Beduinen bewohnten Kleinstadt in der Negevwüste. Sie kennen die Geschichte: Neben anderen Problemen zwangen auch die Attacken der BDS-Kampagne die Firma aus der Westbank wegzuziehen, viele arabische ArbeitnehmerInnen verloren dabei ihren Arbeitsplatz. Warum es so wichtig ist, gerade den israelbezogenen Antisemitismus zu bekämpfen, darüber möchte ich heute sprechen.

Ich grüße Sie im Namen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Region Stuttgart. Wir bedanken uns bei der ICEJ für die Organisation der Kundgebung heute.

Zurück nach Rahat. Dort boomt Sodastream heute, denn es vermarktet eine sehr umweltfreundliche Idee, das Wasser zuhause selber zu sprudeln, ganz ohne Einwegflaschen. Israel ist schön, es bringt viele solcher Erfolgsstorys hervor.

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