Israeltag 2018 auf dem Stuttgarter Schlossplatz

Wir feiern 70 Jahre Wiedererlangung der Unabhängigkeit Israels!

 

Zeit: 7. Juni 2018, 16 Uhr bis 21 Uhr

Ort: Stuttgart, Schlossplatz

Eröffnung: Michael Kashi, Vorstandsmitglied der Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW)

Flugblatt: Vorderseite, Rückseite

Gefördert durch:

 

Schirmherrschaft

  • Sandra Simovich, Generalkonsulin des Staates Israel
  • Muhterem Aras, Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg
  • Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart
  • Prof. Barbara Traub M.A., Susanne Jakubowski, Michael Kashi, Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW)

 

Grußworte

  • Sandra Simovich, Generalkonsulin des Staates Israel
  • Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart
  • Hellmut Königshaus, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG)
  • Netanel Wurmser, Landesrabiner von Württemberg
  • Jonathan Elkhoury, Reservists on Duty Israel, Koordinator der Projekte für Minderheiten

 

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Vortrag: Lässt sich Irans Atombewaffnung noch verhindern?

Vortrag von Dr. Matthias Küntzel

 

Zeit: Mittwoch, 17. Januar 2018, 19 Uhr

Ort: Uni Stuttgart, Großer Vortragssaal der Universitätsbibliothek, Holzgartenstraße 16, 70174 Stuttgart

Eintritt: frei

Veranstalterinnen: Universitätsbibliothek Uni Stuttgart, Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart e.V., Konrad-Adenauer-Stiftung BW

 

Die Zukunft des Atomdeals, den die UN-Vetomächte und Deutschland im Juli 2015 mit Iran vereinbarten, ist offen. Für Berlin und die EU handelt es sich um einen „historischen Erfolg der Diplomatie“, der um jeden Preis zu verteidigen sei. Die Trump-Administration bezeichnet den Deal hingegen als „eines der schlechtesten Abkommen“, dem die USA je beigetreten seien. Sie wird hierbei von Israel und mehreren arabischen Staaten unterstützt.
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Vortrag: 1947 – Die UN, deren Teilungsplan und dessen Implikationen für Israels Existenzkampf

Vortrag von Sebastian Mohr

 

Zeit: Mittwoch, 15. November 2017, 19 Uhr

Ort: Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart

Eintritt: 7 Euro (ermäßigt: 5 Euro)

 

Am 29. November 2017 jährt sich zum 70. Mal die Annahme des UN-Teilungsplans für Palästina durch die UN-Generalversammlung. Die damalige Befürwortung des UN- Teilungsplans als Resolution 181 (II) gilt weithin als zentrales Fundament für die einige Monate später ausgerufene Unabhängigkeitserklärung Israels. Das eigentliche Ziel hingegen, die Lösung des Konflikts zwischen arabischen und jüdischen Bewohnern des britischen Mandatsgebiets Palästina zu erreichen, verfehlte der Teilungsplan jedoch demonstrativ. Der Vortrag wird die politisch-historischen Hintergründe des UN-Teilungsplans sowie dessen Auswirkungen beleuchten, mit denen der Staat Israel gegenwärtig konfrontiert ist.

Sebastian Mohr ist Politikwissenschaftler. Er ist Fachreferent im Bereich der Antisemitismusprävention beim Internationalen Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung e.V. (IIBSA) und engagiert sich im Projekt „Watch: Antisemitism in Europe“.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg vom 5. bis 20. November 2017 in Stuttgart.

Vortrag: Hass via Internet – Antisemitismus im World Wide Web

Zu den kognitiven und emotionalen Grundlagen der aktuellen Judenfeindschaft

Vortrag von Prof. Monika Schwarz-Friesel, TU Berlin

 

Zeit: Donnerstag, 20.07.2017, 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)

Ort: Uni Stuttgart, Großer Vortragssaal der Universitätsbibliothek, Holzgartenstraße 16, 70174 Stuttgart

Eintritt: frei

 

Weltweit nimmt die öffentliche Verbreitung drastischer Verbal-Antisemitismen über das Web 2.0 zu. Durch die Spezifika der Internetkommunikation sinkt die Hemmschwelle judenfeindliche Äußerungen offen zu artikulieren. Die unkomplizierte und freie Zugänglichkeit zu Diskursen mit manifesten Hass-Äußerungen und deren schnelle und multiple Verbreitung haben zu einer Ausweitung des Sagbarkeitsfeldes für judeophobe Hasssprache geführt. Dabei sind vor allem die harmlos anmutenden Publikationsorgane und sozialen Netzwerke, die auf den ersten Blick weder politisch noch ideologisch ausgerichtet sind, verantwortlich für eine Normalisierung des Antisemitismus im Internet.

Im Vortrag wird anhand von repräsentativen Beispielen erörtert, inwieweit die aktuellen Manifestationen von Judenhass kognitiv auf kulturell tradierten antisemitischen Stereotypen und emotional auf kollektiven Gefühlswerten basieren und inwieweit die „Israelisierung des Antisemitismus“ einem uralten, typischen Adaptionsmuster von Judenhass folgt.

Prof. Monika Schwarz-Friesel ist Antisemitismusforscherin und Kognitionswissenschaftlerin an der TU Berlin. Publikationen zum Thema u.a.: Aktueller Antisemitismus – ein Phänomen der Mitte (mit J. Reinharz/E. Friesel, 2010), Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert, 2013 (mit J. Reinharz), Gebildeter Antisemitismus (2015); „Inside the Antisemitic Mind“ (2017); seit 2014 Leiterin des DFG-Projekts „Verbal-Antisemitismus im World Wide Web“