Rückblick Israeltag 2018: Eröffnungsrede

Herzlichen Dank an alle, die beim Israeltag dabei waren und dieses schöne und ermutigende Ereignis mit gestaltet und möglich gemacht haben. Michael Kashi, Hier dokumentieren wir die Eröffnungsrede von Michael Kashi, Vorstandsmitglied der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg:

 

Michael Kashi, Vorstandsmitglied der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg
Kwod Ha`rabanim

Sehr geehrte Frau Sandra Simovich, Generalkonsulin des Staates Israel, ich bin sehr froh, dass Sie heute mit uns feiern, erzähle den Menschen in Israel, dass sie nicht alleine sind, auch in Stuttgart gibt es viele Menschen die an ihrer Seite stehen.

Sehr geehrter Herr Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, schön dass Sie mit uns feiern. Bei dieser Gelegenheit will ich auch der Stadt Stuttgart danken, dass wir jedes Jahr hier feiern dürfen.

Sehr geehrter Herr Helmut Königshaus, Präsident der Deutsch- Israelischen Gesellschaft!

Liebe Frau Bärbel Illi, Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Region Stuttgart e.V., ohne Bärbel Illi kann ich mir den Israeltag nicht vorstellen. Danke Bärbel!

Liebe Sabina Morein, WIZO Stuttgart, danke dass Du mit so viel Kraft dabei bist!

Herr Jonathan Elkhouri, Koordinator für Minderheiten in Israel

Abgeordnete aus Landtag und Stadtrat;

Vertreter der Religionsgemeinschaften und öffentlichen Lebens;
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Vortrag: Dr. Gertrud Luckner – ein Leben für die Menschlichkeit

Vortrag von Annedore Wittum

 

Zeit: Dienstag, 5. Juni 2018, 18 Uhr

Ort: Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)

Eintritt: 5 Euro (für DIG-Mitglieder: frei)

 

Dr. Gertrud Luckner wurde am 26. September 1900 in Liverpool als Jane Hartmann geboren, wuchs aber schon kurz nach der Geburt bei Pflegeeltern auf, die sie evangelisch taufen ließen und als deutsche Staatsbürger mit ihr nach Deutschland zurückkehrten. Mit 22 Jahren wurde sie von den Pflegeeltern adoptiert und sie nahm die deutsche Staatsangehörigkeit an. Sie studierte Volkswirtschaft an der Universität Königsberg und finanzierte ihr Studium mit Sprachkursen, Familien- und Gesundheitsfürsorge. Über das Woolbroocke College in Birmingham näherte sie sich den Quäkern an. 1938 promovierte sie an der Universität Freiburg. G. Luckner war überzeugte Pazifistin und ließ sich 1934 römisch-katholisch taufen.
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Einladung: Besuch der Stuttgarter Synagoge

Zeit: Donnerstag 26. April 2018, 17 Uhr

Ort: IRGW, Eingang Firnhaberstrasse 9, 70174 Stuttgart

Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich

Führung: Michael Kashi, Vorstandsmitglied der IRGW

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse am Judentum und laden Sie ein zu einer Führung durch die Stuttgarter Synagoge.

Treffpunkt ist am 26. April, um 17 Uhr der Vorraum der Synagoge. Alle Männer werden gebeten eine Kopfbedeckung mitzubringen. Die Führung wird ca. 1,5 Stunden dauern. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit und zeigen Sie ihn auf Verlangen vor.

Nach dem Besuch der Synagoge kann im Gemeinderestaurant Teamim (Gewürze) ein Abendessen eingenommen werden. Gereicht wird ein Israelischer Teller, der pro Person 16 Euro kostet. Der Preis pro Flasche Wein liegt zwischen 7,50 und 12,50 Euro. Maximal 30 Personen können an dem Abendessen teilnehmen. Wenn Sie am Abendessen teilnehmen möchten, geben Sie es bitte bei der Anmeldung zum Synagogenbesuch an.

Anmeldung bis spätestens 18. April 2018 an: Agnes Schön-Abiry, senga.leo@web.de, Tel: 0176 56900953

Frau Schön-Abiry teilt Ihnen nach Ihrer Anmeldung mit, ob Sie teilnehmen können.

Grußwort von Landtagspräsidentin Muhterem Aras zum Israeltag

Die Präsidentin des baden-württembergischen Landtags, Muhterem Aras, ist in diesem Jahr Schirmherrin unseres Israeltages. Ihr Grußwort an unsere Gäste:

 

Muhterem Aras

(Quelle: Landtag von Baden-Württemberg)

Liebe Gäste des Israeltags 2018 in Stuttgart,

ich sage herzlichen Glückwunsch Israel, masel tov, zum 70. Geburtstag.

Das Land, seine Menschen, seine Wirtschaft gelten als dynamisch, einfallsreich, risikobereit – eine Gesellschaft mit einer ausgeprägten Start-Up-Kultur. So lautete auch der Tenor eines deutsch-israelischen Wirtschaftsforums vergangenes Jahr im Landtag. Vertreterinnen und Vertreter baden-württembergischer wie israelischer Unternehmen haben in unserem Haus über die Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert. Sie haben zudem grundsätzlich erörtert, wie aus den unterschiedlichen Stärken und Ansätzen erfolgreiche Partnerschaften entstehen können. Ein spannender, zukunftsweisender Austausch.‘

Im Januar hat der Landtag der Opfer des Holocaust gedacht. Eine würdige Veranstaltung, in der wir uns auch mit altem und neuem Antisemitismus auseinandergesetzt haben. Die Feindschaft gegenüber Jüdinnen und Juden zeigt sich teilweise vollkommen offen oder im Gewand einer „legitimen Israelkritik“. Doch am Ende bleibt es nur blanker Hass gegenüber unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Dem setzen wir eine lebendige Erinnerungskultur entgegen, die uns immer wieder die Bedeutung unserer demokratischen Grundwerte vor Augen führt.

Beides, das Gedenken wie der Austausch zu Zukunftsfragen, prägen unser Verhältnis zu Israel. Beides gibt Anlass zur Begegnung. Der Israeltag 2018 in Stuttgart ist eine weitere Gelegenheit dazu.

Herzliche Grüße,
Muhterem Aras, MdL
Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg