Spendenaufruf: Für die Menschen Israels

Die DIG Region Stuttgart empfiehlt Ihnen, zu Ehren von Fritz Bauer für die Menschen in Israel spenden. Als DIG Region Stuttgart beteiligen wir uns am Spendenaufruf von Keren Hayesod.
 

 
Ihre Spende senden Sie bitte in der Zeit vom 13.September 2020, ab 15:00 Uhr, bis 15.September 2020 über diesen Charidy-Link via Paypal oder Kreditkarte an Keren Hayesod. Das Geld wird verwendet für eine neue, betreute Wohnanlage für Holocaustüberlebende und ältere Neueinwanderer mit insgesamt 111 Wohnungen und Clubräumen in Beer Sheva. Drei Etagen der Wohnanlage sollen den Namen von Fritz Bauer tragen. Fritz Bauer, war Hessischer Generalstaatsanwalt und Initiator der Auschwitz-Prozesse. Er lieferte Israel entscheidende Hinweise zur Ergreifung Adolf Eichmanns.

Finden Sie das Projekt gut? Möchten Sie auch persönlich in Ihrem Bekanntenkreis für Spenden werben? Dann fordern Sie bitte bei info@dig-stuttgart.net weitere Informationen an, die Sie dabei unterstützen.

Pressemitteilung: Friedensschluss zwischen den VAE und Israel ist historischer Schritt hin zu Frieden und Sicherheit

Der Bundesverband der Deutsch-Israelischen Gesellschaft hat den Friedenschluss zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel als „histortischen Schritt hin zu Frieden und Sicherheit bezeichnet“. Die Pressemitteilung im Wortlaut:

„Dies ist ein historischer Schritt mit enormen Chancen für die künftige Entwicklung der gesamten Nahost-Region. Der Friedensschluss zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel, die Aufnahme diplomatischer Beziehungen und damit die offizielle Anerkennung Israels durch die VAE ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten. Das Abkommen ist ein weiterer Beleg für den aufrichtigen Friedenswillen Israels. Am Zug sind jetzt die Unwilligen, die ihre eigene Unfähigkeit zum Kompromiss jahrzehntelang der israelischen Seite in die Schuhe geschoben haben. Wo Frieden gewollt ist, ist dieser auch möglich. Dies zeigen Israel und die VAE mit ihrer Vereinbarung“, so äußerte sich heute der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Uwe Becker.

„Die langsame und eher inoffizielle Annäherung einzelner arabischer Staaten gegenüber Israel in den zurückliegenden Jahren kann nun auch auf offizieller Ebene ausgebaut werden, was die Sicherheit und Stabilität in der gesamten Region erhöhen kann. Gleichzeitig kann dieses Abkommen einen Schub für die wirtschaftliche Kooperation und damit für die Prosperität der Region in Zeiten auch des wirtschaftlichen Umbaus des arabischen Raums in den kommenden Jahren bedeuten“, erklärte DIG-Präsident Uwe Becker.

„Die starke Rolle, die die Vereinigten Staaten von Amerika beim Zustandekommen dieses Abkommens eingenommen haben, verdient Dank und Anerkennung und sollte für die Europäische Union ein Grund des Ansporns in der eigenen Nahost-Politik sein. Die barsche Reaktion der Palästinensischen Seite auf dieses Abkommen entlarvt den fehlenden Friedenswillen von Mahmoud Abbas. Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat sich in der vermeintlichen Opferrolle eingenistet und will diesen Status ganz offensichtlich nicht aufgeben. Die EU sollte jetzt endlich den notwendigen Druck auf die PA ausüben und diese dazu bewegen, mit eigenen Friedensvorschlägen an den Verhandlungstisch mit Israel zu kommen. Die Europäischen Hilfen an die PA müssen künftig klar mit der Forderung nach Verhandlungen verbunden werden, nur diese Sprache scheint man in Ramallah zu verstehen“, so DIG-Präsident Uwe Becker abschließend.

Berlin, den 14. August 2020

Wir trauern um Aytekin Celik

Er war ein sehr sympathischer Freund und in seiner freundlichen, hilfsbereiten und humorvollen Art ein Vorbild für uns.

Aytekin war seit März 2019 Mitglied im Vorstand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Region Stuttgart. Er wies unfaire Angriffe gegen Israel immer zurück und engagierte sich mit uns gegen Boykott-Aufrufe, auch als Mitglied der Grünen im Stuttgarter Gemeinderat.

Gegen seine Krankheit kämpfte er mutig und offen. Er starb gestern im Alter von nur 50 Jahren. Wir vermissen Aytekin und werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Nico Weinmann (FDP) kritisiert Landesregierung

Die DIG Region Stuttgart bedankt sich bei Nico Weinmann MdL für die Anfrage „Boycott, Divestment, Sanctions“ (BDS) und ähnliche antiisraelische Aktivitäten in Baden-Württemberg, die er an die Landesregierung Baden-Württemberg stellte. Die Antwort der Landesregierung kommentiert Herr Weinmann so:

 

Statement des stellvertretenden Vorsitzenden der FDP/DVP Fraktion und Heilbronner Landtagsabgeordneten Nico Weinmann:

„Die Landesregierung muss deutlicher als bisher gegenüber den Kommunen kommunizieren, dass es in staatlichen Räumen keinen Platz für radikale antiisraelische Aktivisten, insbesondere aus der BDS-Bewegung, geben darf. Es ist bedauerlich, dass die Landesregierung hier nicht den gebotenen resoluten Willen zeigt. Die FDP/DVP Fraktion steht jedenfalls entschlossen an der Seite Israels und wird sich auch künftig für die Freundschaft zwischen Israel und Deutschland einsetzen.“

Auch wir sind über die Antwort der Landesregierung enttäuscht. Wir vermissen die Bereitschaft den Landtagsbeschluss, Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten, mit Tatkraft umzusetzen. Wir schätzen das Engagement des Beauftragten gegen Antisemitismus. Er empfiehlt beispielsweise den Institutionen des Landes, für BDS-nahe Veranstaltungen keine Räume zur Verfügung zu stellen. Obwohl das israelische Generalkonsulat damals protestierte, gaben baden-württembergische Universitäten BDS-Aktivisten ein Podium, so die Uni Tübingen und die Uni Hohenheim im Juni 2018. Mindestens im Nachhinein würden wir gerne einen klaren Satz der Landesregierung dagegen hören, um weiteren Skandalen vorzubeugen.

Hier die Antwort der Landesregierung.