Sprachkurst Ivrit (Hebräisch)


Zeit:
NEU – Sonntag, 23. August 2020,
16 Uhr bis 20 Uhr

Ort: Online als Zoom-Meeting

Referent: Avi Palvari

Kosten: 40 Euro pro Person

Der Kurs richtet sich an AnfängerInnen mit kleinen Vorkenntnissen. Sie sollten die hebräischen Buchstaben kennen und ein bisschen lesen und schreiben können.

Avi Palvari wird den Sprachkurs leiten. Die Kosten pro Person betragen 40 €. Die Gebühr bitten wir vor dem Kurs zu überweisen; die Bankverbindung erhalten Sie bei Anmeldung. Der Kurs kann stattfinden, wenn mindestens zehn Anmeldungen zusammen kommen. Maximal 15 Teilnehmende.

Anmeldung bitte bis 17.8.20 an Bärbel Illi, baerbel.illi@t-online.de. Bitte geben Sie dabei Ihre Mail- und Postadresse an. Sie erhalten dann eine Einladung mit weiteren Informationen oder eine Absage, falls der Kurs ausgebucht ist.

Online-Vortrag: Schlafstunde und Zionismus

Online-Vortrag von Oliver Vrankovic live aus Israel

 

Zeit: Mittwoch, 22. Juli 2020, 19 Uhr

Ort: Videokonferenz mit Vortrag und Diskussion

Anmeldung: Erforderlich für die Teilnahme an der Diskussion. Bitte an info@dig-stuttgart.net

Alternativ wird der Vortrag live auf unserer Facebook-Seite übertragen. Hierzu ist keine Anmeldung erforderlich.

Eintritt: entfällt

Veranstalterin: DIG Region Stuttgart e.V.

 

Ein Vortrag über die Jeckes; jene deutschen und kulturdeutschen Juden, die in den 30er Jahren nach Palästina geflüchtet sind und zu Mitbegründern des Staates Israel wurden. Sie sind vor den Deutschen nach Palästina geflüchtet, bevor ihnen ihre Heimat zur Mördergrube ohne Entrinnen werden konnte.

Obwohl ihnen Deutschland für immer verleidet wurde, kam es für die deutschen Juden nach ihrer Auswanderung zu keinem Ablösungsprozess von ihrem kulturellen Erbe. Die heute Hochbetagten trafen in jungen Jahren auf ein von osteuropäischen Pionieren dominiertes jüdisches Gemeinwesen, das ihnen viel Argwohn entgegenbrachte. Der Wechsel von der deutschen in die eretz-israelische Heimat verlief als schwieriger Prozess von Negation und Affirmation. Trotz ihrer holprig verlaufenden Integration haben die Jeckes überproportional viel zur gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung des jüdischen Gemeinwesens und später des jüdischen Staates beigetragen. Israel wurde durch die deutschen und kulturdeutschen Juden erkennbar geprägt.

Aus den Einwanderern aus Deutschland wurden Israelis. Israelis, die Deutsche geblieben sind.

Der Referent Oliver Vrankovic arbeitet in einem Elternheim der Organisation für Einwanderer mitteleuropäischer Herkunft und kennt die Bewohnerinnen und Bewohner und deren persönliche Geschichte, die mit der Weltgeschichte eng verflochten ist, aus nächster Nähe. Sie stammen aus Familien, die sich in Mitteleuropa wohl fühlten und integriert glaubten. Noch heute sind in ihnen die Abdrücke jenes liberalen Bürgertums zu erkennen, das in Europa längst untergegangen ist.

Szenische Lesung: Gino Bartali – Italienische Radlegende, Helfer verfolgter Juden

Vortrag von Annedore Wittum

 

Zeit: Freitag, 19. Juni 2020, 19 Uhr

Ort: Live auf Facebook

Eintritt: entfällt

Veranstalterinnen: DIG Region Stuttgart e.V., KOMMA Kultur Esslingen

 

Ein Vortrag von Annedore Wittum, inszeniert und gelesen von Samira Hadi, Chiara Poma Rinklef und Emanuel Schwarz.

Die Leseinszenierung wird zur angegebenen Zeit auf den Facebook-Seiten des KOMMA Kultur Esslingen und der Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart e.V. und auf www.komma.info live gestreamt. Der Link wird auch hier in der Veranstaltung gepostet.

Gino Bartali gewann 1938 als Profi-Radrennfahrer die Tour de France. Wenige Jahre später rettete er 800 jüdische Menschen in der Toskana vor den Nazis. Er wird deshalb in Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ gewürdigt und zu seinen Ehren begann der Giro d’Italia 2018 in Israel. Der Vortrag berichtet über den Lebensweg Bartalis und seine Mitarbeit in einem konspirativen Netzwerk der katholischen Kirche in Florenz zur Judenrettung.

Vortrag: Israelische Sicherheitspolitik

Warum sie auch unter einer anderen Regierung nicht grundsätzlich anders sein kann

Vortrag von Prof. Dan Schueftan Ph.D.

Zeit: Mittwoch, 4. März 2020, 19 Uhr

Ort: Haus der Wirtschaft, Konferenzraum Reutlingen
Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart

Eintritt: frei

Veranstalterinnen: DIG Region Stuttgart e.V., Reinhold-Maier-Stiftung

Anmeldung erforderlich: Hier anmelden

oder telefonisch 030 22012634 oder Mail service@freiheit.org

Am 2.3.2020 wird in Israel wieder gewählt. Manche erhoffen sich, dass eine anders zusammengesetzte Regierung den Weg zu Verhandlungen und Konfliktlösung im Nahen Osten frei macht. Wie realistisch ist die Vorstellung, der israelisch-arabische Konflikt hänge allein von der israelischen Seite ab? Ist es nicht auch die längst überfällige, ernsthafte Bekämpfung des globalen Antisemitismus, die über Krieg und Frieden in Nahost entscheidet?

Der Zionismus und der Staat Israel entwickeln sich seit über hundert Jahren auch ohne einen historischen Kompromiss, welchen die Palästinenser ablehnen. Solange diese immer wieder zu Feindschaft, Opferhaltung und Gewalt neigen, ist zu erwarten, dass auch Israel in absehbarer Zukunft ihnen mit Gewalt die Möglichkeit nehmen wird, das Leben im jüdischen Staat zu stören. Der Referent wird auch auf Fragen zur aktuellen Sicherheitspolitik Israels eingehen.

Prof. Dan Schueftan Ph.D. ist Direktor des Studienzentrums für Nationale Sicherheit an der Universität Haifa und war Berater des Israelischen Nationalen Sicherheitsrats. Von 2012 bis 2014 war er Gastprofessor am Institut für Staatwissenschaften an der Georgetown University in Washington D.C. Regelmäßig berät er Ausschüsse des Kongresses in Washington D.C. sowie europäische Regierungen, Nachrichtendienste, Forschungseinrichtungen und Think Tanks in Fragen der Nahostpolitik und Sicherheitspolitik. Zudem ist er als Dozent an der Landesverteidigungsakademie der Israelischen Streitkräfte tätig. Seit vielen Jahren kommt er zu Vorträgen nach Deutschland, um in deutscher Sprache über die Entwicklungen im Nahen Osten zu informieren.

Einladung: Besuch der Stuttgarter Synagoge

Wir freuen uns über Ihr Interesse am Judentum und laden Sie zu einer Führung durch die Stuttgarter Synagoge herzlich ein. Michael Kashi, Vorstandsmitglied der IRGW und der DIG, wird uns die Synagoge vorstellen.

 

Führung: Michael Kashi, Vorstandsmitglied der IRGW

Zeit: Donnerstag, 23. Januar 2020, 17 Uhr

Ot: Haus der im Haus der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW), Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart

Anmeldung bis spätestens 16.01.2020 an baerbel.illi@t-online.de

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse am Judentum und laden Sie zu einer Führung durch die Stuttgarter Synagoge herzlich ein. Michael Kashi, Vorstandsmitglied der IRGW und der DIG, wird uns die Synagoge vorstellen.

Treffpunkt ist am 23.1.20., 17 Uhr im Vorraum der Synagoge. Alle Männer werden gebeten eine Kopfbedeckung mitzubringen. Die Führung wird ca. 1,5 Stunden dauern. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit und zeigen Sie ihn auf Verlangen vor. Die Führung ist kostenfrei.

Nach dem Besuch der Synagoge kann im Gemeinderestaurant Teamim (Gewürze) um 18:30 Uhr ein Abendessen eingenommen werden. Gereicht wird ein

Israelischer Teller
Gefillte Fisch, Chren, 3 Kugeln Falafel, Matbucha, Humus, Tehina, israelischer Salat, Karottensalat (alles nach israelischer Art zubereitet). 14 € pro Person.

Maximal 30 Personen können an dem Abendessen teilnehmen. Deshalb ist eine Vorbestellung erforderlich. Wenn Sie am Abendessen teilnehmen möchten, geben Sie es bitte bei der Anmeldung zum Synagogenbesuch an.

Um eine schriftliche Anmeldung per Mail wird gebeten. Wer nicht Mitglied der DIG ist, gebe bitte die Postadresse bei der Anmeldung mit an.