Vortrag: Dr. Gertrud Luckner – ein Leben für die Menschlichkeit

Vortrag von Annedore Wittum

 

Zeit: Dienstag, 5. Juni 2018, 18 Uhr

Ort: Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)

Eintritt: 5 Euro (für DIG-Mitglieder: frei)

 

Dr. Gertrud Luckner wurde am 26. September 1900 in Liverpool als Jane Hartmann geboren, wuchs aber schon kurz nach der Geburt bei Pflegeeltern auf, die sie evangelisch taufen ließen und als deutsche Staatsbürger mit ihr nach Deutschland zurückkehrten. Mit 22 Jahren wurde sie von den Pflegeeltern adoptiert und sie nahm die deutsche Staatsangehörigkeit an. Sie studierte Volkswirtschaft an der Universität Königsberg und finanzierte ihr Studium mit Sprachkursen, Familien- und Gesundheitsfürsorge. Über das Woolbroocke College in Birmingham näherte sie sich den Quäkern an. 1938 promovierte sie an der Universität Freiburg. G. Luckner war überzeugte Pazifistin und ließ sich 1934 römisch-katholisch taufen.
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Grußwort von Landtagspräsidentin Muhterem Aras zum Israeltag

Die Präsidentin des baden-württembergischen Landtags, Muhterem Aras, ist in diesem Jahr Schirmherrin unseres Israeltages. Ihr Grußwort an unsere Gäste:

 

Muhterem Aras

(Quelle: Landtag von Baden-Württemberg)

Liebe Gäste des Israeltags 2018 in Stuttgart,

ich sage herzlichen Glückwunsch Israel, masel tov, zum 70. Geburtstag.

Das Land, seine Menschen, seine Wirtschaft gelten als dynamisch, einfallsreich, risikobereit – eine Gesellschaft mit einer ausgeprägten Start-Up-Kultur. So lautete auch der Tenor eines deutsch-israelischen Wirtschaftsforums vergangenes Jahr im Landtag. Vertreterinnen und Vertreter baden-württembergischer wie israelischer Unternehmen haben in unserem Haus über die Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert. Sie haben zudem grundsätzlich erörtert, wie aus den unterschiedlichen Stärken und Ansätzen erfolgreiche Partnerschaften entstehen können. Ein spannender, zukunftsweisender Austausch.‘

Im Januar hat der Landtag der Opfer des Holocaust gedacht. Eine würdige Veranstaltung, in der wir uns auch mit altem und neuem Antisemitismus auseinandergesetzt haben. Die Feindschaft gegenüber Jüdinnen und Juden zeigt sich teilweise vollkommen offen oder im Gewand einer „legitimen Israelkritik“. Doch am Ende bleibt es nur blanker Hass gegenüber unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Dem setzen wir eine lebendige Erinnerungskultur entgegen, die uns immer wieder die Bedeutung unserer demokratischen Grundwerte vor Augen führt.

Beides, das Gedenken wie der Austausch zu Zukunftsfragen, prägen unser Verhältnis zu Israel. Beides gibt Anlass zur Begegnung. Der Israeltag 2018 in Stuttgart ist eine weitere Gelegenheit dazu.

Herzliche Grüße,
Muhterem Aras, MdL
Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg

Israeltag 2018 auf dem Stuttgarter Schlossplatz

Wir feiern 70 Jahre Wiedererlangung der Unabhängigkeit Israels!

 

Zeit: 7. Juni 2018, 16 Uhr bis 21 Uhr

Ort: Stuttgart, Schlossplatz

Eröffnung: Michael Kashi, Vorstandsmitglied der Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW)

Flugblatt: Vorderseite, Rückseite

Gefördert durch:

 

Schirmherrschaft

  • Sandra Simovich, Generalkonsulin des Staates Israel
  • Muhterem Aras, Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg
  • Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart
  • Prof. Barbara Traub M.A., Susanne Jakubowski, Michael Kashi, Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW)

 

Grußworte

  • Sandra Simovich, Generalkonsulin des Staates Israel
  • Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart
  • Hellmut Königshaus, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG)
  • Netanel Wurmser, Landesrabiner von Württemberg
  • Jonathan Elkhoury, Reservists on Duty Israel, Koordinator der Projekte für Minderheiten

 

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Vortrag: Lässt sich Irans Atombewaffnung noch verhindern?

Vortrag von Dr. Matthias Küntzel

 

Zeit: Mittwoch, 17. Januar 2018, 19 Uhr

Ort: Uni Stuttgart, Großer Vortragssaal der Universitätsbibliothek, Holzgartenstraße 16, 70174 Stuttgart

Eintritt: frei

Veranstalterinnen: Universitätsbibliothek Uni Stuttgart, Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart e.V., Konrad-Adenauer-Stiftung BW

 

Die Zukunft des Atomdeals, den die UN-Vetomächte und Deutschland im Juli 2015 mit Iran vereinbarten, ist offen. Für Berlin und die EU handelt es sich um einen „historischen Erfolg der Diplomatie“, der um jeden Preis zu verteidigen sei. Die Trump-Administration bezeichnet den Deal hingegen als „eines der schlechtesten Abkommen“, dem die USA je beigetreten seien. Sie wird hierbei von Israel und mehreren arabischen Staaten unterstützt.
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