Free Them Now!

Bei einer von der DIG Stuttgart und der IRGW organisierten Mahnwache auf dem Hospitalplatz Stuttgart sprachen der Innenminister und stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl, Michael Kashi von der IRGW, Gottfried Bühler (ICEJ) sowie Claudia Rugart (DIG Stuttgart /SCORA).

Bei der Mahnwache mit einer Installation von 240 leren Stühlen wurde die klare Forderung erhoben, alle am 7. Oktober nach Gaza verschleppten Geiseln frei zu lassen.

Über den Tag verteilt haben so mehrere hundert Stuttgarter*innen die Installation besucht und sich auch über die aktuelle Situation der Geiseln informiert. Minister Strobl appellierte weiterhin in seiner Rede, dass der Schutz von Jüdinnen und Juden Pflicht und Verpflichtung für alle sei und man bei Antisemitismus nicht wegschauen solle.

Claudia Rugart stellte auch die SCORA-Kampagne “I care for you” vor, als Zeichen der Empathie in diesen dunklen Zeiten: Die Geiseln in die eigenen Gedanken mit aufnehmen, ihnen gut zuzusprechen, auf dass bald bessere Zeiten kommen und sie nicht allein sind. Denn Israel braucht unsere Unterstützung aktuell mehr denn je, um alle Geiseln zu befreien und den Kampf gegen den Terrorismus zu gewinnen. 

Wir bedanken uns bei der IRGW für die Zusammenarbeit und hoffen die Freilassunge aller Geiseln bald erleben zu dürfen. 

FREE THEM ALL!


Am Sonntag, 26.11.2023 organisiert die DIG Stuttgart eine Mahnwache für die über 240 von palästinensischen Terroristen in den Gazastreifen Verschleppten, darunter viele Kinder, Frauen und Alte.

Wir sind in großer Sorge um die Geiseln und fordern ihre sofortige Freilassung. Daher rufen wir gemeinsam mit der IRGW, ICEJ, Scora, WIZO Stuttgart und der evangelischen Kirche in Stuttgart dazu auf am Sonntag von 12 – 18 Uhr Solidarität auf dem Hospitalplatz zu zeigen.

Wir fordern: Free them all!

Youth Against Antisemitism


Samstag, 09.12.2023, 19 Uhr
Komma Esslingen

Vortrag: “Judenhass Underground: Antisemitismus in emanzipatorischen Subkulturen und Bewegungen” von Stefan Lauer und Nicholas Potter (Amadeu Antonio Stiftung)

Im Anschluss an den Vortrag Musikprogramm und israelisches Essen und Wein.

Hintergrund zum Vortrag und zur Veranstaltung:
Niemand will Antisemit sein. Erst recht nicht in Szenen mit einem progressiven, emanzipatorischen Selbstbild wie in der Clubkultur. Judenhass geht aber auch underground – ob Rapper gegen Rothschilds, DJs for Palestine oder Berlin Nightlife Workers Against Apartheid. BDS, die Boykottkampagne gegen den jüdischen Staat, will nahezu jedes Anliegen kapern, von Klassenkampf bis Klimagerechtigkeit. Altbekannte Mythen tauchen in alternativer Form wieder auf – auf den Tanzflächen und in den Timelines. Und viele Jüdinnen*Juden fragen sich, wo ihr Platz in solchen Szenen sein soll.

Bei „Youth Against Antisemitism“ verbinden wir politische Bildung und Popkultur miteinander. Im Zentrum der Vorträge stehen unterschiedliche Erscheinungsformen von Antisemitismus, die ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellen, unabhängig von politischen Orientierungen wie links, konservativ, rechts und Religion. Neben dem Vortrag gibt es ein Musikprogramm und Party, dazu israelischen Wein und Hummus.

Youth against Antisemitism ist eine gemeinsame Veranstaltung vom Jungen Forum der DIG Region Stuttgart, Komma Esslingen und Emanzipation und Frieden e.V., ebenfalls unterstützt von der türkischen Gemeinde Württemberg und der Amadeu Antonio Stiftung.

Stimmen aus Israel

Alle sprechen über Israel. Wir sprechen MIT Menschen in Israel

Eine Kooperation der DIG AG Rhein-Neckar/Mannheim, der DIG AG Baden-Baden, der DIG AG Gießen und der DIG AG Kaiserslautern mit der DIG Region Stuttgart e.V.
https://us02web.zoom.us/j/86514084715


Mittwoch, 22.11. | 19 Uhr

Zugang: https://us02web.zoom.us/j/86514084715

Dr. Andrea Livnat ist Historikerin und leitende Redakteurin des deutsch-jüdischen Internetdienstes haGalil.com.

Olga Deutsch ist Vizepräsidentin des israelischen Forschungsinstituts NGO Monitor und Expertin für die Entwicklung wirksamer Strategien zur Bekämpfung von zeitgenössischem Antisemitismus.

Martin Sessler lebt seit 1970 im Kibbuz Magen im Umland von Gaza. Der promovierte Philosoph ist als Pädagoge und Dozent im Westlichen Negev tätig und engagiert sich im interreligiösen Forum des Negev.

Samidoun Verbot – ein Anfang, aber kein Ende

Wir danken Rebecca Schönenbach für einen fundierten Einblick in die antisemitischen Netzwerke, die verschiedene bedeutende zivilgesellschaftliche Anliegen wie Umweltschutz, Frauenrechte und Antirassismus infiltrieren und junge Menschen mit Israel Hass indoktrinieren.

Frau Schönenbach gab Einblick in die Finanzierung dieser Netzwerke, ihre Gefährlichkeit und die juristischen Herausforderungen diese zu bekämpfen. Frau Schönenbach könnte die Dimensionen des Problems erläutern und klar machen, wie dieses antisemitischen Netzwerke, die eine starke Verzweigung nach Stuttgart aufweisen, am Fundament des Zusammenleben rütteln.

Die DIG Stuttgart bleibt dem Anliegen verpflichtet antizionistische Akteure in der Region zu isolieren und erneuert die Förderung an die Stuttgart – meine Stadt dem Palästinakommitee und anderen israelfeindlichen Akteuren mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln die Präsenz im öffentlichen Raum und Räume für Veranstaltungen zu verwehren.

Die DIG Stuttgart ruft alle zivilgesellschaftlichen Gruppen in Stuttgart auf, sich von jeder Form des Antisemitismus zu distanzieren.

Unser Dank auch an den Vorsitzenden der DIG Volker Beck für die einleitenden Worte und die Ansage bei der Bekämpfung des israelbezogenen Antisemitismus, der gerade die Straßen schwemmt, nicht nachzulassen.