Aktuell

Frieden erfordert, den Israelhass zu beenden! Offener Brief an die evangelische Akademie Bad Boll

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind besorgt über die Stoßrichtung Ihrer Tagung „Ist Frieden möglich? Zur Situation der Menschenrechte in Nahost“ im Juli 2016. Dass die Akademie für die Interessen einer bestimmten Gruppe wirbt, ist legitim. Dass die Tagung versucht, negative Emotionen gezielt gegen Israel und nur gegen Israel zu mobilisieren, halten wir aber für zutiefst unmoralisch.

Die Palästinenser brauchen in der Tat Unterstützung. Ihr Menschenrecht auf Leben wird tausend- fach missachtet in Nahost. Wir erinnern an die Fassbomben, die Assad auf das palästinensische Yarmuk-Camp in Syrien werfen ließ. An die Palästinenser, Männer, Frauen und Kinder, die von der Hamas als menschliche Schutzschilder missbraucht wurden, als Israel sich gegen Raketen aus Gaza wehren musste. An die Palästinenser in Gaza, die wegen angeblicher Kollaboration von der Hamas auf offener Straße erschossen wurden.

Ganz im Gegensatz zur Universalität der Menschenrechte richtet sich der Blick der Tagung nur auf vermeintliche Menschenrechtsverletzungen Israels und lässt das mörderische Treiben der Dschihadisten in Syrien, Gaza und Israel unkommentiert.

Grundsätzlich genießt die arabische Bevölkerung Ostjerusalems die größte Bewegungsfreiheit im Nahen Osten. „Sie dürfen sich frei in Israel und in der Westbank bewegen und mit ihrem jordanischen Pass alle arabischen Länder bereisen“, kommentiert Ulrich Sahm. Auch zum diesjährigen Ramadan wurden Reiseerleichterungen für Moslems beschlossen, damit sie ungehindert zu Verwandten in Israel und zum Gebet auf dem Jerusalemer Tempelberg reisen können. Nach dem hinterhältigen Terroranschlag in einem Tel Aviver Restaurant werden nun die Erleichterungen verständlicherweise zurück genommen. Es bestätigt sich erneut, dass Israelhass auch den Palästinensern schadet.

Frieden zwischen Israel und der palästinensischen Seite kann es nur geben, wenn die Palästinenser ihren Hass auf Israel ablegen und sich auf friedliche Koexistenz einlassen. Deutsches und europäisches Geld für anti-israelische Projekte jedoch schürt den Hass. Brot für die Welt finanziert unter anderem Breaking the Silence, eine israelische Gruppe, die mit anonymen und nicht überprüfbaren Aussagen Israel Kriegsverbrechen unterstellt. Auch B’Tselem, eine israelische Gruppe, erhält Geld von Brot für die Welt; regelmäßig beschuldigt sie Israel, ein Apartheid-Staat zu sein und Kriegsverbrechen zu verüben. PCHR (Palestinian Centre for Human Rights) aus dem Gaza-Streifen, wirft Israel Apartheid und ethnische Säuberungen vor. Hamoked (Centre for the Defense of the Individual) aus Israel erhält Geld von Misereor (Bischöfliches Hilfswerk Misereor e. V.) und versucht Israel mit Vorwürfen wie Apartheid, Deportation und Folter zu dämonisieren.

Mit Referentinnen und Referenten dieser Organisationen wird die Tagung den Frieden nicht fördern, sondern torpedieren.Führende Aktivisten der Boykott-Bewegung gegen Israel dürfen bei der Tagung werben. So legitimiert zum Beispiel Al Haq, eine Gruppe aus Ramallah, Terror als Widerstand, sie erhält Geld vom EED (Evangelischer Entwicklungshilfedienst) und Medico International. Pax Christi ruft seit 2012 zu einem Kaufverzicht mit dem Motto „Besatzung schmeckt bitter“ auf und propagiert das Kairos- Palästina-Dokument, das zum Boykott Israels aufruft. Boykott soll Israel gezielt schaden, die öffentliche Meinung gegen Israel mobilisieren und seine Existenz delegitimieren.Ein modernes „Kauft nicht beim Juden!“ stellt Ihre Tagung ins antisemitische Abseits.

Entsetzt sind wir, dass Sie Dr. med. Khaled Hamad von der DFLP (Democratic Front for the Liberation of Palestine) eingeladen haben. Die DFLP ist für das Massaker von Ma’alot 1974 verantwortlich, bei dem 21 Schulkinder starben. Den Bus-Anschlag am 18.4.16 in Jerusalem, bei dem 21 Menschen verletzt wurden, pries ein Mitglied des DFLP-Zentralkomitees als „natürliche Antwort“.

Wir waren im März 2015 gerne Kooperationspartner Ihrer Tagung „Hört das denn nie auf? Altneuer Antisemitismus in Europa“. Der Austausch und die Diskussion waren produktiv. Dass Sie nun mit der Tagung im Juli ein Treffen organisieren, das den jüdischen Staat in Frage stellt und die europäische Staatengemeinschaft und die deutsche Zivilgesellschaft aufruft, dies auch zu tun, bestürzt und empört uns.

Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart und mittlerer Neckar, Bärbel Illi, Dr. Sebastian Ostritsch
Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V., Helmut Schert, Dr. Hartmut Metzger
17. Juni 2016


Offener Brief zur Causa Gedeon

Offener Brief
an die Präsidentin des Landtags Baden-Württemberg, Frau Muhterem Aras, und
an den stellvertretenden Präsidenten des Landtags BW, Herrn Wilfried Klenk

Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin, sehr geehrter Herr Landtagspräsident,

im Landtag von Baden-Württemberg sitzt ein Abgeordneter, der sich offen antisemitisch äußert.
Wir bitten Sie zu prüfen, ob die Aussagen von Herrn Dr. Wolfgang Gedeon MdL, AfD, den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen und ob ggf. seine Immunität aufzuheben ist.
Wir bitten Sie ihm zu untersagen sich in- und außerhalb des Landtags antisemitisch zu äußern.
Wir erwarten, dass der Landtag den Verschwörungsaussagen von Herrn Gedeon öffentlich widerspricht und sie als Demokratie gefährdend verurteilt.

Dr. Wolfgang Gedeon MdL, AfD, verbreitet in seinem Buch „Der grüne Kommunismus und die Diktatur der Minderheiten“ ein zentrales Topos des Antisemitismus, – die Juden seien selber schuld am Antisemitismus: „Könnte es vielleicht sein, dass, wie der Jude L. Deutsch schreibt, die Juden genügend Gründe für die ihnen entgegengebrachten Feindseligkeiten geliefert haben?“ Zitiert nach Jan Riebe http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/wie-antisemitisch-ist-die-afd-11021

Dr. W. Gedeon verteidigt die antisemitische Fälschung „Die Protokolle der Weisen von Zion“, wie Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber analysiert. http://www.hagalil.com/2016/05/wolfgang-gedeon/
In absurdem Kontrast zur programmatischen Islamfeindlichkeit der AfD vertritt W. Gedeon die gleiche Verschwörungstheorie wie die islamistisch-terroristische Hamas. In der Hamas-Charta werden die Protokolle der Weisen von Zion als ein authentisches Dokument präsentiert. Die Juden werden „als das Weltübel par excellence halluziniert und nicht nur für die Französische Revolution und den Ersten Weltkrieg, sondern auch für den Zweiten Weltkrieg, die Ausbeutung der Dritten Welt durch den Imperialismus und den Drogenschmuggel verantwortlich gemacht.“ Siehe Analyse und Übersetzung der Charta, Matthias Küntzel http://www.matthiaskuentzel.de/contents/sprache-der-vernichtung

W. Gedeon erklärt die „politischen Methoden der Brüsseler EU“ in Analogie zu den „Protokollen der Weisen von Zion“ als Verschwörung. Verschwörungsdenken fördert die Politikverdrossenheit. Politisches Engagement wird als vergeblich abgetan. Ein antisemitisches Weltbild zu verbreiten, ist geistige Brandstiftung, gefährdet die Demokratie und muss deshalb unterbunden werden.

Mit freundlichen Grüßen
Bärbel Illi

Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar
Keplerstr. 34, 73760 Ostfildern
Tel.: 0711-4411138
mobil: 0151 14943690
www.dig-stuttgart.net


Bericht vom Israeltag 2016

Bei strahlendem Sonnenschein feierten am 4. Mai 2016 auf dem Schlossplatz mehrere Hundert Stuttgarterinnen und Stuttgarter den 68. Geburtstag Israels. Kindergartenkinder und Schülerinnen und Schüler, der Zemer-Chor und das Ensemble Roman Kuperschmidt gratulierten mit ihren musikalischen Beiträgen. Unter Anleitung von Avi Palvari wurde ausgiebig Hora getanzt.

Michael Kashi, Vorstandsmitglied der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, betonte in seiner Begrüßung die Hoffnung, die mit der Staatsgründung Israels verbunden war. „Hoffnungen, die sich für die Menschen in Israel erfüllt haben – und zwar unabhängig davon, ob sie jüdisch, muslimisch, christlich sind, ob sie Mann oder Frau sind, schwarz oder weiß, ob ihre Familien einst aus Europa kamen, oder aus einem der Staaten im Nahen Osten“.

Hellmut Königshaus der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft stellte die globalen Beiträge Israels heraus. „Wer an Boykott Israels denkt, dem empfehle ich, beim Griff zum Handy sich zu erinnern, dass er eine Erfindung made in Israel nutzt.“ Er forderte Banken und andere Einrichtungen auf, Boykottaktivitäten nicht zu dulden.

Bürgermeister Dr. Martin Schairer überbrachte die Grüße der Stadt Stuttgart und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Auch in Stuttgart seien antisemitische Tendenzen zunehmend zu spüren. Antisemitismus müsse verstärkt entgegen getreten werden.

Die Gästen nutzen die Gelegenheit sich an den Ständen über die Aktivitäten der beteiligten Organisationen zu informieren: IRGW, DIG, forum jüdischer bildung und kultur, Women`s International Zionist Organisation und Young WIZO, TSV Makkabi, Jüdischer Nationalfond – KKL, Christen an der Seite Israel, Internationale Christliche Botschaft Jerusalem, Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung, Emanzipation und Frieden, Junges Forum, Scuba-Reisen.


Aktuelle Pressemitteilung: BW-Bank soll Konto von Israelboykotteuren kündigen

Schwer enttäuscht ist Bärbel Illi, Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar von der BW-Bank. Denn diese weigert sich, das Konto einer Organisation zu kündigen, die Israels Existenzrecht bestreitet und dem jüdischen Staat mit Boykottaufrufen schaden will.

„Das Stuttgarter Palästina-Komitee ist für seine Hetze gegen Israel bekannt. Es tritt für die Beseitigung des jüdischen Staates ein, veranstaltet Israel-Boykottaktionen vor Warenhäusern und organisiert Demonstrationen, auf denen „Tod den Juden“ gerufen und Israel unterstellt wird, es wiederhole den Holocaust. Erst kürzlich bot es einem Redner ein öffentliches Forum, der Israel unterstellt, mit den gleichen Methoden wie in Auschwitz gegen die Palästinenser vorzugehen.
Das ist die typische Masche von Leuten, die wissen, dass Leugnung und Verharmlosung des Holocaust verboten ist und dann das Ganze nur etwas anders sagen.“

Die DIG fordert die BW-Bank auf, das Konto des Palästina-Komitees zu kündigen und verweist darauf, dass die Bank mit ihrer faktischen Unterstützung des Israelboykotts gegen die Außenwirtschaftsverordnung verstößt.

Christian Lange MdB, Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, erklärt dazu: „Ich lehne jede Form des Israelboykotts ab. Die sogenannte BDS-Bewegung schadet den deutsch-israelischen Beziehungen, deren 50. Jubiläum wir erst im vergangenen Jahr gefeiert haben“.

Das Thema findet bereits internationale Beachtung, siehe diesen Artikel der Jerusalem Post.


Bericht: Protest gegen Treffen vom Hamas-Anhänger

Am 2.4.2016 fand ein Treffen von ca. 100 Hamas-Anhängern in der städtischen, also mit kommunalen Geldern subventionierten Turn- und Versammlungshalle Hallschlag statt. Außer einer Ermahnung an den Veranstalter, sich an die Gesetze zu halten, unternahm die Stadtverwaltung nichts.

Fotograf: Lothar Galow-Bergemann
Fotograf: Lothar Galow-Bergemann

Das Treffen blieb aber nicht ohne Widerspruch unsererseits: Zu unserer kurzfristig angekündigten Versammlung, bei der wir Passanten per Flugblatt über das unheilvolle Treffen informierten, kamen mehr als 30 Leute.


Als Kind in Theresienstadt – Zeitzeugenvortrag von Pavel Hoffmann

Montag, 18. April 2016 um 19 Uhr.
Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel).
Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich.

Pavel Hoffmann, der als Kind das KZ Theresienstadt überlebte, wird über sein Leben, seine Familie, das Lager und über den heutigen Antisemitismus sprechen.

Pavel Hoffmann wurde 1939 fünf Tage nach der Besetzung der damaligen Tschechoslowakei durch die deutsche Wehrmacht geboren. Seine Elternwaren jüdische Ärzte in Prag. 1942 nach dem Attentat auf Heydrich wurde sein Vater zusammen mit 1200 weiteren Mitgliedern der tschechischen Intelligenz in einem Fußballstadion erschossen. Seine Mutter, von Beruf Kinderärztin, und das Kind Pavel wurden 1943 nach Theresienstadt deportiert. Vorher wurden bereits die Großeltern von Pavel Hoffmann väterlicherseits, seine Tante und seine Cousine in Auschwitz ermordet. Pavel Hoffmannwurde am 5. Februar 1945 mit dem sogenannten Schweizer Transport, vereinbart zwischen Heinrich Himmler und dem damaligen Schweizer Bundespräsidenten Jean-Marie Musy, zusammenmit 1200 meistens deutschen und tschechischen Juden in die Schweiz gebracht und damit gerettet. Dort hat sich ein tschechisches Ehepaar seiner angenommen. So kam er im Juni 1945 als einziger Überlebender seiner Familie zurück nach Prag.

Filmausschnitte mit Originalszenen aus Theresienstadt 1943 ergänzen den Vortrag.

Veranstaltung in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Stuttgart. Grußwort Dr. Roland Müller, Ltd. Stadtarchivdirektor.


Ein Deal mit Konsequenzen – Vortrag und Diskussion mit Saba Farzan

Am Sonntag, 3. April 2016, 11 Uhr,
im Spitalhof, Wilhelmstraße 69, 72764 Reutlingen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, www.israelplattform.de, der Tübinger Initiative gegen Antisemitismus und Antizionismus und der Volkshochschule Reutlingen; Grußwort Dr. Werner Ströbele, Kulturamtsleiter Stadt Reutlingen.

Der finale Deal im vergangenen Sommer mit dem iranischen Regime wurde als diplomatische Errungenschaft gegen die Atombombe tituliert. Doch lässt die Debatte nach wie vor außen vor, mit wem hier eigentlich ein Deal verhandelt wurde und mit welchen dramatischen Konsequenzen weit über die zehn-jährige Dauer des Abkommens hinaus. Einem menschenverachtenden Regime wurde politische Legitimation verschafft, der Proliferation im Nahen Osten freien Lauf und die iranische Zivilgesellschaft wie so oft im Regen stehen gelassen. Darüber hinaus zementiert das Abkommen große Sicherheitsrisiken in der Region – für Israel, die arabischen Golfstaaten und Nordafrika. Diese Aspekte und Ansätze, wie eine andere Nahostpolitik aussehen kann, sollen in dieser Veranstaltung beleuchtet werden.

Saba Farzan, geboren 1980, ist deutsch-iranische Publizistin und leitet die Strategie-Denkfabrik Foreign Policy Circle in Berlin. Ihre Schwerpunkte für deutschsprachige und internationale Publikationen sind Transatlantische Nahostpolitik, Iran und USA und Integration. Sie studierte in Bayreuth Theaterwissenschaft, Amerikanische Literaturwissenschaft und Soziologie mit Forschungsaufenthalten in New York und der Yale University.


Reisebericht Kurdistan von Salahdin Koban

Montag, 22. Februar 2016 um 19:30 Uhr
im „Basis“, Hauptstätter Str. 41, 70173 Stuttgart
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

Bei seiner Reise in die Autonome Region Kurdistan im Nordirak interessierte sich Salahdin Koban vor allem für die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, ihr Zusammenleben und die Meinungen über Israel. So besuchte er Lalish, einen Ort, der den Jesiden heilig ist, und informierte sich über ihr Schicksal. Gesprächspartner/-innen berichteten über das Schicksal der Juden in den 50iger Jahren im Irak, von denen die meisten nach Israel flohen. In Erbil erkundete er das Christenviertel Ankawa, nutzte die Möglichkeit an einem Gottesdienst teilzunehmen und sprach mit dem Bürgermeister. In Slemani besuchte er ein Frauenzentrum.

Kurdistan ist die einzige autonome Region des Irak. Sie hat eine eigene Regierung und ein eigenes Parlament mit Sitz in der Hauptstadt Erbil. Seit dem grausamen Krieg des IS ist die Region Zuflucht für über eine Million Flüchtlinge. Koban bereiste im Herbst 2015 auch die Grenzregion zum Bürgerkriegsgebiet und kam bis kurz vor Mosul.


Auch gegen Antisemitismus?

Erklärung der DIG Stuttgart und mittlerer Neckar aus Anlaß der Kundgebung „halt!zusammen – Wir sind die Vielen, die zusammenhalten gegen Rassismus und Gewalt in unserem Land“ am 16.1.2016 auf dem Stuttgarter Schlossplatz:

Halten wir auch gegen Antisemitismus zusammen?

Juden und Jüdinnen vor Angriffen zu schützen ist dringender denn je
Diskriminierung von Jüdinnen und Juden ist in Deutschland immer noch weit verbreitet. Synagogen werden beschädigt, auch die in Stuttgart. Wer sich mit Kippa oder Davidstern auf der Straße zeigt, ist gefährdet. Die Anzahl der Straftaten mit antisemitischem Hintergrund nimmt von Jahr zu Jahr zu. Nicht nur auf Schulhöfen und in Fußballstadien gehört „Judenschweine“ zu den beliebtesten Schimpfworten. Auf Demonstrationen ertönen Rufe wie „Hamas, Hamas – Juden ins Gas“ und „Tötet die Juden!“

Antisemitismus ist weit mehr als Rassismus
Antisemitismus ist nicht nur Diskriminierung, sondern vor allem eine abstruse Welterklärung: Die Juden beherrschten angeblich die Welt und seien deshalb verantwortlich für alles Böse. So denken sehr viele in Deutschland, wenn auch diese Vorstellung nicht immer so offen geäußert wird. In Umfragen geben regelmäßig mehr als ein Drittel bis fast die Hälfte zu Protokoll, „die Juden“ seien „andersartig“ und hätten „zu viel Einfluss“ (Siehe z.B. Die Studien von Oliver Decker u.a. „Die Mitte in der Krise“ und 2012 „Die Mitte im Umbruch“). In Ermanglung einer kritischen Gesellschaftsanalyse wird ein Generalverdacht gegen „die da oben“, gegen die Konzerne und den Finanzmarkt, gegen die „Lügenpresse“ und alles Amerikanische gepflegt, der – bewusst oder unbewusst – an antisemitische Stereotype anknüpft.

Israel in Frage zu stellen, ist Antisemitismus
Zwei Drittel der Deutschen meinen, Israel sei das Land, das den Weltfrieden am meisten gefährde. Warum denkt die Mehrheitsgesellschaft das nicht über China, das Tibet besetzt? Oder über Marokko, das Teile der Westsahara besetzt? Warum boykottiert die EU nicht die Türkei, die Nordzypern besetzt? Warum ist „Israelkritik“ die Lieblingsbeschäftigung vieler deutscher NGOs und warum gibt es keine Iran- oder Sudankritik? Im israelisch-arabischen Konflikt geht es um einige Quadratkilometer Land, ein „Konfliktchen“ eigentlich, das schon lange gelöst wäre, wenn Israel nicht vom antisemitischen Vernichtungswahn seiner Todfeinde bedroht wäre. Doch Martin Schulz, Chef des EU-Parlaments, erklärt diesen Konflikt zur Mutter aller Konflikte auf der Welt. Das delegitimiert Israel und misst es mit anderen Maßstäben als andere Staaten. Welches Motiv treibt ihn an?

Warum wird ausgerechnet die Existenz Israels in Frage gestellt?
Israel ist die notwendige Konsequenz aus dem mörderischen Antisemitismus. Israel heißt: Juden werden nie wieder wehrlos sein. Darüber hinaus hat Israels Geburtsurkunde mehr juristische, politische und moralische Gültigkeit als die der meisten anderen Staaten. Der jüdische Nationalstaat wurde mit der Zustimmung der UNO gegründet. Er gründet sich auf dem internationalen Recht, nicht auf Krieg, Revolution oder Eroberung wie die meisten anderen Staaten. Es gibt nur einen Grund, warum Israel gehasst wird: es wird als „der Jude unter den Staaten“ betrachtet. Antizionismus ist Antisemitismus.

Antisemitischer Hass speist islamistischen Terror und die Gewaltakte der Neonazis
Der Chef des größten staatlichen Terrorexporteurs, der iranische Revolutionsführer Khamenei, drohte im September, Israel werde es in 25 Jahren nicht mehr geben. Bis dahin „wird euch Kampfeswille und Dschihad jede Minute ängstigen“. Zielobjekte des Terrors sind jüdische oder vermeintlich jüdische Einrichtungen wie das Museum in Brüssel, der Supermarkt und das Bataclan in Paris oder ganz generell „der Westen“, der als jüdisch gesteuert fantasiert wird. Sympathisanten von IS, Muslimbrüder, Hamas und Hisbollah zogen im Sommer 2014 zusammen mit Rechts- und Linksextremisten durch Stuttgarter Straßen und brüllten „Tod Israel“ und „Kindermörder Israel“. Der Aufschrei der Zivilgesellschaft blieb ebenso aus wie juristische Verfolgung und politische Maßnahmen. Warum?

Wenn Flüchtlinge aus Ländern, in denen Hass gegen Israel Staatsdoktrin ist, auf die hiesige Gesellschaft treffen, in der es kaum Abwehrmechanismen gegen eigenen und fremden Antisemitismus gibt, dann gilt es gerade jetzt zusammen zu halten gegen Antisemitismus


„Kindermörder Israel“ – Wie antisemitische Bilder wirken

Eine Analyse zur Codierung und Wirkung antisemitischer Stereotype anhand von Bildern im Kontext des Israel-Gaza Konfliktes im Sommer 2014.

Vortrag und Diskussion mit Tirza Seene
am Mittwoch, 13. Januar 2016 um 19 Uhr
Kursaal Bad Cannstatt, Thouret-Saal, Ebene 1
Königsplatz 1, 70372 Stuttgart.

Einen ausführlichen Ankündigungstext finden Sie hier.


Die Bedeutung von Wirtschaft und Wissenschaft in Israel für Deutschland

Vortrag und Diskussion im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen: Jochen Feilcke, DIG Berlin
Moderation: Susanne Wetterich

Dienstag, 10. November, 18:00 Uhr
Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1, Kleiner Sitzungssaal
Eintritt frei.

Weiter Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


Wir trauern um Meinhard Tenné

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Zur Nachahmung empfohlen: Protestbrief an Sigmar Gabriel und Nils Schmid

An den Vizekanzler und Bundesminister Herrn Sigmar Gabriel kontakt@bmwi.bund.de

An den stellv. Ministerpräsidenten und Finanz- und Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg Herrn Nils Schmid poststelle@mfw.bwl.de

Sehr geehrter Herr Gabriel,
Sehr geehrter Herr Schmid,

wir protestieren gegen Ihre Reise in den Iran. Dass Sie 70 Jahre nach dem Holocaust ein antisemitisches Regime besuchen, um Geschäfte anzubahnen, ist skandalös. Sie feiern in Teheran ein Abkommen, das gegen den erklärten Willen Israels von Deutschland abgeschlossen wurde und das Teheran Milliarden von Euros zur Terrorfinanzierung einbringen wird. Sie werden einem Präsidenten die Hand schütteln, der vor wenigen Tagen bei einer Kundgebung freundlich lächelnd zuschaute, wie amerikanische und israelische Flaggen verbrannt wurden und die Menge „Tod Amerika, Tod Israel“ brüllte. Wir appellieren nachdrücklich an Sie, Ihre Reise abzusagen.

Mit freundlichen Grüßen
Bärbel Illi
Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar


Eldad Beck: „Deutschland und Israel – 50 Jahre danach“

Vortrag von Eldad Beck, Deutschlandkorrespondent der Yedioth Ahronoth, Berlin
Montag 6. Juli 2015, 19 Uhr
Rotunde im Deutschen Landwirtschaftsmuseum, Universität Hohenheim
Standort Filderhauptstraße 179, 70599 Stuttgart
Eintritt frei

Vor 50 Jahren wurden diplomatische Beziehungen zwischen den beiden Staaten aufgenommen. Es bestehen bislang enge Beziehungen; doch zeigen sich immer mehr Risse. In Israel werden antisemitische Vorfälle in Deutschland besonders seit den massiven judenfeindlichen Demonstrationen im Sommer 2014 während des Gazakrieges deutlich wahrgenommen.
Umgekehrt hat die Kanzlerin 2008 zwar die Existenz des Staates Israel zur deutschen Staatsräson erklärt. Aber in Berlin geht man immer mehr auf Distanz zur aktuellen Politik Israels. Das entspricht auch der Stimmung in der deutschen Bevölkerung.
Im 50. Jahr seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen im Jahr 1965 hatte man sich viel vorgenommen, um diese zu würdigen. Doch es gibt erhebliche Probleme beim Verstehen des jeweils Anderen.

Eldad Beck beobachtet seit vielen Jahren die Situation in beiden Ländern. Er kennt Hintergründe und Abgründe; aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit für die israelische Tageszeitung Jedi’ot Acharonot („Neueste Nachrichten“) wird er vieles aus israelischer Sicht zur Sprache bringen, was hier nicht bekannt ist.

Der Vortrag wird bei der Ausstellungseröffnung „Die Geschichte eines grünen Israels“ gehalten, zu der wir Sie nochmals herzlich einladen.


Neue Info-Broschüre

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Unsere neue, 35 Seiten starke Info-Broschüre „Mit dem Zeigefinger gegen Israel – Acht Einwände gegen deutsche Besserwisserei“ gibt es hier zum herunterladen.

 

 

 


Was ist Antisemitismus und was hat das mit Israel zu tun?

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Donnerstag, 4. Juni 2015, 16.30 Uhr
35. Deutscher Evangelischer Kirchentag, Stuttgart
Markt der Möglichkeiten, Themenzelt 3
Cannstatter Wasen

In Deutschland hat man gelernt, dass Antisemitismus schlecht ist. Verstanden hat man ihn allerdings nicht. Folglich glaubt niemand antisemitisch zu sein, obwohl antisemitische Denkmuster massenhaft verbreitet sind. Sie äußern sich u.a. im unstillbaren Verlangen nach „Israelkritik“.


Ausstellung: Die Geschichte eines grünen Israels

Die Ausstellung zeigt die Geschichte des 1901 gründeten Jüdischen Nationalfonds e.V. – Keren Kayemeth LeIsrael (JNF-KKL) und seine Bedeutung für Israel. Sie erlaubt einen einzigartigen Blick auf den JNF-KKL, die Menschen, die ihn geprägt haben und die Umweltschutz-Projekte, die bisher umgesetzt wurden. Die Chronik beginnt mit den Anfängen und Wegbereitern des Jüdischen Nationalfonds, greift die Staatsgründung Israels auf und informiert schließlich über das facettenreiche Umwelt-Engagement des JNF-KKL.

Ort und Öffnungszeiten
Deutsches Landwirtschaftsmuseum Stuttgart-Hohenheim (DLM)
Standort Filderhauptstraße 179, 70599 Stuttgart
3.7.2015-19.7.2015
Öffnungszeiten: Di bis Fr 10 – 13 und 14 – 17 Uhr, Sa, So und Feiertag 10 – 17 Uhr
Eintritt ins Museum: 3 €

www.israel50deutschland.org

Veranstalter
Universität Hohenheim
Deutsches Landwirtschaftsmuseum der Universität Hohenheim
Jüdischer Nationalfonds e.V. – KKL
Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart & Mittlerer Neckar

Weitere Informationen gibt es hier.


Am Donnerstag, 7. Mai 2015, 16 Uhr bis 19 Uhr, Schlossplatz Stuttgart.

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Wir feiern den 67. Geburtstag Israels und würdigen die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vor 50 Jahren.

Zum Nachlesen die Grußworte des Generalkonsuls Dr. Dan Shaham, des Bürgermeisters Dr. Martin Schairer, des Repräsentanten der IRGW Michael Kashi, des Stadtdekans Msgr. Dr. Christian Hermes, des stellvertretenden Vorsitzenden der DIG AG Stuttgart und Mittlerer Neckar Dr. Sebastian Ostritsch und des Vorsitzenden des Jungen Forums David Marquardt.

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www.israel50deutschland.org

 

Abends veranstaltet das Junge Forum der DIG im Kulturzentrum Merlin eine Lesung  mit Jonas Engelmann über das Thema „Jüdische Identität und jüdische Pop- und Subkultur“.

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Reisende und Grenzgänger. Deutsch-Israelische Begegnungen im Film

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Vortrag und Filmbeispiele: Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann (Hebrew University Jerusalem)

Dienstag, 24. Februar 2015, 19:30 Uhr

5 Euro, DIG-Mitglieder kostenlos

Veranstaltungsort: KOMMA Esslingen, Maillestr. 5-9, 73728 Esslingen

 

 

 


Ist ein anderes Islamverständnis möglich?

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Vortrag und Diskussion mit Ahmad Mansour
Grußwort Dr. Andreas Müller, Bezirksbeirat Stuttgart-Mitte, CDU

Eine Auseinandersetzung mit dem Islam muss unterscheiden zwischen Islam als Religion und Islamismus als obsessiver Ideologie. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie sich ein moderater Islam vom radikalen unterscheidet. Ist ein moderater Islam mit demokratischen Werten wie Gewaltmonopol des Staates, aktive Gleichstellung der Frau, freie Partnerwahl, gleiche Rechte für Moslems und Nichtmoslems, das Recht die Religion zu verlassen, gleiche Rechte für Lesben und Schwule vereinbar? Wie können Antisemitismus, Opfermythos und antiwestliche Ressentiments unter Muslimen bekämpft werden, wenn die Mehrheitsgesellschaft sie im Wesentlichen teilt? Wieso schließen sich ein paar Tausend muslimische Jugendliche, die in Europa geboren und aufgewachsen sind, Terrororganisationen an?

Ahmad Mansour ist palästinensischer Israeli. Seit 2004 lebt er in Berlin. Er ist in Kfar Saba geboren und besitzt die israelische Staatsbürgerschaft. In Tel Aviv studierte er Psychologie, Soziologie und Anthropologie. Er arbeitet als freier Autor, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Gesellschaft Demokratische Kultur, arbeitet in unterschiedlichen Projekten mit muslimischen Jugendlichen, sowie als Policy Advisor bei der Stiftung European Foundation for Democracy. Ahmad Mansour war Mitglied der deutschen Islamkonferenz. Er erhielt den „Moses-Mendelssohn-Preis zur Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen“ 2014.

Donnerstag, 12. Februar 2015, 19 Uhr
Haus der Wirtschaft, Bertha-Benz-Saal
Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart
Stadtbahn-Haltestelle Schlossplatz, S-Bahn-Haltestelle Stadtmitte

Neuer Veranstaltungsort: Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)
Stadtbahn-Haltestelle Charlottenplatz und Olgaeck
Eintritt: 5 € (für Mitglieder ist der Eintritt frei)


KKL-Kongress: Natürlich für Israel

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Die DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar ist Kooperationspartner des Kongresses „Natürlich für Israel“.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 08.02.2015, ab 10.30 Uhr im Kursaal Bad Cannstatt statt.

Der Kongress bietet viele Highlights: interessante Vorträge und Musik, Literatur und Tanz aus Israel. Für das DIG-Präsidium sprechen Gitta Connemann MdB und Christian Lange MdB bei der Eröffnung. Das Kongressgeschehen findet in drei Sälen des Kursaals parallel statt.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Die Anmeldung erfolgt online.


Tuvia Tenenbom – Allein unter Juden

Der Suhrkamp-Autor und DIE ZEIT-Kolumnist liest aus seinem neuen Buch: Allein unter Juden

Mittwoch, 26. November 2014, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Festsaal der IRGW Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs
Hospital Straße 36, 70174 Stuttgart

Veranstalter: Junges Forum der DIG Stuttgart

Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 €

„Ende 2012 erschien Tuvia Tenenboms furioser Reisebericht Allein unter Deutschen, der hier heftig diskutiert wurde und monatelang auf der Bestsellerliste stand. Nach seiner Deutschland-Tour hat sich Tenenbom 2013 auf Entdeckungsreise durch Israel begeben. Dreißig Jahre nachdem er seine Heimat in Richtung USA verlassen hat, kehrte er, der Sohn eines Rabbiners, zurück, um sich ein eigenes Bild davon zu machen, wie sich die kulturelle und politische Identität Israels verändert hat.

Dafür ist er wieder kreuz und quer durchs Land gereist: vom Gazastreifen bis zu den Golanhöhen, von Eilat bis zu den Hisbollah-Stellungen im Norden. Und schon bald erkennt er, dass man, um dieses Land wirklich zu verstehen, mit allen sprechen muss: mit Ultraorthodoxen und Atheisten, mit Fundamentalisten jeglicher Couleur, mit Kibbuzniks und Siedlern, Rabbis und Imamen, mit Mystikern und Intellektuellen, Militärs und Geheimagenten, mit israelischen Prominenten und palästinensischen Politikern, mit Journalisten und NGO-Aktivisten u.v.m. Das Ergebnis dieser nicht immer ganz konfliktfrei verlaufenen Begegnungen ist eine ebenso unterhaltsame wie erhellende Erkundung eines Landes der Extreme, wie man sie so noch nie gelesen hat.

Es treten auf: Schimon Peres und Guido Westerwelle, Amos Oz und Fania Oz-Salzberger, PLO-Spionagechef Dschibril al-Radschub und Exbotschafter Avi Primor, Benjamin Netanjahu und Ehud Olmert und viele, viele mehr.“ (Suhrkamp)


Israel aktuell – Ein Bildervortrag von Ari Lipinski

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 19 Uhr
Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW)
Hospitalstr. 36, 70174 Stuttgart
(S-Bahn und U-Bahn Haltestelle „Rotebühlplatz“)

Gibt es eine neue israelische Außen- und Innen-Politik? Stehen in Israel Neuwahlen bevor?
Hintergrund: Der Gaza-Krieg im Sommer 2014, der ISIS-Aufmarsch in Irak und Syrien, die Terror-Anschläge in Jerusalem und die November-Wahlschlappe für Obama in den USA. Was bedeuten sie für Israel?

Referent: Ari Lipinski, MBA, gebürtiger Israeli, Abitur in Deutschland, Studium in Israel (BWL und Bibel) und in England (MBA), früheres Kibbutzmitglied, mehrmals Gesandter in Deutschland von israelischen Institutionen (KKL, Universität Bar Ilan u.ä.). Co-Autor des Buches Kibbuz konkret (1987-88), Verfasser zahlreicher Artikel über Israel. Vorstandsmitglied der DIG Stuttgart und mittlerer Neckar.

Grußwort Michael Kashi, Vorstand IRGW


Antisemitismus trotz Emanzipation? Aktuelle Judenfeindschaft und die Bedeutung Israels

Vortrag Dr. Stephan Grigat
Moderation Susanne Wetterich

am Dienstag, 11. November 2014 um 18 Uhr
im Rathaus Stuttgart, Kleiner Sitzungssaal, 3. Obergeschoss
Marktplatz 1, 70173 Stuttgart

Eintritt frei. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet statt im Rahmen der jüdischen Kulturwochen vom 3. bis 16.11.14 zum Thema „Zwischen Abgrenzung und Anpassung – 150 Jahre bürgerliche Gleichstellung in Württemberg, 100 Jahre 1. Weltkrieg“.

Auch 150 Jahre nach der rechtlichen Gleichstellung der Juden in Württemberg ist der Antisemitismus nicht verschwunden. Aber durch die Gründung des Staates Israel nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich die Bedingungen zu seiner Bekämpfung und damit auch die Grundlagen für die Emanzipation verändert.
Welche Bedeutung hat der Staat Israel für in Deutschland lebende Juden und welche Rolle spielt er bei der Bekämpfung des aktuellen Antisemitismus? Was haben die Bedrohungen des jüdischen Staates durch das iranische Regime und arabische Antisemiten mit Deutschland zu tun? Wie kann der Antisemitismus heute bekämpft werden und was bedeutet Emanzipation im 21. Jahrhundert?

Dr. Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter an der Universität Wien, Mitbegründer des Bündnisses STOP THE BOMB, Herausgeber von „Postnazismus revisited. Das Nachleben des Nationalsozialismus im 21. Jahrhundert“ und Mitherausgeber von „Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur & ihrer europäischen Förderer“.


Vortrag: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg? Bilanz und Perspektive im Gaza-Konflikt

Von Daniel Dagan, Journalist

Dienstag, 16. September 2014, 19:30 Uhr
Stiftung Geißstraße 7
Geißstraße 7, 70173 Stuttgart
Der Eingang befindet sich in der Töpferstraße. U1, U2, U4 bis Stadtbahnhaltestelle Rathaus.

Eintritt: 5 € (für Mitglieder kostenlos)

Die Waffen schweigen seit dem 26.8.14. Israel konnte sein Ziel, die Ruhe wiederherstellen und die Raketenangriffe der Hamas stoppen, durchsetzen. Die bisher bekannten Angriffstunnel, die unterirdisch in israelisches Gebiet führen, sind zerstört. Das Raketenarsenal der Hamas ist deutlich reduziert. Dass die Hamas den Waffengang als Erfolg feiert, ähnelt dem Pfeifen im Wald. Auch weil sie außer von Qatar, der Türkei und antiisraelischen Aktivisten in den Straßen Europas kaum politische Unterstützung erfuhr.

Trotzdem ist das Grundproblem ungelöst. Wie kann verhindert werden, dass die Hamas über kurz oder lang wieder mit Raketen schießt? Kann die Zerstörung des syrischen C-Waffen-Programms ein Modell für die Demilitarisierung Gazas sein? Welche politischen und diplomatischen Optionen hat Israel in der gegenwärtigen Situation? Was können die Bundesregierung und die EU tun, um Israel in dieser prekären Situation zu unterstützen? Der Referent zieht Bilanz, schildert die Diskussion in Israel nach der Militäroperation und erörtert Perspektiven.

Daniel Dagan ist in Kairo geboren und in Frankreich sowie im Kibbuz in Israel aufgewachsen. Heute lebt Daniel Dagan in Berlin, wo er für IBA (Israel Broadcasting Authority, die führende öffentlich-rechtliche Radio & TV Anstalt Israels) tätig ist. Er schreibt und sendet zudem regelmäßig für andere Medien in mehreren Ländern. Beiträge von Daniel Dagan erschienen in The International Herald Tribune, Handelsblatt, Der Tagesspiegel, Die Zeit, Le Monde, El Mundo, sowie in anderen führenden Zeitungen und Zeitschriften. Dem deutschen Publikum ist Daniel Dagan durch Diskussionsbeiträge im Hörfunk und Fernsehen bekannt. Kommentare von Daniel Dagan erscheinen täglich in seiner Website.


Interview mit Ari Lipinski

Im L-TV fand am 14.8.2014 ein Interview mit unserem Vorstandsmitglied Ari Lipinski zum Gaza-Konflikt statt:


Gründung eines Jungen Forums

Die DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar hat nun auch ein Junges Forum: Für alle (also nicht nur für DIG-Mitglieder), die unter 35 sind, sich für Israel interessieren und etwas gegen Antizionismus und Antisemitismus tun möchten. Hier geht’s zur Seite des Jungen Forums.


Wer die Hamas nicht entwaffnen will, verrät die Menschen in Gaza

Rede von Lothar Galow-Bergemann, Vorstandsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Arbeitsgemeinschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar Solidaritätsversammlung „Wir unterstützen Israel – Hamas entwaffnen!“
31. Juli 2014 in Suttgart

Die Rede zum Nachhören – mit linksreaktionär-islamistischem Anschauungsunterricht im Hintergrund – findet sich hier.

In Deutschland tobt ein schockierender Judenhass, den viele nicht mehr für möglich gehalten hätten. Menschen jüdischen Glaubens und FreundInnen Israels sind Gewalttaten und Drohungen ausgesetzt, Synagogen werden angegriffen. Auch hier in Stuttgart hallen widerliche antisemitische Parolen durch die Str
aßen. Es werden Plakate gezeigt, die direkt dem Nazi-Hetzblatt „Stürmer“ entstammen könnten. In den Augen fanatisierter und gewaltbereiter Menschen funkelt Mordlust. Zum ersten Mal seit 1945 gibt es wieder Massenaufmärsche, auf denen „Tod den Juden“ gebrüllt wird.

Wer Augen hat zu sehen, der konnte in den letzten Tagen und Wochen ein wenig über Antisemitismus lernen. Der ist nämlich nicht einfach irgendein Vorurteil, das andere Menschen herabwürdigen will. Nein, Antisemitismus gibt sich damit nicht zufrieden. Er will sein Hassobjekt vernichtet sehen. Antisemitismus – das ist die wahnhafte Vorstellung, die Juden seien an allem Unglück schuld und müssten deswegen beseitigt werden. Es war dieser furchtbare Wahn, der die Deutschen schon einmal erfasst hat und zum Menschheitsverbrechen der Shoah führte.

Alle, die bis vor kurzem noch glaubten, das könne sich nicht mehr wiederholen, sind eines Besseren belehrt. Nein, tausendmal leider nein, es ist keineswegs ausgemacht, dass das Schlimmste nicht mehr wiederkehrt.

Wer Augen hat zu sehen, der konnte auch hier auf dem Stuttgarter Schlossplatz ein wenig über die Lage Israels lernen. Es geht im so genannten „Nahostkonflikt“ nur am Rande um ungelöste Territorialfragen, die schon lange gelöst wären, wenn man die Existenz des jüdischen Staates Israel akzeptiert hätte. Der Kern dieses Konflikts ist der Judenhass. Wer das verstehen will, muss wissen, dass die Ermordung sämtlicher Juden offizielles Parteiprogramm der Hamas ist. „Unsere Kampfdoktrin gegen euch Juden ist, dass wir euch vollkommen vernichten werden. Wir werden keinen einzigen von euch am Leben lassen,“ solche Aufrufe verbreitet die Hamas im Fernsehen. Und die bei weitem stärkere Hizbollah im Libanon, der noch viel stärkere iranische Gottesstaat, der sich Atomwaffen verschaffen will und jede Menge anderer Feinde Israels wollen das auch.

Deswegen wird das Land in regelmäßigen Abständen mit Terror und Krieg überzogen. Deswegen sterben immer wieder israelische Zivilisten und Soldaten. Und deswegen ist Israel so hoch gerüstet und kann es sich nicht leisten, einen Krieg zu verlieren. Ja, uns rührt genauso das schlimme Schicksal der Menschen in Gaza, die so viel unter dem Krieg leiden. Wir sehen fürchterliche, herzzerreißende Bilder. Doch jeder denkende Mensch muss fragen, wer wirklich dafür verantwortlich ist.

Israel hat es mit einem furchtbaren Gegner zu tun. Ein Gegner, der seine Waffen in Moscheen und Schulen versteckt, der aus Kindergärten Raketen abfeuert und ganze Wohnblocks mit Kommandozentralen und Waffenlagern untertunnelt. Ein Gegner, der die Menschen in Gaza dazu auffordert, sich auf die Hausdächer zu stellen, wenn sie von Israel zum Verlassen aufgefordert wurden. Ein Gegner, der seine eigene Bevölkerung als menschliche Schutzschilde missbraucht und dessen zynisches Kalkül es ist, möglichst viele seiner eigenen Leute in den Tod zu treiben.

Die furchtbaren Feinde Israels sind auch die furchtbaren Feinde der palästinensischen Bevölkerung. Hunderte Tunnel in Gaza dienen der terroristischen Infrastruktur. Ein einziger davon kostet 1 Mio. $. Das Geld dafür stammt übrigens zum Großteil aus Mitteln der EU und deutschen Steuergeldern. Wie viele Krankenhäuser, Schulen, Einkaufszentren hätte man dafür bauen können? Der größte Feind der Menschen in Gaza heißt Hamas. Diese Verbrecherbanden endlich zu entwaffnen – das ist nicht nur im Interesse Israels, es ist auch und sogar in erster Linie im Interesse der palästinensischen Bevölkerung. Wer die Hamas nicht entwaffnen will mag noch so viel „Viva Palästina“ rufen, er verrät die Menschen in Gaza. Wirkliche Solidarität mit den Palästinenserinnen und Palästinensern verlangt: Hamas entwaffnen, Free Gaza from Hamas!

Manche machen es sich jetzt sehr einfach und behaupten, „die Türken“ oder „die Muslime“ importierten den Antisemitismus nach Deutschland. Einige kochen auch ihr demagogisches Süppchen und schüren Hass gegen Musliminnen und Muslime. Auch dazu sagen wir entschieden Nein. Und das sagen wir auch und gerade dann, wenn Moslemhasser ausgerechnet Israel für ihren Fanatismus instrumentalisieren wollen, wie z.B. im rassistischen Internetforum „Politically Incorrect“. Wer Hass gegen Muslime schürt, schadet Israel und dem Kampf gegen Antisemitismus. Nein, es gibt nicht „die guten Deutschen“ und „die bösen Muslime“. Zu Deutschland gehören eben nun mal nicht nur muslimische, sondern auch jede Menge nichtmuslimische Antisemiten. Da muss man sich nur einmal die riesige Flut antisemitischer Postings und Kommentare im Internet ansehen. Antisemitismus ist in vielen Köpfen zuhause, ganz gleich, ob auf ihnen braune, rote, schwarze oder blonde Haare wachsen.

Und Antisemitismus beginnt schon lange bevor zum Mord an Juden aufgerufen wird. Schon seit Jahren wird in diesem Land eine fruchtlose Debatte darüber geführt, wer oder was denn nun eigentlich antisemitisch sei. Und seit Jahren endet diese Debatte im Nirwana. Antisemitismus, da ist man sich schnell einig, ist ganz schlimm. Aber Antisemiten lassen sich in Deutschland mit schöner Regelmäßigkeit partout nicht auftreiben. Wie kann es sein, dass man immer wieder aufgeregt über ein Thema diskutiert, obwohl es doch scheinbar gar keinen Grund dafür gibt? Des Rätsels Lösung: Halte dich an ein ungeschriebenes Gesetz und projiziere dein Ressentiment auf den jüdischen Staat. Dann darfst du auch in der so genannten Mitte der Gesellschaft, die so viel auf sich hält, Israel des Völkermords und der Errichtung von KZs zeihen, du darfst ihm alttestamentarische Rachsucht vorwerfen und behaupten, es führe die ganze Welt am Gängelband, du darfst vor dem Atomkrieg warnen, den es vorbereitet und dich darüber entrüsten, dass es Israel schlimmer treibt als Hitler, du darfst dem Land alle Schuld zuschieben und dich deswegen für einen Nahostexperten halten, du darfst Israel als Brunnenvergifter und gefräßigen Moloch zeichnen und behaupten, es sei die größte Gefahr für den Weltfrieden, ja es diktiere Deutschland und sogar den USA seinen Willen. Eigentlich darfst du alles sagen über Israel. Sag bitte nur dazu, dass du kein Antisemit bist. Zustimmendes Raunen und allgemeines Wohlwollen sind dir sicher.

Schaut auf das, was sich in den Straßen abspielt, schaut in die Leserbriefseiten und Kommentarspalten und macht endlich Schluss mit dieser großen Lüge. Mit der großen Lüge, „wir Deutsche“ seien doch gar nicht antisemitisch. Eine Lüge, die genau genommen ein riesiger Selbstbetrug ist. Geboren aus Schuldabwehr, Tatsachenresistenz und Selbstgerechtigkeit. Nicht wenige derer, die heute über den aufbrechenden Judenhass bestürzt sind, müssen sich fragen lassen, was sie in den vergangenen Jahren selbst dazu beigetragen haben, um die wildesten Verschwörungstheorien und absurdesten Unterstellungen gegen dieses Land hoffähig zu machen. Wer Israel zum Ungeheuer erklärt, braucht sich nicht über das Ungeheure zu wundern, das sich derzeit in Deutschland abspielt. Versteht endlich, dass sich hinter eurer wohlfeilen „Israelkritik“ euer Antisemitismus versteckt. Versteht endlich, was Israel ist: Schutzraum und Schutzmacht für alle Jüdinnen und Juden weltweit gegen den mörderischen Antisemitismus. Versteht endlich, in welch existenzieller Bedrohung sich der jüdische Staat befindet. Und redet nicht mehr bloß vom Antisemitismus. Versteht ihn endlich.

Gegen jeden Antisemitismus – Solidarität mit Israel – Free Gaza from Hamas!


Solidaritätsversammlung: Wir unterstützen Israel – Hamas entwaffnen! Israel wehrt sich gegen massive Raketenangriffe und gegen Überfälle der Hamas. Aktuelles Ziel der Militäroperation ist es, die Abschussrampen, Waffenlager und Tunnels der Hamas zu zerschlagen, um weiteren Raketenbeschuss wenigsten für einige Zeit zu unterbinden. Wir fordern von der Bundesregierung und der EU, sich für eine vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens einzusetzen. Terrororganisationen, die so viele Juden wie möglich töten wollen, die jüdische Präsenz im Nahen Osten beseitigen wollen und dafür den Tod der eigenen Bevölkerung in Kauf nehmen, müssen entwaffnet werden. In Syrien gelang es, unter schwierigen Umständen die Chemiewaffen zu beseitigen. Mit internationalem Druck muss und kann auch die Hamas entwaffnet werden. Wir verlangen von der Bundesregierung, sich mit aller Kraft dafür einzusetzen. Wir wollen unsere Solidarität mit Israel zeigen und laden Sie ein zur Solidaritätsversammlung: Wir unterstützen Israel – Hamas entwaffnen! Donnerstag, 31. Juli 2014, 17:30 Uhr bis 18:00Uhr Schlossplatz Stuttgart Angesichts des gewaltbereiten Judenhasses, der sich in Deutschland breit macht, bitten wir Sie folgende Sicherheitshinweise zu beachten.

  • Bringen Sie keine Kinder zur Versammlung mit.
  • Kommen Sie zum und gehen Sie vom Versammlungsplatz nur in Gruppen, nicht alleine.
  • Sprechen Sie nicht mit aufgehetzten gewaltbereiten Gegendemonstranten. Wir werden sie nicht überzeugen; Kontakte bergen die Gefahr der Eskalation.
  • Wir bilden auf dem Schlossplatz einen Kreis. In der äußeren Reihe stehen Personen mit Schildern und Transparenten und halten sie so, dass sie von außerhalb des Kreises möglichst gut zu sehen sind.
  • Die Versammlung ist angemeldet. Die Polizei wird präsent sein und uns schützen.

Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V. WIZO – Women’s International Zionist Organisation Stuttgart


Aufruf zur Solidaritätsversammlung am 15.7.14 in Stuttgart: Wir unterstützen Israel! Israel wehrt sich mit der Militäroperation „Schutzlinie“ („Protective Edge“/“Tzuk Eitan“) gegen die Raketen aus dem Gazastreifen, die die Hamas seit der Entführung der drei Jugendlichen am 12.6.14 auf israelische Städte im Süden und jetzt auch auf Tel Aviv und Jerusalem schießt. Der Beschuss steigerte sich am 30. Juni erheblich, noch bevor die Körper der drei Teenager später am selben Tag gefunden wurden und noch vor der Ermordung des Jugendlichen Muhammad Abu Khdeir durch jüdische israelische Extremisten. Eine zweitägige Feuerpause der israelischen Armee ließ die Hamas verstreichen und schoss weiter. Dadurch eskalierte die Situation. Wir verstehen die militärische Reaktion Israels. Niemand kann unter diesem Raketenbeschuss leben. Die Hamas hat keinen Grund Israel anzugreifen, die Lebensmittellieferungen, Strom- und Wasserversorgung aus Israel funktionieren weiter wie bisher. Ihr wahnwitziges Ziel ist „den Feind“, den jüdischen Staat zu beseitigen. Beteiligen Sie sich an unserer Solidaritätsversammlung am Dienstag, 15. Juli 2014, 17 Uhr bis 17:30 Uhr, Schlossplatz Stuttgart. Es spricht Ulrich Sahm, Journalist und langjähriger Nahost-Korrespondent. Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar, Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs und Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V.