Vortrag: Warum Boykottaufrufe gegen Israel antisemitisch sind

Dr. Michael Blume
(Foto: blume-religionswissenschaft.de)
Vortrag von Dr. Michael Blume,
Beauftragter der Landesregierung BW gegen Antisemitismus

 

Grußwort: Isabel Fezer, Bürgermeisterin der Stadt Stuttgart

Zeit: Donnerstag, 6. September 2018, 19 Uhr

Ort: Rathaus Stuttgart, Kleiner Sitzungssaal im 3. Obergeschoss, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart (Eingang über die Pforte Eichstraße)

Eintritt: 5 Euro (für Mitglieder frei)

Veranstalterinnen: DIG Region Stuttgart e.V., Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V.

 

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Vortrag: Und die Wüste wird grün – 70 Jahre Unabhängigkeit Israels

Vortrag von Johannes Guagnin

 

Zeit: Sonntag, 8. Juli 2018, 19 Uhr

Ort: Altes Rathaus Esslingen, Rathausplatz 1, 73728 Esslingen am Neckar

Anmeldung: E-Mail: muenchen@jnf-kkl.de oder Telefon: 089 594482

Eintritt: frei, Ausweis erforderlich

Veranstalterinnen: DIG Region Stuttgart e.V., Jüdischer Nationalfonds JNF-KKL e.V.

 

Vortrag zum 70. Jubiläum des Staates Israel über die grüne Entwicklung des Landes

Vortrag: Wie kann islamische Theologie dem Hass auf Juden und Israel entgegenwirken?

Vortrag von Prof. Dr. Bassam Tibi

 

Zeit: Donnerstag, 28. Juni 2018, 19 Uhr

Ort: Kupferbau, Hörsaal 25, Hölderlinstraße 5, 72076 Tübingen

Eintritt: frei

Veranstalterinnen: DIG Region Stuttgart e.V., Haus Abraham, Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, Kritische Uni Tübingen

 

Eine über die Tagespolitik hinausgehende islamische, positive Sicht gegenüber Juden und Israel erfordert eine theologische Reform anzustreben, die anderen Religionen gleichen Rang im Rahmen von Religionspluralismus auf Augenhöhe mit dem Islam gewährt. Tibi hat diese Forderung im jüdisch-christlich-islamischen Trialog gestellt. Ohne eine arabische Anerkennung des Staates Israel kann es niemals einen Frieden im Nahen Osten geben. Was muss hierfür geleistet werden? Saudi Arabien ist bereit aus machtpolitischen Gründen (Frontbildung gegen Iran) Israel anzuerkennen. Das ist aber zu wenig, weil ein Existenzrecht vorrangig ansteht. Hierfür müssen politische und kulturelle Voraussetzungen erfüllt werden. Deswegen fokussiert der Vortrag auf folgenden Widerspruch: Der jüdische Historiker Bernard Lewis stellt fest, dass es eine jüdisch-islamische Symbiose im islamischen Spanien gegeben hat. In Tibis Forschung am Center for Advanced Holocaust Studies und in den arabischen Ländern stellt er jedoch dagegen einen islamistischen Antisemitismus fest. Was stimmt?

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