Pressemitteilung: Deutsch-Israelische Gesellschaft protestiert gegen „Nakba“-Ausstellung in der Volkshochschule Reutlingen

Die Volkshochschule Reutlingen zeigt die Ausstellung „Die Nakba. Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“. Bärbel Illi, die Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Region Stuttgart, bedauert das.

„Mit guten Gründen haben es bereits sehr viele Bildungseinrichtungen, Städte und Gemeinden in Deutschland abgelehnt, diese Ausstellung zu zeigen, denn sie ist zutiefst unseriös und hat mit objektiver Information nichts zu tun. Leider verschließt die vhs Reutlingen die Augen davor.“

Die Ausstellung erkläre die Gründung des Staats Israel 1948 zu einer Katastrophe („Nakba“) und lehne die nach internationalem Recht gültigen Grundlagen des Staates wie die Balfour-Deklaration und den UN-Teilungsplan ab. „Sie unterschlägt“, so Illi, „dass Israel eine Erfolgsgeschichte auch für seine arabischen Einwohner ist. In keinem anderen Land im Nahen Osten genießen arabische Musliminnen mehr Menschenrechte und einen höheren Lebensstandard als in Israel.“

Die Ausstellung fordere ein angebliches „Rückkehrrecht“ für sämtliche Nachfahren palästinensischer Flüchtlinge von 1948, was den jüdischen Charakter Israels zerstören würde. „Hier geht es nicht um Kritik an einzelnen Aspekten israelischer Politik, sondern um die grundsätzliche Delegitimierung des jüdischen Staates. Auch die Volkshochschule Reutlingen steht in der Verantwortung, Ressentiments gegen Israel nicht weiter zu schüren. Wir fordern sie auf, diese unseriöse Ausstellung zu beenden“, sagt Illi.

Die DIG lädt die interessierte Bevölkerung zu einem Informationsstand an diesem Donnerstag, 7. Februar von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr auf dem Marktplatz Reutlingen vor dem Spitalhof ein.

Flyer zum Infostand downloaden

Audio: Antisemitismus im Rechtsrock

Vortrag gehalten von Timo Büchner am 1. Dezember 2018 bei der Veranstaltung Youth Against Antisemitism in Esslingen/Neckar.

 

 

Musik nimmt eine bedeutende Stellung im Leben junger Menschen ein, transportiert Emotionen und unterschiedlichste Inhalte. Im Rechts Rock finden sich antisemitische Texte. Timo Büchner zeigt anhand erschreckender Beispiele, wie antisemitische Bilder und Stereotype in den Texten verschlüsselt werden. Zudem beschäftigt er sich mit der Frage, inwiefern der Antisemitismus im RechtsRock mit antisemitischen Erscheinungen in der deutschen Musikszene in Verbindung steht.

Timo Büchner studierte Politische Wissenschaften, Soziologie und European Studies an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und Hong Kong Baptist University sowie Jüdische Studien an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. In der Initiative »Mergentheim Gegen Rechts« engagiert er sich seit 2014 gegen die extreme Rechte. Zuletzt veröffentlichte er »Weltbürgertum statt Vaterland« bei Edition Assemblage.

Pressemitteilung: Hamas-UnterstützerInnen beschuldigen Israel – Und vergessen vor der eigenen Tür zu kehren

Zum Thema „Menschenrechtsverletzungen in Palästina und Israel“ laden die Deutsch-Palästinensischen Frauen für den Frieden e.V. und Annette Groth am 11.12.2018 in den Württembergischen Kunstverein ein. Sie beschuldigen Israel Menschenrechte zu verletzen. Wir wollen Ihnen die Akteurinnen kurz vorstellen.

Download: Print-Version als Flugblatt

Die Deutsch-Palästinensischen Frauen für Frieden e.V. arbeiten eng mit der verdeckten Hamas-Organisation Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland e.V. zusammen. Bei einer gemeinsamen Kundgebung im Dezember 2017 in Stuttgart wurden aggressive Drohungen gegen Israel ausgestoßen, Israel als Apartheid-Staat diffamiert und die israelische Nationalflagge verbrannt.

Wer wie die VeranstalterInnen den blutigen „Rückkehrmarsch“ am Gaza-Grenzzaun als friedliche Demonstration bezeichnet, pfeift auf das Menschenrecht auf Leben. Denn die Hamas schickt mit voller Absicht junge Leute ins Feuer, die den Zaun überrennen sollen, um Attentätern, die sich unter sie mischen, den Weg nach Israel zu ermöglichen, damit sie dort möglichst viele Jüdinnen und Juden töten.
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