Städtepartnerschaft Freiburg – Isfahan sofort beenden!



Am Samstag, den 13.04.24 haben die iranischen Revolutionsgarden Raketen und Drohnen auch aus der Freiburger Partnerstadt Isfahan auf Israel abgeschossen. Das Regime orchestrierte dazu einen Jubel unter der Parole “Salam zum Ende von Israel”. Schon beim diesjährigen Al Quds Marsch in Isfahan wurde die Vernichtung Israels propagiert. Von der Partnerschaft profitiert nicht die Zivilbevölkerung in Isfahan, sondern nur das vernichtungsantisemitische Terrorregime. Isfahan gilt als Zentrum der iranischen Kernforschung. Auch Drohnen, die Russland für Angriffe auf die Ukraine nutzt, werden dort produziert.

Wir fordern das sofortige Ende der Städtepartnerschaft Freiburg – Isfahan!

Mahnwache „Free Them All“

Gezählt mehr als 250 Menschen fanden sich sechs Monate nach der Judenvernichtung im Westlichen Negev auf dem Hospitalplatz zusammen, um der sich noch in palästinensischer Hand befindlichen Geiseln zu gedenken und ihre Freilassung zu fordern. Michael Kashi von der IRGW, Johannes Merker vom Denkendorfer Kreis, Alon Bindes von der Jüdischen Studierendenunion Württemberg und Claudia Rugart von SCORA wandten sich mit Redebeiträgen an die Teilnehmer*innen der Mahnwache, die mit Fahnen und Plakaten gekommen waren. Mitglieder der DIG Stuttgart haben die Namen der noch lebenden Geiseln verlesen. Mit der Kundgebung wurde ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Wir bedanken uns bei unseren israelsolidarischen Freundinnen und Freunden, die uns bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung unterstützt haben, namentlich die IRGW, die Jüdische Studierendenunion Württemberg, der Denkendorfer Kreis, das Junge Forum der DIG Stuttgart, SCORA, die Evangelische Kirche Stuttgart, die GJCZ und die ICEJ.


Bilderstrecke mit Bildern von unserem Mitglied Kai Dorra:


Bilderstrecke mit Bildern unseres JuFo

Free Them All


Wir rufen zu einer Mahnwache am 7.4., einem halben Jahr nach den antisemitischen Massakern im Westlichen Negev. Noch befinden sich mehr als 130 Israelis (davon ca. 100 lebend) in den Händen palästinensischer Terroristen im Gazastreifen. 

Die Mahnwache findet am 7.4. 14 Uhr auf dem Hospitalplatz statt.  

Bei der Mahnwache werden die Namen der Geiseln verlesen und Plakate gezeigt. Dazu gibt es eine Installation und eine kleine Ausstellung.

Mehrere Zeuginnenberichte über sexuelle Gewalt gegenüber den verschleppten Frauen und den Schockberichten von Freigekommenen über die Gefangenschaft und angesichts der zunehmenden Zahl der in Geiselhaft Ermordeten machen die Mahnwache dringend und wichtig. 

Veranstalterinnen sind die DIG Region Stuttgart e.V., die IRGW, die Jüdische Studierenden-Union Württemberg, der Denkendorfer Kreis, das Junge Forum der DIG Stuttgart, SCORA, die evangelische Kirche Stuttgart, die GJCZ und die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem.

Solidaritätsreise – Rahat

Am Samstagabend waren wir zum Abschluss der Solidaritätsreise zum Fastenbrechen bei einem der Beduinenstämme in Rahat eingeladen. Scheich Hassan hat uns in seinem Zelt im Viertel seines Clans den Ramadan und Rahat erklärt. Rahat ist die größte Beduinenstadt Israels mit ca. 85.000 Einwohner*innen und geplagt von Problemen wie Armut und Kriminalität. Die Integration in die israelische Gesellschaft verläuft schleppend. Das Verhältnis zwischen den Beduinen des Südens und dem Staat ist gespannt. Und innerhalb der Gesellschaft resultiert der Wandel vom Nomaden- zum Stadtleben in einem Generationenkonflikt.

Scheich Hassan zeigt uns in seinem Büro verschiedene Urkunden und Auszeichnungen für sein Verständigungswerk. Der Scheich ist Friedensrichter, der bei mehr als hundert Streitigkeiten außergerichtliche Reinigungen erzielen konnte, Arbeiter mit islamischen Verbänden zusammen und mit staatlichen Institutionen. Der Scheich engagiert sich im interreligiösen Forum des Negev. Es ist ihm wichtig auf das Gemeinsame zu schauen.

Der 7/10 hat Rahat hart getroffen. Die Stadt beklagt 14 Ermordete und zwei Bewohner sind noch in Geiselhaft.

Zum Fastenbrechen mit der großen Großfamilie des Scheich kamen auch zwei Soldaten. Ein Lehrer bekundete uns gegenüber Interesse an einem Austausch deutsche – jüdisch-israelische und beduinisch-israelische Schule.