Audio: Vereinte Nationen gegen Israel – Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert

Vortrag gehalten am 02.10.2019 von Alex Feuerherdt auf einer Veranstaltung des Jungen Forums der DIG Stuttgart in Kooperation mit dem Koordinierungsrat der GJCZ – Hier mehr Informationen zur Veranstaltung.

 

 

Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen derart am Pranger wie Israel. Die Unesco und der UN-Menschenrechtsrat beispielsweise haben den jüdischen Staat in ihren Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Länder dieser Welt zusammen. Auch die Generalversammlung der Uno beschäftigt sich in ihren Diskussionen und Beschlüssen weitaus öfter mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten als etwa mit Syrien, Nordkorea oder dem Iran. Die UN-Frauenrechtskommission hat Israel als einziges Land für die Verletzung von Frauenrechten kritisiert, für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schädigt weltweit niemand die Gesundheit von Menschen und die Umwelt so stark wie der jüdische Staat. Und das sind nur einige wenige Beispiele von vielen. Ein Beschluss wie der UN-Teilungsplan von 1947, der die Grundlage für die Proklamation des Staates Israel bildete, wäre heute schlicht undenkbar.

Wie kommt es, dass sich der jüdische Staat derart im Visier der Vereinten Nationen und ihrer Untereinrichtungen befindet? Liegt das tatsächlich an Israel selbst – oder gibt es dafür womöglich ganz andere Gründe? Wie ist die Uno heute überhaupt aufgestellt und worin unterscheidet sie sich von früheren Jahren? Welches Verständnis von den Menschenrechten herrscht bei ihr und ihren Mitgliedern vor?
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Offener Brief an die Abgeordneten des Landtags Baden-Württemberg zum Antisemitismus-Bericht

Offener Brief an die Abgeordneten des Landtags Baden-Württemberg zum 1. Bericht des Beauftragten der Landesregierung Baden-Württemberg gegen Antisemitismus

 

Sehr geehrte Frau Abgeordnete /
sehr geehrter Herr Abgeordneter,

die Deutsch-Israelische Gesellschaft Region Stuttgart e.V. bedankt sich herzlich für Ihre Initiative, in Baden-Württemberg einen Beauftragten des Landes gegen Antisemitismus zu berufen. Den ersten Bericht, den Dr. Michael Blume nun vorgelegt hat, schätzen wir als sehr bedeutsam ein. Es ist ein Meilenstein im Kampf gegen Antisemitismus in Baden- Württemberg.

Zum ersten Mal in der Geschichte Baden-Württembergs liegt nun eine staatliche Analyse des aktuellen Antisemitismus auf dem Tisch. Sie macht deutlich, dass Antisemitismus nicht länger nur als Rassismus begriffen werden darf, sondern Verschwörungsdenken und Hass auf Israel die besondere Gefahr ausmachen. Jüdinnen und Juden werden nicht als unterlegen wahrgenommen, wie andere Gruppen im gewöhnlichen Rassismus. Die antisemitische Denkweise halluziniert „die Juden“ als übermächtig und die Welt beherrschend, und projiziert alles Böse auf sie und den jüdischen Staat.

Wir begrüßen deshalb besonders, dass der Bericht sich die Antisemitismus-Definition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) zu eigen macht (Seite 9 des Berichts). Sie wurde mittlerweile von 32 Mitgliedsstaaten unterzeichnet, darunter die meisten EU-Länder, sowie Bundesregierung und Bundestag. Wir empfehlen, sich die vollständige Definition anzuschauen:

https://www.holocaustremembrance.com/de/node/196

Die Definition unterscheidet zwischen Kritik an Israel und Antisemitismus und sie nennt aktuelle Beispiele von Antisemitismus, darunter allein sieben aus dem Bereich des israelbezogenen Antisemitismus:
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Vortrag: Instrumentelle Israelsolidarität der AfD

Vortrag und Diskussion mit Dr. Marc Grimm

 

Zeit: Montag, 14. Oktober 2019, 19 Uhr

Ort: KOMMA Kultur Esslingen, Maillestraße 5-9, 73728 Esslingen

Eintritt: 5 Euro (für Mitglieder frei)

Veranstalterinnen: DIG Region Stuttgart e.V., KOMMA Kultur Esslingen

 

An den Mobilisierungskampagnen und Wahlkämpfen rechtsradikaler Parteien in Europa ließ sich in den letzten Jahren beobachten, dass der Antisemitismus hinter den Themen Islam, Einwanderung und nationale Identität zurückgetreten ist. Im gleichen Zeitraum wuchs die Zahl rechtsradikaler Parteien und Gruppierungen, die ihre Solidarität mit Israel bekunden und sich jüdischen Organisationen als Bündnispartner im Kampf gegen den Islam empfehlen. Es blieb abzuwarten, wie die noch junge AfD auf antisemitische Vorfälle in den eigenen Reihen reagieren würde.

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DIG-Vorstand trifft Dr. Michael Blume

v.l.n.r: Kai Dorra, Ignac Vamos, Michel Blume, Bärbel Illi, Jörg Freitag, Lothar Galow-Bergemann

Vorstandsmitglieder der DIG Region Stuttgart trafen sich mit dem Beauftragten der Landesregierung gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume, im Staatsministerium in der Villa Reitzenstein. In vertrauensvoller Atmosphäre ging es u.a. um verbesserte Prävention gegen israelbezogenen Antisemitismus, die Einrichtung eines baden-württembergisch-israelischen Begegnungswerks und weitere Schritte gegen Bestrebungen zum Boykott Israels in Baden-Württemberg. Wir freuen uns auf weitere fruchtbare Zusammenarbeit.

Sprachkurs Ivrit (Hebräisch)


Zeit: Sonntag, 22. September 2019, 10 bis 16 Uhr

Ort: Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW), Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart

Referent: Avi Palvari

Kosten: 50 Euro pro Person

 

Der Kurs richtet sich an AnfängerInnen ohne Vorkenntnisse.

Avi Palvari wird den Sprachkurs leiten. Die Kosten pro Person betragen 50 €, die direkt im Kurs zu entrichten sind. Der Kurs kann stattfinden, wenn mindestens zehn Anmeldungen zusammen kommen. Maximal 20 Teilnehmende.

Während des Kurses ist für Sprudel/Wasser gesorgt. Bitte bringen Sie KEINE eigene Verpflegung/Getränke mit. Vorgesehen ist eine Mittagspause, in der wir uns an einem der Stände in der Umgebung mit Falafeln oder Ähnlichem versorgen können.

Anmeldung bitte bis spätestens 13.09.19 an Bärbel Illi, Tel. 0151 14943690 oder per Mail an baerbel.illi@t-online.de. Bitte geben Sie dabei Ihre Mail- und Postadresse an. Sie erhalten dann bis zum 14.09. eine Einladung mit weiteren Informationen oder eine Absage, falls der Kurs ausgebucht ist.