Vortrag: Als Freiwillige im Kibbuz Nes Ammim

Vortrag von Annedore Wittum

 

Zeit: Dienstag, 6. Juni 2017, 18:30 Uhr

Ort: Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel), Stadtbahn- und Bushaltestellen Charlottenplatz, Rathaus, Olgaeck

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder der Veranstalterinnen Eintritt frei.

 

Mit dem Aufenthalt in dem christlichen Kibbuz Nes Ammim habe ich mir den Wunsch erfüllt, länger und auf mich allein gestellt als Senior-Freiwillige in Israel zu leben und zu arbeiten. Es hat lange gedauert, bis ich eine Institution gefunden habe, die es älteren Menschen ermöglicht für drei Monate in Israel Freiwilligenarbeit zu leisten. Da ich Familie habe, war mir ein Aufenthalt von sechs Monaten zu lang.
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Offener Brief: Protest gegen die Filmvorführung „Roadmap to Apartheid“

Das Stuttgarter Theater tri-bühne führt am heutigen Abend den Film Roadmap to Apartheid vor, der Israel in einseitiger und unverantwortlicher Weise dämonisiert, um auf seine Delegitimierung hinzuwirken und Boykotte gegen den jüdischen Staat zu rechtfertigen. Wir haben mit einem Offenen Brief gegen die Vorführung protestiert.


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir protestieren gegen die Filmvorführung „Roadmap to Apartheid“ am 11.5.17 in Ihrem Hause.

Schon der Filmtitel lässt keinen Zweifel daran, welche altbekannten israelfeindlichen Zerrbilder und Klischees hier verbreitet werden sollen; Israel wird als rassistischer Unrechtsstaat in der Tradition des segregierten Südafrika dargestellt. Nicht zuletzt angesichts eines Klimas weltweit und leider eben auch hierzulande zunehmender antisemitischer Übergriffe halten wir die Verbreitung solcher Verleumdungen unter dem Deckmantel der „Israelkritik“ für absolut unverantwortlich.
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Keine Unterstützung für Israel-Boykotte! – Offener Brief an Ministerpräsident Kretschmann

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann,

wir haben uns gefreut, dass Sie die Schirmherrschaft des Israeltags in Stuttgart übernommen haben und dass Sie mit baden-württembergischen Firmen nach Israel reisten, um Start-ups zu besuchen und Kontakte zu knüpfen. Befremdet hat uns, dass Sie am letzten Tag Ihrer Reise in Bethlehem dem Hochschulpräsidenten und gleichzeitigen Chef der christlich-palästinensischen Boykott-Kampagne, Dr. Mitri Raheb, einen Scheck über 30.000 € überreichten. Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Israel und Boykott Israels, wie passt das zusammen?

Mitri Raheb verfasste das „Kairos-Dokument der Christinnen und Christen in Palästina“. Es ruft auf, „sich für den Rückzug von Investitionen und für Boykottmaßnahmen der Wirtschaft und des Handels gegen alle von der Besatzung hergestellten Güter einzusetzen“. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hat das Papier bereits bei seiner Veröffentlichung 2010 kritisiert, weil es sich für wirtschaftliche Sanktionen gegen Israel und in der Konsequenz auch gegen das Existenzrecht Israels ausspricht und mit scheintheologischen Argumenten Stimmungsmache gegen Israel betreibt.
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Konzert des Kinder- und Jugend-Aliyah-Ensembles (Israel)


Zeit: Sonntag, 2. April 2017 um 19:00 Uhr

Ort: Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, Eingang: Firnhaberstr. 9, 70174 Stuttgart

in Kooperation mit der IRGW, der GCJZ und fjbk e.V. Stuttgart

Programmdauer ca. 1 Stunde

Die Kinder- und Jugend-Aliyah wurde 1933 in Berlin gegründet, um jüdische Kinder aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach Erez Israel zu retten. Heute ist sie das größte jüdische Kinderhilfswerk und untersteht dem israelischen Erziehungsministerium.

In 125 Jugenddörfern werden jährlich 15.000 Heranwachsende betreut. Auf Initiative des deutschen Komitees der Kinder- und Jugend-Aliyah wurde vor 20 Jahren ein philharmonisches Orchester gegründet, in dem Heranwachsende aus ca. 25 unterschiedlichen Jugenddörfern miteinander musizieren.

Ende März/Anfang April 2017 kommt bereits zum elften Mal ein Kammerensemble, als Repräsentant des Orchesters, unter der Leitung des Dirigenten Herrn Dr. Lev Arstein mit elf jungen Musikern auf Tournee nach Deutschland. Die Jugendlichen mit ihren verschiedenen kulturellen Hintergründen sind vitale Botschafter Israels. Sie lernen ihrerseits im Rahmen der Tournee Deutschland mit seiner Kultur und Geschichte kennen; besonders wichtig hierbei sind die zwischenmenschlichen Begegnungen und Austausche, die auf beiden Seiten nachhaltig haften bleiben.
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