{"id":3089,"date":"2020-12-28T18:50:11","date_gmt":"2020-12-28T16:50:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dig-stuttgart.net\/?p=3089"},"modified":"2021-10-17T01:11:14","modified_gmt":"2021-10-16T23:11:14","slug":"zum-vortrag-israelische-sicherheitspolitik-warum-sie-auch-unter-einer-anderen-regierung-nicht-grundsa%cc%88tzlich-anders-sein-kann","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dig-stuttgart.net\/?p=3089","title":{"rendered":"Zum Vortrag: Israelische Sicherheitspolitik \u2013 Warum sie auch unter einer anderen Regierung nicht grundsa\u0308tzlich anders sein kann"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gemeinsam mit der Reinhold-Maier-Stiftung organisierte die DIG Region Stuttgart im Haus der Wirtschaft den mit rund 120 Zuh\u00f6rern gut besuchten Vortrag von Prof. Dan Schueftan \u2013 und damit die vorerst letzte Pr\u00e4senzveranstaltung vor dem Lockdown. Schueftan, der Direktor des Studienzentrums f\u00fcr Nationale Sicherheit an der Universit\u00e4t Haifa und Dozent an der Akademie der Israelischen Streifkr\u00e4fte ist und Berater des Israelischen Nationalen Sicherheitsrats war, gelang es durch seine kluge und humorvolle Art, die Aufmerksamkeit der Zuh\u00f6rer f\u00fcr seinen hochinformativen und zugleich kurzweiligen Vortrag zu gewinnen.<\/strong><\/p>\n<p>Gleich zu Anfang stellte der Referent klar, dass die Nationalsicherheit Israels weitaus mehr umfasst als nur Milit\u00e4r, Politik und Wirtschaft. Will man \u00fcber die Erfolge und Misserfolge Israels sprechen, muss man auch die historische Perspektive beachten: Was wurde in den letzten 140 Jahren \u2013 von dem Moment an, als die Juden als zionistisches Kollektiv heimkehrten \u2013 erreicht? <!--more-->Zwischen K\u00f6nig David und Ben Gurion liegen Jahrtausende \u2013 und wenn Menschen so lange nicht in ihrer Heimat leben, geschieht etwas. \u201eWir sind noch kein Volk\u201c hatte Ben Gurion einst gesagt und tats\u00e4chlich hatten die Juden aus aller Welt am Anfang nicht mehr gemeinsam als dasselbe Gebetbuch und das Ged\u00e4chtnis an Jahrtausende der Vergangenheit. Die Juden aus Europa und die aus den arabischen Staaten hatten wenig miteinander zu tun und die Mehrheit kam nicht aus zionistischer \u00dcberzeugung, sondern weil sie nirgendwo anders hinkonnten und lieber nach Amerika ausgewandert w\u00e4ren. Fragte man Juden in den 30er Jahren \u201eKommen Sie aus \u00dcberzeugung?\u201c war die Antwort oft \u201eNein, aus Deutschland\u201c. Bei der Aufgabe, ein funktionierendes und solidarisches Volk entstehen zu lassen, kam ausgerechnet der Armee eine wichtige Rolle zu. Oder wie Dan Schueftan es scherzhaft formulierte: \u201eAllen anderen erz\u00e4hlen wir, dass wir ein gro\u00dfes und starkes Milit\u00e4r brauchen, um unsere Feinde abzuschrecken, aber eigentlich hat das israelische Milit\u00e4r eine soziologische Aufgabe\u201c. N\u00e4mlich die Gelegenheit f\u00fcr junge Leute, sich kennenzulernen und zu vermischen, so dass heute viele Israelis gar nicht mehr genau wissen, ob sie nun orientalische oder westliche Wurzeln haben. Und das ist eigentlich der gr\u00f6\u00dfte Erfolg Israels: eine Solidarit\u00e4t in der Gesellschaft, die man sich fr\u00fcher so nicht einmal erhoffen konnte.<\/p>\n<p>Der zweite Punkt betrifft das Verh\u00e4ltnis Israels zu den anderen Juden in der Welt. Vor dem Holocaust lag der Schwerpunkt des j\u00fcdischen Lebens in Europa. Danach war es zun\u00e4chst Amerika \u2013 aber einige Zionisten meinten, auch das w\u00e4re letztlich nur ein Exil und irgendwann w\u00fcrde Israel das Zentrum j\u00fcdischen Lebens sein. Nat\u00fcrlich kann man als Jude in der ganzen Welt leben \u2013 aber das j\u00fcdische Kollektiv gibt es eben nur in Israel. Und tats\u00e4chlich hat die Demographie inzwischen daf\u00fcr gesorgt, dass Israel heute das Zentrum der j\u00fcdischen Welt ist. Und noch etwas hat sich ge\u00e4ndert. Vor 50 Jahren war Israel arm \u2013 eigentlich Teil der Dritten Welt \u2013 und was man brauchte, schnorrte man vom \u201ereichen Onkel aus Amerika\u201c. Dass Israel heute auf wissenschaftlicher und technologischer Ebene eine Gro\u00dfmacht ist, die weltweit Anerkennung genie\u00dft, verdankt es seiner erfolgreichen Anpassung an das 21. Jahrhundert, die ihm besser gelungen ist als den USA. Viele L\u00e4nder wissen heute, dass sie von Israel lernen k\u00f6nnen, wie man erfolgreich wird \u2013 und das trotz Boykott und Krieg.<\/p>\n<p>Dan Schueftan hob hervor, dass die beiden genannten Erfolge bereits errungen sind, w\u00e4hrend man um den dritten jeden Tag aufs Neue k\u00e4mpfen muss, damit er auch in der Zukunft funktioniert. Es gibt in der Geschichte keinen anderen Staat wie Israel, in dem eine offene, demokratische Gesellschaft seit 140 Jahren fortw\u00e4hrend mit Krieg konfrontiert wird; in dem \u00fcber Generationen hinweg gek\u00e4mpft werden muss. Wie schafft man das, offen, demokratisch und pluralistisch zu bleiben und gleichzeitig hart und stark genug zu sein, um immer wieder einen Krieg zu gewinnen? Im Gegensatz zu seinen Feinden kann Israel es sich ja nicht leisten, auch nur einen einzigen Krieg zu verlieren. Wie kann man im Inneren ein \u201eAthen\u201c und nach au\u00dfen hin ein \u201eSparta\u201c sein, so dass man Kriege gewinnt oder durch Abschreckung vermeidet? Wie ein Land aussieht, wenn es innen und au\u00dfen Sparta ist, sehen wir bei den arabischen L\u00e4ndern \u2013 aber wer wollte einen solchen Staat haben? Europa zeigt das gegenteilige Modell: wunderbar demokratisch nach innen, aber niemand nimmt Europa ernst, weil es sich nicht verteidigen kann. W\u00e4re Israel wie Europa, w\u00fcrde es schon nicht mehr existieren, denn \u201enett sein\u201c funktioniert im Nahen Osten nun mal nicht. Die arabischen Staaten kennen keinen kollektiven Pluralismus, keine Demokratie und keine Hoffnung, weil sie in den letzten 100 Jahren praktisch nichts getan haben, um ihre eigenen Gesellschaften zu bauen. Das liegt nicht an den Menschen selbst \u2013 es gibt viele, die es gerne anders h\u00e4tten und viele versuchen, au\u00dferhalb der arabischen Welt einen Platz zu finden, weil sie wissen, dass ihre Kinder sonst keine Zukunft h\u00e4tten. Aber die haben leider keinen Einfluss auf ihre Gesellschaften. Und der Nahe Osten ist sehr, sehr gewaltt\u00e4tig. Viele waren schockiert \u00fcber die Taten des IS, aber das ist ja im Grunde nur die theatralische Version dessen, was in der arabischen Welt ohnehin geschieht. Solche Dinge tun Araber einander an, und das hat weder mit Israel noch mit den USA etwas zu tun. Und mittendrin liegt Israel und hofft auf Frieden. Das zeigt, dass die Israelis einen herrlichen Humor haben, denn diese Hoffnung ist der Glaube daran, dass die Araber mit den Israelis besser umgehen als mit ihren eigenen Br\u00fcdern, wenn irgendjemand einen Vertrag unterzeichnet. In Europa nennt man diese Phantasie \u201eFrieden in Nahost\u201c. Schueftan bezeichnete das als ein wirklich sch\u00f6nes M\u00e4rchen, meinte aber, dass man \u2013 wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht \u2013 sehen m\u00fcsse, dass das in der nahen Zukunft nicht m\u00f6glich sein wird. Aber: ja, es ist dennoch richtig, Abkommen mit arabischen Staaten zu erzielen. Und es ist auch richtig, daf\u00fcr Konzessionen zu machen. Im Fall von \u00c4gypten und Jordanien hat das geholfen \u2013 und die Tatsache, dass man nicht alle paar Jahre einen Krieg mit diesen L\u00e4ndern f\u00fchren musste, hat sehr zum Erfolg der israelischen Gesellschaft beigetragen. Aber so etwas funktioniert nur so lange, wie die F\u00fchrer, die mit Israel Frieden schlie\u00dfen wollen, ihren eigenen V\u00f6lkern erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, dass Israel viel st\u00e4rker ist und auch bereit ist, stark zu reagieren. Abschreckung ist zu 100 % der Grund daf\u00fcr, dass es heute keinen Krieg gibt. Und wenn diese funktioniert, dann kann und soll man auch nett zu seinen Nachbarn sein und ihnen helfen. Aber man muss sich in dieser Situation immer dar\u00fcber im Klaren sein, dass jederzeit jemand versuchen kann, seine Ziele durch Krieg oder Terrorismus zu erreichen \u2013 und dann muss man ihm unmissverst\u00e4ndlich klar machen, dass er sich das nicht leisten kann. Das bedeutet in der Konsequenz, dass Israel nicht das tun kann, was die Europ\u00e4er von ihm verlangen und was diese f\u00fcr nett halten. Denn wenn Israel das t\u00e4te, h\u00e4tte es \u00fcberall Krieg. Und so muss es die Balance zwischen der St\u00e4rke nach au\u00dfen und der Weichheit nach innen immer aufrechterhalten. Jeden Tag aufs Neue, denn jeden Tag gibt es auch Radikale, die versuchen, die Gesellschaft zu untergraben. Aber Israel darf weder seine Werte noch seine Existenz verlieren \u2013 und das ist und bleibt eine gro\u00dfe Herausforderung.<\/p>\n<p>Nachdem der Referent \u00fcber die gro\u00dfen Erfolge Israels gesprochen hatte, kam er nun zu den Schwierigkeiten. Es mag paradox klingen, aber eines der gr\u00f6\u00dften Probleme f\u00fcr Israel ist die Schw\u00e4che der arabischen Welt. G\u00e4be es nur Israelis und Araber, w\u00e4re das anders, aber es gibt noch ein wichtiges Element in der Region: den Iran. Der Iran ist stark, die Kombination einer barbarischen F\u00fchrung mit einer starken, beeindruckenden Gesellschaft. \u201eIch ehre und sch\u00e4tze die<br \/>\nIraner,\u201c meinte Schueftan, \u201eleider sind sie im Moment unsere Feinde\u201c. Das iranische Regime nimmt die Schw\u00e4che der Araber wahr und k\u00e4mpft um eine Vormachtstellung im arabischen Raum. Nur Israel kann diese verhindern \u2013 und darum ist es nicht nur auf ideologischer, sondern auch auf strategischer Ebene Feind des Iran. Heute versucht der Iran, hunderttausende Raketen rund um Israel aufzustellen, mit denen man jeden Ort in Israel treffen k\u00f6nnte, und keine Luftverteidigung dieser Welt k\u00f6nnte verhindern, dass Hunderte dieser Raketen pro Stunde auf Tel Aviv fallen. Genau das versucht Israel zu verhindern: War es vor zwei Jahren noch israelische Strategie, einem Krieg m\u00f6glichst aus dem Weg zu gehen und alles zu vermeiden, was einen Krieg provozieren k\u00f6nnte, hat sich das nun grundlegend ge\u00e4ndert. Israel ist entschlossen, die Pl\u00e4ne des Iran zu vereiteln. Und sollte das zu einem Krieg f\u00fchren, w\u00e4re es besser, ihn jetzt zu f\u00fchren als in f\u00fcnf Jahren. H\u00e4tten die Engl\u00e4nder und Franzosen 1934\/35 diese Einstellung gehabt, w\u00e4re der Zweite Weltkrieg vermeidbar gewesen, denn man h\u00e4tte Hitler in einem begrenzten Krieg vernichten k\u00f6nnen. Und tats\u00e4chlich ist ein Krieg manchmal die beste M\u00f6glichkeit, um einen Krieg zu verhindern. Lie\u00dfe man den Iran weitere f\u00fcnf Jahre gew\u00e4hren, w\u00e4re er in der Lage, Israel gro\u00dfen Schaden zuzuf\u00fcgen. Der Iran \u2013 so erkl\u00e4rte Dan Schueftan \u2013 will seine Kernwaffen nicht haben, um Israel zu zerst\u00f6ren, das w\u00e4re eine sehr primitive Annahme. Der Iran will Kernwaffen, damit ihm niemand mehr etwas anhaben kann. Dann w\u00fcrden die Israelis das Risiko scheuen, die iranische Hegemonisierung des Nahen Ostens zu durchkreuzen und dann w\u00fcrde Europa starken Druck auf Israel aus\u00fcben, damit es den Iran gew\u00e4hren lie\u00dfe. Das w\u00fcrde Israel nat\u00fcrlich nicht tun, wie der Referent versicherte, aber das ist die gro\u00dfe Herausforderung, vor der Israel heute steht. Die Attacken der Barbaren in Gaza spielen keine wirkliche Rolle und sind unwichtig. Ma\u00dfgeblich ist, was zwischen dem Iran und Israel geschieht.<\/p>\n<p>Professor Schueftan beendete seinen Vortrag mit einer Betrachtung der israelischen Innenpolitik. \u00c4hnlich wie auch in Europa funktioniere die israelische Politik nicht optimal. Auf der einen Seite sei die israelische Gesellschaft sehr gespalten, auf der anderen Seite aber auch in einer wunderbaren Situation: es gibt im Parlament eine winzige Linke, eine etwas gr\u00f6\u00dfere Rechte, praktisch keine Radikalen und mit zwei Dritteln ist die Mehrheit der Gesellschaft in der Mitte des politischen Spektrums. In den letzten drei Wahlk\u00e4mpfen wurde nicht eine einzige substanzielle Frage gestellt, sondern Fragen wie: \u201ewer ist ekelhafter\u201c, \u201ewer ist der gr\u00f6\u00dfere Idiot\u201c und \u201ewen k\u00f6nnen wir weniger leiden\u201c. Alles in allem gibt es aber eine gro\u00dfe \u00dcbereinstimmung \u00fcber den Umgang mit den Pal\u00e4stinensern, die Wirtschaft und die Gesellschaft. Auf diese Weise k\u00f6nnen die Israelis das tun, was sie wollen \u2013 und sie m\u00fcssen ihre Politiker nur dazu zwingen, so zu sein wie die israelische Gesellschaft das braucht.<\/p>\n<p>Den Vortrag schloss Dan Schueftan mit einem Witz, der ganz praktisch erkl\u00e4rt, wie Israel funktioniert:<\/p>\n<p>Eines Tages entscheidet der Herr, dass die Menschheit zu schlecht ist und dass eine zweite Sintflut kommen soll, diesmal aber ohne Arche. Er ruft die Repr\u00e4sentanten der drei monotheistischen Religionen zu sich und sagt ihnen, dass in zwei Wochen alles vorbei ist. Der Christ geht zu seiner Gemeinde und sagt \u201eWir haben ges\u00fcndigt, wir m\u00fcssen beten und Gutes tun. Vielleicht hilft es.\u201c Der Muslim sagt zu seinen Leuten \u201eWir waren perfekt, jetzt sind wir zwei weitere Wochen perfekt und alles wird gut.\u201c Der Jude geht zu seinem Volk und sagt \u201eWir haben jetzt zwei Wochen Zeit, um zu lernen wie man unter Wasser lebt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsam mit der Reinhold-Maier-Stiftung organisierte die DIG Region Stuttgart im Haus der Wirtschaft den mit rund 120 Zuh\u00f6rern gut besuchten Vortrag von Prof. Dan Schueftan \u2013 und damit die vorerst letzte Pr\u00e4senzveranstaltung vor dem Lockdown. 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