Wir trauern um Aytekin Celik

Er war ein sehr sympathischer Freund und in seiner freundlichen, hilfsbereiten und humorvollen Art ein Vorbild für uns.

Aytekin war seit März 2019 Mitglied im Vorstand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Region Stuttgart. Er wies unfaire Angriffe gegen Israel immer zurück und engagierte sich mit uns gegen Boykott-Aufrufe, auch als Mitglied der Grünen im Stuttgarter Gemeinderat.

Gegen seine Krankheit kämpfte er mutig und offen. Er starb gestern im Alter von nur 50 Jahren. Wir vermissen Aytekin und werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Sprachkurst Ivrit (Hebräisch)


Zeit:
NEU – Sonntag, 23. August 2020,
16 Uhr bis 20 Uhr

Ort: Online als Zoom-Meeting

Referent: Avi Palvari

Kosten: 40 Euro pro Person

Der Kurs richtet sich an AnfängerInnen mit kleinen Vorkenntnissen. Sie sollten die hebräischen Buchstaben kennen und ein bisschen lesen und schreiben können.

Avi Palvari wird den Sprachkurs leiten. Die Kosten pro Person betragen 40 €. Die Gebühr bitten wir vor dem Kurs zu überweisen; die Bankverbindung erhalten Sie bei Anmeldung. Der Kurs kann stattfinden, wenn mindestens zehn Anmeldungen zusammen kommen. Maximal 15 Teilnehmende.

Anmeldung bitte bis 17.8.20 an Bärbel Illi, baerbel.illi@t-online.de. Bitte geben Sie dabei Ihre Mail- und Postadresse an. Sie erhalten dann eine Einladung mit weiteren Informationen oder eine Absage, falls der Kurs ausgebucht ist.

Nico Weinmann (FDP) kritisiert Landesregierung

Die DIG Region Stuttgart bedankt sich bei Nico Weinmann MdL für die Anfrage „Boycott, Divestment, Sanctions“ (BDS) und ähnliche antiisraelische Aktivitäten in Baden-Württemberg, die er an die Landesregierung Baden-Württemberg stellte. Die Antwort der Landesregierung kommentiert Herr Weinmann so:

 

Statement des stellvertretenden Vorsitzenden der FDP/DVP Fraktion und Heilbronner Landtagsabgeordneten Nico Weinmann:

„Die Landesregierung muss deutlicher als bisher gegenüber den Kommunen kommunizieren, dass es in staatlichen Räumen keinen Platz für radikale antiisraelische Aktivisten, insbesondere aus der BDS-Bewegung, geben darf. Es ist bedauerlich, dass die Landesregierung hier nicht den gebotenen resoluten Willen zeigt. Die FDP/DVP Fraktion steht jedenfalls entschlossen an der Seite Israels und wird sich auch künftig für die Freundschaft zwischen Israel und Deutschland einsetzen.“

Auch wir sind über die Antwort der Landesregierung enttäuscht. Wir vermissen die Bereitschaft den Landtagsbeschluss, Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten, mit Tatkraft umzusetzen. Wir schätzen das Engagement des Beauftragten gegen Antisemitismus. Er empfiehlt beispielsweise den Institutionen des Landes, für BDS-nahe Veranstaltungen keine Räume zur Verfügung zu stellen. Obwohl das israelische Generalkonsulat damals protestierte, gaben baden-württembergische Universitäten BDS-Aktivisten ein Podium, so die Uni Tübingen und die Uni Hohenheim im Juni 2018. Mindestens im Nachhinein würden wir gerne einen klaren Satz der Landesregierung dagegen hören, um weiteren Skandalen vorzubeugen.

Hier die Antwort der Landesregierung.

Video: FASZINATION ISRAEL – Grenzen überwinden: Ein Jude in Deutschland

Wie ist es, als Jude und Israeli in Deutschland zu leben? Anhand der persönlichen Geschichte von Michael Kashi, Vorstandsmitglied der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Region Stuttgart, gibt FASZINATION ISRAEL Einblicke in jüdisches Leben in Stuttgart.

Im Juni 1948 wird Michael Kashi als Sohn iranischer Juden in Israel geboren. Er leistet seinen Militärdienst und kämpft im Sechstagekrieg 1967. Als junger Mann kommt er zu Besuch nach Deutschland. Obwohl ihn der zunehmende Antisemitismus tief besorgt, lebt er mit seiner Familie 50 Jahre später noch immer hier.

Aktionswochen gegen Antisemitismus

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antiono Stiftung haben wir gemeinsam mit dem KOMMA Kultur Esslingen drei Interviews produziert und freuen uns diese nun hier zu veröffentlichen.

 

1. Verschwörungstheorien in Zeiten von Corona – Gespräch mit Laura Luise Hammel

Laura Hammel forscht als Doktorandin an der Universität Tübingen zur Frage, wie Bewegungen und Parteien der Neuen Rechten Verschwörungstheorien einsetzen, um ihre Themen zu transportieren und Anhänger*innen anzusprechen.

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