Franz-Hellmut Schürholz
f.h.schuerholz [at] gmx.de
Amselweg 9
74343 Sachsenheim
Tel. 07147/8960
Fax 07147/270563
Themen
Bericht von meiner Israel-Reise vom 22.5.-30.5.2010
von
Barbara Fritz
Über eine politische und kulturelle Rund- und Studienreise durch Israel: von Tel Aviv, Cäsarea, Akko, Shavei Zion, Nazareth, Jenin, Kapernaum, Jerusalem und Jericho. Ein Land von kultureller und politischer Vielfalt. Besichtigungen und Begegnungen.
Lesen Sie hier den Reisebericht !
Ein Land, das sich Pazifismus nicht leisten kann
Ein Essay von
Birgit Schintlholzer - Barrows in DIE WELT vom 7. Juni 2010
Wenn man als Nichtjude in nichtjüdischen Kreisen erzählt, man fährt in den Ferien nach Israel, wird das rasch akzeptiert - auch von Leuten, denen die israelische Politik als nicht sympathisch gilt. Man fährt ja auch gern nach Kuba, obwohl das dortige Regime nicht vorbildlich ist. Befremden beginnt bei der Mitteilung, man mache in Israel ein Volontariat. Für Idealismus und ein so simples Abenteuer scheinen mein Mann und ich, schon in den Sechzigern, etwas alt. Vielleicht aber, so die entgegenkommende Frage, unterstützen wir ja eine israelische Einrichtung, die Juden und palästinensischen Arabern dient. Das wäre natürlich interessant – politische Avantgarde. Das Wohlwollen versiegt jedoch, wenn wir ergänzen, dass es sich um ein Volontariat bei der israelischen Armee handelt. - Eine Armee, Militär unterstützen? Und ausgerechnet das israelische, von dem Medien und UNO nichts anderes berichten als Expansionsdrang und Kriegsverbrechen? „Tragt ihr etwa auch Uniform?“
Lesen Sie HIER den ganzen Essay
————–
Perspektivenwechsel: Eine Begegnung mit Ariel Sharon
Rezension zu:
„Warrior – An Autobiography“ Ariel Sharon with David Chanoff
Simon & Schuster paperback edition
New York 2005, 556 S.
Birgit Schintlholzer - Barrows
Schön wäre es gewesen, wenn zu den Feiern anlässlich des 60jährigen Bestehens Israels auch in Deutschland die Autobiographie des Mannes vorgelegen hätte, der wesentlich dazu beigetragen hat, dass dieses Jubiläum überhaupt gefeiert werden konnte. Von Ariel Sharons Autobiographie, mit David Chanoff als Coautor, liegt keine deutsche Übersetzung vor, obwohl sie bereits 1989 in New York erschien. Vielleicht ist das kein Zufall in der Bundesrepublik, wo Stimmen aus dem konservativen Spektrum Israels unterrepräsentiert sind.
Lesen Sie HIER die ganze Rezension
————–
Gerechtigkeit für Juden aus arabischen Ländern
Von Zvi Gabay
Mit einer Mehrheit der Stimmen hat die Knesset ein Gesetz verabschiedet, das als Teil des Friedensprozesses eine Entschädigung für die Juden aus arabischen Ländern anstrebt. Das neu erlassene Gesetz soll die Rechte jener Juden sichern, die gezwungen wurden, ihr Eigentum und Vermögen in arabischen Ländern zurückzulassen; die meisten von ihnen kamen ohne einen Pfennig nach Israel…
Die Welt hat eine Menge über das Fehlverhalten und das Unrecht gehört, das den Palästinensern angetan wurde, aber beinahe nichts über das Unrecht, das den Juden widerfuhr, die in den arabischen Ländern lebten. Tatsächlich war das, was in den arabischen Ländern geschah, eine ethnische Säuberung gegenüber den Juden.
Da die Idee von “zwei Staaten für zwei Völker”, die die palästinensische Forderung nach dem “Recht auf Rückkehr” beinhaltet, nun akzeptiert ist, muss Israel mit dem Thema seiner eigenen Flüchtlinge aus arabischen Ländern dagegenhalten. Jede politische Einigung sollte all die Vorkommnisse im Nahen Osten der vergangenen 60 Jahre in Rechnung stellen.
Lesen Sie hier den ganzen Text
——————————
Internationaler Holocaustgedenktag 27. Januar 2010
Rede des Präsidenten des Staates Israel Shimon Peres im Deutschen Bundestag
“Ich stehe heute vor Ihnen als Präsident des Staates Israel, der Heimstätte des jüdischen Volkes. Und während es mein Herz zerreißt, wenn ich an die Gräueltaten der Vergangenheit denke, blicken meine Augen in die gemeinsame Zukunft einer Welt von jungen Menschen, in der es keinen Platz für Hass gibt. Eine Welt, in der die Worte “Krieg” und “Antisemitismus” nicht mehr existieren…” Lesen Sie HIER die ganze Rede
——————————