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Rechte, linke und andere Verschwörungsphantasien und ihre antisemitischen Implikationen – Was macht sie für viele Menschen so attraktiv?

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Samuel Salzborn
am Montag 24. Oktober 2016 um 19 Uhr
im Senatssaal der Universität Stuttgart,
Keplerstr. 7, 70174 Stuttgart,
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

Es gehört mittlerweile fast zur Normalität politischer Ereignisse, dass Verschwörungsmythen fast so schnell produziert werden, wie die Ereignisse stattfinden – was mit der Logik der Verschwörung zu tun hat: Sie bedarf keiner Fakten, keiner Realität, keiner Wirklichkeit außer ihrer selbst, um zu funktionieren. Es bedarf stets nur eines Anlasses, nicht einer Ursache, damit Verschwörungsphantasien formuliert werden –- denn ihre jeweils eigene hermetische Wahnwelt funktioniert in ihrer Struktur ganz unabhängig von der Wirklichkeit, da sie in keiner Weise an empirische oder historische Fakten gebunden ist, sondern lediglich mit einem Phantasieweltbild korrespondiert, das jederzeit reformulierbar, jederzeit reproduzierbar und damit auch jederzeit in Variationen abrufbar ist. Die Verschwörungsphantasie ist damit nicht nur eine mythische Konstruktion, sondern in ihrer Verdinglichung auch Ausdruck der Ambivalenz moderner Vergesellschaftung, die zunehmend Zuspruch in unterschiedlichen politischen Spektren findet. Die unterschiedlichen Varianten von Verschwörungsphantasien und ihre antisemitischen Implikati-onen werden Thema der Veranstaltung sein.

Prof. Dr. Samuel Salzborn ist Professor für Grundlagen der Sozialwissenschaften an der Uni Göttingen, zuletzt erschienen von ihm die Bücher „Kampf der Ideen. Die Geschichte politischer Theorien im Kon-text“ und „Rechtsextremismus. Erscheinungsformen und Erklärungsansätze“.

In Kooperation mit dem Institut für Sozialwissenschaften, Abteilung für Internationale Beziehungen und Europäische Integration, Prof. Dr. Cathleen Kantner, Universität Stuttgart.


100 Jahre Sykes-Picot-Abkommen – Ursünde in Nah-Ost?!

Vortrag und Diskussion mit Heribert Schmitz

Donnerstag, 15. September 2016, 19 Uhr
Forum 3 e.V., Gymnasiumstraße 21, 70173 Stuttgart
Ecke Theodor-Heuss-Str.
Haltestelle Rotebühlplatz/Stadtmitte (S-Bahn, Stadtbahn, Bus)
Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich.

„Der Syrien-Konflikt ist das Ende einer Ordnung, die nach dem Ersten Weltkrieg mit der Aufteilung des Nahen Ostens unter dem Sykes-Picot-Abkommen begann“.

Dies sagt Martin Erdmann, der deutsche Botschafter in der Türkei. Nicht nur Erdmann denkt nach in diesen Monaten über das Sykes-Picot-Abkommen, dessen Unterzeichnung am 16. Mai vor einhundert Jahren stattgefunden hat. Die vom britischen Diplomaten Sir Mark Sykes und seinem französischen Kollegen Francois Georges Picot ausgehandelte Vereinbarung teilte das Osmanische Reich in eine britische und eine französische Einflusssphäre. Die Folgen und das absehbare Ende der Weltordnung im Nahen Osten beschreibt Heribert Schmitz in seinem Vortrag „100 Jahre Sykes-Picot – Ursünde in Nah-Ost!?“

Auf seiner mehrmonatigen Tramptour 1966 durch Länder des Nahen Ostens kam Heribert Schmitz praktisch mit den Auswirkungen des Sykes-Picot-Abkommens in Berührung. Diese Gegend und seine Geschichte ließen ihn dann nicht mehr los. 2007 gründete er die Arbeitsgemeinschaft Nürnberg-Mittelfranken innerhalb der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Der Betriebswirt genießt heute seinen Ruhestand.

Anschließend laden wir Sie ein zu Häppchen und Saft.


Vortrag: Der Israelsonntag im Kirchenjahr

„Der Israelsonntag im Kirchenjahr- eine meist verachtete Chance der Kirche, sich mit ihrer Erbsünde zu befassen“

Vortrag und Diskussion mit Pfarrer Roland Spur
am Mittwoch, 13. Juli 2016 um 19 Uhr
im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)

Eintritt frei. Anmeldung ist nicht erforderlich.
Stadtbahnhaltestelle Charlottenplatz oder Rathaus

Der Israelsonntag ist ein Sonntag im evangelischen Kirchenjahr, der das Verhältnis von Christen und Juden zum Thema hat. Er wird am zehnten Sonntag nach Trinitatis, also elf Wochen nach dem Pfingst-fest begangen. In diesem Jahr fällt er auf den 31. Juli 2016.

Der Israelsonntag böte der Kirche die Chance, sich mit ihrer Erbsünde zu befassen. Warum wird diese Gelegenheit so wenig genutzt? Jesus sagt in Johannes-Evangelium Kapitel 4, im Vers 22: „Das Heil kommt von den Juden.“ Auch diese Aussage wäre ein lohnenswertes Thema am Israelsonntag.

Pfarrer Roland Spur wird in seinem Vortrag auf die historischen und theologischen Zusammenhänge eingehen.


Frieden erfordert, den Israelhass zu beenden! Offener Brief an die evangelische Akademie Bad Boll

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind besorgt über die Stoßrichtung Ihrer Tagung „Ist Frieden möglich? Zur Situation der Menschenrechte in Nahost“ im Juli 2016. Dass die Akademie für die Interessen einer bestimmten Gruppe wirbt, ist legitim. Dass die Tagung versucht, negative Emotionen gezielt gegen Israel und nur gegen Israel zu mobilisieren, halten wir aber für zutiefst unmoralisch.

Die Palästinenser brauchen in der Tat Unterstützung. Ihr Menschenrecht auf Leben wird tausend- fach missachtet in Nahost. Wir erinnern an die Fassbomben, die Assad auf das palästinensische Yarmuk-Camp in Syrien werfen ließ. An die Palästinenser, Männer, Frauen und Kinder, die von der Hamas als menschliche Schutzschilder missbraucht wurden, als Israel sich gegen Raketen aus Gaza wehren musste. An die Palästinenser in Gaza, die wegen angeblicher Kollaboration von der Hamas auf offener Straße erschossen wurden.

Ganz im Gegensatz zur Universalität der Menschenrechte richtet sich der Blick der Tagung nur auf vermeintliche Menschenrechtsverletzungen Israels und lässt das mörderische Treiben der Dschihadisten in Syrien, Gaza und Israel unkommentiert.

Grundsätzlich genießt die arabische Bevölkerung Ostjerusalems die größte Bewegungsfreiheit im Nahen Osten. „Sie dürfen sich frei in Israel und in der Westbank bewegen und mit ihrem jordanischen Pass alle arabischen Länder bereisen“, kommentiert Ulrich Sahm. Auch zum diesjährigen Ramadan wurden Reiseerleichterungen für Moslems beschlossen, damit sie ungehindert zu Verwandten in Israel und zum Gebet auf dem Jerusalemer Tempelberg reisen können. Nach dem hinterhältigen Terroranschlag in einem Tel Aviver Restaurant werden nun die Erleichterungen verständlicherweise zurück genommen. Es bestätigt sich erneut, dass Israelhass auch den Palästinensern schadet.

Frieden zwischen Israel und der palästinensischen Seite kann es nur geben, wenn die Palästinenser ihren Hass auf Israel ablegen und sich auf friedliche Koexistenz einlassen. Deutsches und europäisches Geld für anti-israelische Projekte jedoch schürt den Hass. Brot für die Welt finanziert unter anderem Breaking the Silence, eine israelische Gruppe, die mit anonymen und nicht überprüfbaren Aussagen Israel Kriegsverbrechen unterstellt. Auch B’Tselem, eine israelische Gruppe, erhält Geld von Brot für die Welt; regelmäßig beschuldigt sie Israel, ein Apartheid-Staat zu sein und Kriegsverbrechen zu verüben. PCHR (Palestinian Centre for Human Rights) aus dem Gaza-Streifen, wirft Israel Apartheid und ethnische Säuberungen vor. Hamoked (Centre for the Defense of the Individual) aus Israel erhält Geld von Misereor (Bischöfliches Hilfswerk Misereor e. V.) und versucht Israel mit Vorwürfen wie Apartheid, Deportation und Folter zu dämonisieren.

Mit Referentinnen und Referenten dieser Organisationen wird die Tagung den Frieden nicht fördern, sondern torpedieren.Führende Aktivisten der Boykott-Bewegung gegen Israel dürfen bei der Tagung werben. So legitimiert zum Beispiel Al Haq, eine Gruppe aus Ramallah, Terror als Widerstand, sie erhält Geld vom EED (Evangelischer Entwicklungshilfedienst) und Medico International. Pax Christi ruft seit 2012 zu einem Kaufverzicht mit dem Motto „Besatzung schmeckt bitter“ auf und propagiert das Kairos- Palästina-Dokument, das zum Boykott Israels aufruft. Boykott soll Israel gezielt schaden, die öffentliche Meinung gegen Israel mobilisieren und seine Existenz delegitimieren.Ein modernes „Kauft nicht beim Juden!“ stellt Ihre Tagung ins antisemitische Abseits.

Entsetzt sind wir, dass Sie Dr. med. Khaled Hamad von der DFLP (Democratic Front for the Liberation of Palestine) eingeladen haben. Die DFLP ist für das Massaker von Ma’alot 1974 verantwortlich, bei dem 21 Schulkinder starben. Den Bus-Anschlag am 18.4.16 in Jerusalem, bei dem 21 Menschen verletzt wurden, pries ein Mitglied des DFLP-Zentralkomitees als „natürliche Antwort“.

Wir waren im März 2015 gerne Kooperationspartner Ihrer Tagung „Hört das denn nie auf? Altneuer Antisemitismus in Europa“. Der Austausch und die Diskussion waren produktiv. Dass Sie nun mit der Tagung im Juli ein Treffen organisieren, das den jüdischen Staat in Frage stellt und die europäische Staatengemeinschaft und die deutsche Zivilgesellschaft aufruft, dies auch zu tun, bestürzt und empört uns.

Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart und mittlerer Neckar, Bärbel Illi, Dr. Sebastian Ostritsch
Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V., Helmut Schert, Dr. Hartmut Metzger
17. Juni 2016


Offener Brief zur Causa Gedeon

Offener Brief
an die Präsidentin des Landtags Baden-Württemberg, Frau Muhterem Aras, und
an den stellvertretenden Präsidenten des Landtags BW, Herrn Wilfried Klenk

Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin, sehr geehrter Herr Landtagspräsident,

im Landtag von Baden-Württemberg sitzt ein Abgeordneter, der sich offen antisemitisch äußert.
Wir bitten Sie zu prüfen, ob die Aussagen von Herrn Dr. Wolfgang Gedeon MdL, AfD, den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen und ob ggf. seine Immunität aufzuheben ist.
Wir bitten Sie ihm zu untersagen sich in- und außerhalb des Landtags antisemitisch zu äußern.
Wir erwarten, dass der Landtag den Verschwörungsaussagen von Herrn Gedeon öffentlich widerspricht und sie als Demokratie gefährdend verurteilt.

Dr. Wolfgang Gedeon MdL, AfD, verbreitet in seinem Buch „Der grüne Kommunismus und die Diktatur der Minderheiten“ ein zentrales Topos des Antisemitismus, – die Juden seien selber schuld am Antisemitismus: „Könnte es vielleicht sein, dass, wie der Jude L. Deutsch schreibt, die Juden genügend Gründe für die ihnen entgegengebrachten Feindseligkeiten geliefert haben?“ Zitiert nach Jan Riebe http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/wie-antisemitisch-ist-die-afd-11021

Dr. W. Gedeon verteidigt die antisemitische Fälschung „Die Protokolle der Weisen von Zion“, wie Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber analysiert. http://www.hagalil.com/2016/05/wolfgang-gedeon/
In absurdem Kontrast zur programmatischen Islamfeindlichkeit der AfD vertritt W. Gedeon die gleiche Verschwörungstheorie wie die islamistisch-terroristische Hamas. In der Hamas-Charta werden die Protokolle der Weisen von Zion als ein authentisches Dokument präsentiert. Die Juden werden „als das Weltübel par excellence halluziniert und nicht nur für die Französische Revolution und den Ersten Weltkrieg, sondern auch für den Zweiten Weltkrieg, die Ausbeutung der Dritten Welt durch den Imperialismus und den Drogenschmuggel verantwortlich gemacht.“ Siehe Analyse und Übersetzung der Charta, Matthias Küntzel http://www.matthiaskuentzel.de/contents/sprache-der-vernichtung

W. Gedeon erklärt die „politischen Methoden der Brüsseler EU“ in Analogie zu den „Protokollen der Weisen von Zion“ als Verschwörung. Verschwörungsdenken fördert die Politikverdrossenheit. Politisches Engagement wird als vergeblich abgetan. Ein antisemitisches Weltbild zu verbreiten, ist geistige Brandstiftung, gefährdet die Demokratie und muss deshalb unterbunden werden.

Mit freundlichen Grüßen
Bärbel Illi

Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar
Keplerstr. 34, 73760 Ostfildern
Tel.: 0711-4411138
mobil: 0151 14943690
www.dig-stuttgart.net


Bericht vom Israeltag 2016

Bei strahlendem Sonnenschein feierten am 4. Mai 2016 auf dem Schlossplatz mehrere Hundert Stuttgarterinnen und Stuttgarter den 68. Geburtstag Israels. Kindergartenkinder und Schülerinnen und Schüler, der Zemer-Chor und das Ensemble Roman Kuperschmidt gratulierten mit ihren musikalischen Beiträgen. Unter Anleitung von Avi Palvari wurde ausgiebig Hora getanzt.

Michael Kashi, Vorstandsmitglied der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, betonte in seiner Begrüßung die Hoffnung, die mit der Staatsgründung Israels verbunden war. „Hoffnungen, die sich für die Menschen in Israel erfüllt haben – und zwar unabhängig davon, ob sie jüdisch, muslimisch, christlich sind, ob sie Mann oder Frau sind, schwarz oder weiß, ob ihre Familien einst aus Europa kamen, oder aus einem der Staaten im Nahen Osten“.

Hellmut Königshaus der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft stellte die globalen Beiträge Israels heraus. „Wer an Boykott Israels denkt, dem empfehle ich, beim Griff zum Handy sich zu erinnern, dass er eine Erfindung made in Israel nutzt.“ Er forderte Banken und andere Einrichtungen auf, Boykottaktivitäten nicht zu dulden.

Bürgermeister Dr. Martin Schairer überbrachte die Grüße der Stadt Stuttgart und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Auch in Stuttgart seien antisemitische Tendenzen zunehmend zu spüren. Antisemitismus müsse verstärkt entgegen getreten werden.

Die Gästen nutzen die Gelegenheit sich an den Ständen über die Aktivitäten der beteiligten Organisationen zu informieren: IRGW, DIG, forum jüdischer bildung und kultur, Women`s International Zionist Organisation und Young WIZO, TSV Makkabi, Jüdischer Nationalfond – KKL, Christen an der Seite Israel, Internationale Christliche Botschaft Jerusalem, Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung, Emanzipation und Frieden, Junges Forum, Scuba-Reisen.


Aktuelle Pressemitteilung: BW-Bank soll Konto von Israelboykotteuren kündigen

Schwer enttäuscht ist Bärbel Illi, Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar von der BW-Bank. Denn diese weigert sich, das Konto einer Organisation zu kündigen, die Israels Existenzrecht bestreitet und dem jüdischen Staat mit Boykottaufrufen schaden will.

„Das Stuttgarter Palästina-Komitee ist für seine Hetze gegen Israel bekannt. Es tritt für die Beseitigung des jüdischen Staates ein, veranstaltet Israel-Boykottaktionen vor Warenhäusern und organisiert Demonstrationen, auf denen „Tod den Juden“ gerufen und Israel unterstellt wird, es wiederhole den Holocaust. Erst kürzlich bot es einem Redner ein öffentliches Forum, der Israel unterstellt, mit den gleichen Methoden wie in Auschwitz gegen die Palästinenser vorzugehen.
Das ist die typische Masche von Leuten, die wissen, dass Leugnung und Verharmlosung des Holocaust verboten ist und dann das Ganze nur etwas anders sagen.“

Die DIG fordert die BW-Bank auf, das Konto des Palästina-Komitees zu kündigen und verweist darauf, dass die Bank mit ihrer faktischen Unterstützung des Israelboykotts gegen die Außenwirtschaftsverordnung verstößt.

Christian Lange MdB, Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, erklärt dazu: „Ich lehne jede Form des Israelboykotts ab. Die sogenannte BDS-Bewegung schadet den deutsch-israelischen Beziehungen, deren 50. Jubiläum wir erst im vergangenen Jahr gefeiert haben“.

Das Thema findet bereits internationale Beachtung, siehe diesen Artikel der Jerusalem Post.


Bericht: Protest gegen Treffen vom Hamas-Anhänger

Am 2.4.2016 fand ein Treffen von ca. 100 Hamas-Anhängern in der städtischen, also mit kommunalen Geldern subventionierten Turn- und Versammlungshalle Hallschlag statt. Außer einer Ermahnung an den Veranstalter, sich an die Gesetze zu halten, unternahm die Stadtverwaltung nichts.

Fotograf: Lothar Galow-Bergemann
Fotograf: Lothar Galow-Bergemann

Das Treffen blieb aber nicht ohne Widerspruch unsererseits: Zu unserer kurzfristig angekündigten Versammlung, bei der wir Passanten per Flugblatt über das unheilvolle Treffen informierten, kamen mehr als 30 Leute.


Als Kind in Theresienstadt – Zeitzeugenvortrag von Pavel Hoffmann

Montag, 18. April 2016 um 19 Uhr.
Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel).
Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich.

Pavel Hoffmann, der als Kind das KZ Theresienstadt überlebte, wird über sein Leben, seine Familie, das Lager und über den heutigen Antisemitismus sprechen.

Pavel Hoffmann wurde 1939 fünf Tage nach der Besetzung der damaligen Tschechoslowakei durch die deutsche Wehrmacht geboren. Seine Elternwaren jüdische Ärzte in Prag. 1942 nach dem Attentat auf Heydrich wurde sein Vater zusammen mit 1200 weiteren Mitgliedern der tschechischen Intelligenz in einem Fußballstadion erschossen. Seine Mutter, von Beruf Kinderärztin, und das Kind Pavel wurden 1943 nach Theresienstadt deportiert. Vorher wurden bereits die Großeltern von Pavel Hoffmann väterlicherseits, seine Tante und seine Cousine in Auschwitz ermordet. Pavel Hoffmannwurde am 5. Februar 1945 mit dem sogenannten Schweizer Transport, vereinbart zwischen Heinrich Himmler und dem damaligen Schweizer Bundespräsidenten Jean-Marie Musy, zusammenmit 1200 meistens deutschen und tschechischen Juden in die Schweiz gebracht und damit gerettet. Dort hat sich ein tschechisches Ehepaar seiner angenommen. So kam er im Juni 1945 als einziger Überlebender seiner Familie zurück nach Prag.

Filmausschnitte mit Originalszenen aus Theresienstadt 1943 ergänzen den Vortrag.

Veranstaltung in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Stuttgart. Grußwort Dr. Roland Müller, Ltd. Stadtarchivdirektor.


Ein Deal mit Konsequenzen – Vortrag und Diskussion mit Saba Farzan

Am Sonntag, 3. April 2016, 11 Uhr,
im Spitalhof, Wilhelmstraße 69, 72764 Reutlingen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, www.israelplattform.de, der Tübinger Initiative gegen Antisemitismus und Antizionismus und der Volkshochschule Reutlingen; Grußwort Dr. Werner Ströbele, Kulturamtsleiter Stadt Reutlingen.

Der finale Deal im vergangenen Sommer mit dem iranischen Regime wurde als diplomatische Errungenschaft gegen die Atombombe tituliert. Doch lässt die Debatte nach wie vor außen vor, mit wem hier eigentlich ein Deal verhandelt wurde und mit welchen dramatischen Konsequenzen weit über die zehn-jährige Dauer des Abkommens hinaus. Einem menschenverachtenden Regime wurde politische Legitimation verschafft, der Proliferation im Nahen Osten freien Lauf und die iranische Zivilgesellschaft wie so oft im Regen stehen gelassen. Darüber hinaus zementiert das Abkommen große Sicherheitsrisiken in der Region – für Israel, die arabischen Golfstaaten und Nordafrika. Diese Aspekte und Ansätze, wie eine andere Nahostpolitik aussehen kann, sollen in dieser Veranstaltung beleuchtet werden.

Saba Farzan, geboren 1980, ist deutsch-iranische Publizistin und leitet die Strategie-Denkfabrik Foreign Policy Circle in Berlin. Ihre Schwerpunkte für deutschsprachige und internationale Publikationen sind Transatlantische Nahostpolitik, Iran und USA und Integration. Sie studierte in Bayreuth Theaterwissenschaft, Amerikanische Literaturwissenschaft und Soziologie mit Forschungsaufenthalten in New York und der Yale University.


Reisebericht Kurdistan von Salahdin Koban

Montag, 22. Februar 2016 um 19:30 Uhr
im „Basis“, Hauptstätter Str. 41, 70173 Stuttgart
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

Bei seiner Reise in die Autonome Region Kurdistan im Nordirak interessierte sich Salahdin Koban vor allem für die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, ihr Zusammenleben und die Meinungen über Israel. So besuchte er Lalish, einen Ort, der den Jesiden heilig ist, und informierte sich über ihr Schicksal. Gesprächspartner/-innen berichteten über das Schicksal der Juden in den 50iger Jahren im Irak, von denen die meisten nach Israel flohen. In Erbil erkundete er das Christenviertel Ankawa, nutzte die Möglichkeit an einem Gottesdienst teilzunehmen und sprach mit dem Bürgermeister. In Slemani besuchte er ein Frauenzentrum.

Kurdistan ist die einzige autonome Region des Irak. Sie hat eine eigene Regierung und ein eigenes Parlament mit Sitz in der Hauptstadt Erbil. Seit dem grausamen Krieg des IS ist die Region Zuflucht für über eine Million Flüchtlinge. Koban bereiste im Herbst 2015 auch die Grenzregion zum Bürgerkriegsgebiet und kam bis kurz vor Mosul.


Auch gegen Antisemitismus?

Erklärung der DIG Stuttgart und mittlerer Neckar aus Anlaß der Kundgebung „halt!zusammen – Wir sind die Vielen, die zusammenhalten gegen Rassismus und Gewalt in unserem Land“ am 16.1.2016 auf dem Stuttgarter Schlossplatz:

Halten wir auch gegen Antisemitismus zusammen?

Juden und Jüdinnen vor Angriffen zu schützen ist dringender denn je
Diskriminierung von Jüdinnen und Juden ist in Deutschland immer noch weit verbreitet. Synagogen werden beschädigt, auch die in Stuttgart. Wer sich mit Kippa oder Davidstern auf der Straße zeigt, ist gefährdet. Die Anzahl der Straftaten mit antisemitischem Hintergrund nimmt von Jahr zu Jahr zu. Nicht nur auf Schulhöfen und in Fußballstadien gehört „Judenschweine“ zu den beliebtesten Schimpfworten. Auf Demonstrationen ertönen Rufe wie „Hamas, Hamas – Juden ins Gas“ und „Tötet die Juden!“

Antisemitismus ist weit mehr als Rassismus
Antisemitismus ist nicht nur Diskriminierung, sondern vor allem eine abstruse Welterklärung: Die Juden beherrschten angeblich die Welt und seien deshalb verantwortlich für alles Böse. So denken sehr viele in Deutschland, wenn auch diese Vorstellung nicht immer so offen geäußert wird. In Umfragen geben regelmäßig mehr als ein Drittel bis fast die Hälfte zu Protokoll, „die Juden“ seien „andersartig“ und hätten „zu viel Einfluss“ (Siehe z.B. Die Studien von Oliver Decker u.a. „Die Mitte in der Krise“ und 2012 „Die Mitte im Umbruch“). In Ermanglung einer kritischen Gesellschaftsanalyse wird ein Generalverdacht gegen „die da oben“, gegen die Konzerne und den Finanzmarkt, gegen die „Lügenpresse“ und alles Amerikanische gepflegt, der – bewusst oder unbewusst – an antisemitische Stereotype anknüpft.

Israel in Frage zu stellen, ist Antisemitismus
Zwei Drittel der Deutschen meinen, Israel sei das Land, das den Weltfrieden am meisten gefährde. Warum denkt die Mehrheitsgesellschaft das nicht über China, das Tibet besetzt? Oder über Marokko, das Teile der Westsahara besetzt? Warum boykottiert die EU nicht die Türkei, die Nordzypern besetzt? Warum ist „Israelkritik“ die Lieblingsbeschäftigung vieler deutscher NGOs und warum gibt es keine Iran- oder Sudankritik? Im israelisch-arabischen Konflikt geht es um einige Quadratkilometer Land, ein „Konfliktchen“ eigentlich, das schon lange gelöst wäre, wenn Israel nicht vom antisemitischen Vernichtungswahn seiner Todfeinde bedroht wäre. Doch Martin Schulz, Chef des EU-Parlaments, erklärt diesen Konflikt zur Mutter aller Konflikte auf der Welt. Das delegitimiert Israel und misst es mit anderen Maßstäben als andere Staaten. Welches Motiv treibt ihn an?

Warum wird ausgerechnet die Existenz Israels in Frage gestellt?
Israel ist die notwendige Konsequenz aus dem mörderischen Antisemitismus. Israel heißt: Juden werden nie wieder wehrlos sein. Darüber hinaus hat Israels Geburtsurkunde mehr juristische, politische und moralische Gültigkeit als die der meisten anderen Staaten. Der jüdische Nationalstaat wurde mit der Zustimmung der UNO gegründet. Er gründet sich auf dem internationalen Recht, nicht auf Krieg, Revolution oder Eroberung wie die meisten anderen Staaten. Es gibt nur einen Grund, warum Israel gehasst wird: es wird als „der Jude unter den Staaten“ betrachtet. Antizionismus ist Antisemitismus.

Antisemitischer Hass speist islamistischen Terror und die Gewaltakte der Neonazis
Der Chef des größten staatlichen Terrorexporteurs, der iranische Revolutionsführer Khamenei, drohte im September, Israel werde es in 25 Jahren nicht mehr geben. Bis dahin „wird euch Kampfeswille und Dschihad jede Minute ängstigen“. Zielobjekte des Terrors sind jüdische oder vermeintlich jüdische Einrichtungen wie das Museum in Brüssel, der Supermarkt und das Bataclan in Paris oder ganz generell „der Westen“, der als jüdisch gesteuert fantasiert wird. Sympathisanten von IS, Muslimbrüder, Hamas und Hisbollah zogen im Sommer 2014 zusammen mit Rechts- und Linksextremisten durch Stuttgarter Straßen und brüllten „Tod Israel“ und „Kindermörder Israel“. Der Aufschrei der Zivilgesellschaft blieb ebenso aus wie juristische Verfolgung und politische Maßnahmen. Warum?

Wenn Flüchtlinge aus Ländern, in denen Hass gegen Israel Staatsdoktrin ist, auf die hiesige Gesellschaft treffen, in der es kaum Abwehrmechanismen gegen eigenen und fremden Antisemitismus gibt, dann gilt es gerade jetzt zusammen zu halten gegen Antisemitismus


„Kindermörder Israel“ – Wie antisemitische Bilder wirken

Eine Analyse zur Codierung und Wirkung antisemitischer Stereotype anhand von Bildern im Kontext des Israel-Gaza Konfliktes im Sommer 2014.

Vortrag und Diskussion mit Tirza Seene
am Mittwoch, 13. Januar 2016 um 19 Uhr
Kursaal Bad Cannstatt, Thouret-Saal, Ebene 1
Königsplatz 1, 70372 Stuttgart.

Einen ausführlichen Ankündigungstext finden Sie hier.


Die Bedeutung von Wirtschaft und Wissenschaft in Israel für Deutschland

Vortrag und Diskussion im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen: Jochen Feilcke, DIG Berlin
Moderation: Susanne Wetterich

Dienstag, 10. November, 18:00 Uhr
Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1, Kleiner Sitzungssaal
Eintritt frei.

Weiter Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


Wir trauern um Meinhard Tenné

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Zur Nachahmung empfohlen: Protestbrief an Sigmar Gabriel und Nils Schmid

An den Vizekanzler und Bundesminister Herrn Sigmar Gabriel kontakt@bmwi.bund.de

An den stellv. Ministerpräsidenten und Finanz- und Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg Herrn Nils Schmid poststelle@mfw.bwl.de

Sehr geehrter Herr Gabriel,
Sehr geehrter Herr Schmid,

wir protestieren gegen Ihre Reise in den Iran. Dass Sie 70 Jahre nach dem Holocaust ein antisemitisches Regime besuchen, um Geschäfte anzubahnen, ist skandalös. Sie feiern in Teheran ein Abkommen, das gegen den erklärten Willen Israels von Deutschland abgeschlossen wurde und das Teheran Milliarden von Euros zur Terrorfinanzierung einbringen wird. Sie werden einem Präsidenten die Hand schütteln, der vor wenigen Tagen bei einer Kundgebung freundlich lächelnd zuschaute, wie amerikanische und israelische Flaggen verbrannt wurden und die Menge „Tod Amerika, Tod Israel“ brüllte. Wir appellieren nachdrücklich an Sie, Ihre Reise abzusagen.

Mit freundlichen Grüßen
Bärbel Illi
Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar


Eldad Beck: „Deutschland und Israel – 50 Jahre danach“

Vortrag von Eldad Beck, Deutschlandkorrespondent der Yedioth Ahronoth, Berlin
Montag 6. Juli 2015, 19 Uhr
Rotunde im Deutschen Landwirtschaftsmuseum, Universität Hohenheim
Standort Filderhauptstraße 179, 70599 Stuttgart
Eintritt frei

Vor 50 Jahren wurden diplomatische Beziehungen zwischen den beiden Staaten aufgenommen. Es bestehen bislang enge Beziehungen; doch zeigen sich immer mehr Risse. In Israel werden antisemitische Vorfälle in Deutschland besonders seit den massiven judenfeindlichen Demonstrationen im Sommer 2014 während des Gazakrieges deutlich wahrgenommen.
Umgekehrt hat die Kanzlerin 2008 zwar die Existenz des Staates Israel zur deutschen Staatsräson erklärt. Aber in Berlin geht man immer mehr auf Distanz zur aktuellen Politik Israels. Das entspricht auch der Stimmung in der deutschen Bevölkerung.
Im 50. Jahr seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen im Jahr 1965 hatte man sich viel vorgenommen, um diese zu würdigen. Doch es gibt erhebliche Probleme beim Verstehen des jeweils Anderen.

Eldad Beck beobachtet seit vielen Jahren die Situation in beiden Ländern. Er kennt Hintergründe und Abgründe; aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit für die israelische Tageszeitung Jedi’ot Acharonot („Neueste Nachrichten“) wird er vieles aus israelischer Sicht zur Sprache bringen, was hier nicht bekannt ist.

Der Vortrag wird bei der Ausstellungseröffnung „Die Geschichte eines grünen Israels“ gehalten, zu der wir Sie nochmals herzlich einladen.


Was ist Antisemitismus und was hat das mit Israel zu tun?

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Donnerstag, 4. Juni 2015, 16.30 Uhr
35. Deutscher Evangelischer Kirchentag, Stuttgart
Markt der Möglichkeiten, Themenzelt 3
Cannstatter Wasen

In Deutschland hat man gelernt, dass Antisemitismus schlecht ist. Verstanden hat man ihn allerdings nicht. Folglich glaubt niemand antisemitisch zu sein, obwohl antisemitische Denkmuster massenhaft verbreitet sind. Sie äußern sich u.a. im unstillbaren Verlangen nach „Israelkritik“.


Ausstellung: Die Geschichte eines grünen Israels

Die Ausstellung zeigt die Geschichte des 1901 gründeten Jüdischen Nationalfonds e.V. – Keren Kayemeth LeIsrael (JNF-KKL) und seine Bedeutung für Israel. Sie erlaubt einen einzigartigen Blick auf den JNF-KKL, die Menschen, die ihn geprägt haben und die Umweltschutz-Projekte, die bisher umgesetzt wurden. Die Chronik beginnt mit den Anfängen und Wegbereitern des Jüdischen Nationalfonds, greift die Staatsgründung Israels auf und informiert schließlich über das facettenreiche Umwelt-Engagement des JNF-KKL.

Ort und Öffnungszeiten
Deutsches Landwirtschaftsmuseum Stuttgart-Hohenheim (DLM)
Standort Filderhauptstraße 179, 70599 Stuttgart
3.7.2015-19.7.2015
Öffnungszeiten: Di bis Fr 10 – 13 und 14 – 17 Uhr, Sa, So und Feiertag 10 – 17 Uhr
Eintritt ins Museum: 3 €

www.israel50deutschland.org

Veranstalter
Universität Hohenheim
Deutsches Landwirtschaftsmuseum der Universität Hohenheim
Jüdischer Nationalfonds e.V. – KKL
Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart & Mittlerer Neckar

Weitere Informationen gibt es hier.


Am Donnerstag, 7. Mai 2015, 16 Uhr bis 19 Uhr, Schlossplatz Stuttgart.

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Wir feiern den 67. Geburtstag Israels und würdigen die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vor 50 Jahren.

Zum Nachlesen die Grußworte des Generalkonsuls Dr. Dan Shaham, des Bürgermeisters Dr. Martin Schairer, des Repräsentanten der IRGW Michael Kashi, des Stadtdekans Msgr. Dr. Christian Hermes, des stellvertretenden Vorsitzenden der DIG AG Stuttgart und Mittlerer Neckar Dr. Sebastian Ostritsch und des Vorsitzenden des Jungen Forums David Marquardt.

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www.israel50deutschland.org

 

Abends veranstaltet das Junge Forum der DIG im Kulturzentrum Merlin eine Lesung  mit Jonas Engelmann über das Thema „Jüdische Identität und jüdische Pop- und Subkultur“.

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Reisende und Grenzgänger. Deutsch-Israelische Begegnungen im Film

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Vortrag und Filmbeispiele: Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann (Hebrew University Jerusalem)

Dienstag, 24. Februar 2015, 19:30 Uhr

5 Euro, DIG-Mitglieder kostenlos

Veranstaltungsort: KOMMA Esslingen, Maillestr. 5-9, 73728 Esslingen

 

 

 


Ist ein anderes Islamverständnis möglich?

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Vortrag und Diskussion mit Ahmad Mansour
Grußwort Dr. Andreas Müller, Bezirksbeirat Stuttgart-Mitte, CDU

Eine Auseinandersetzung mit dem Islam muss unterscheiden zwischen Islam als Religion und Islamismus als obsessiver Ideologie. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie sich ein moderater Islam vom radikalen unterscheidet. Ist ein moderater Islam mit demokratischen Werten wie Gewaltmonopol des Staates, aktive Gleichstellung der Frau, freie Partnerwahl, gleiche Rechte für Moslems und Nichtmoslems, das Recht die Religion zu verlassen, gleiche Rechte für Lesben und Schwule vereinbar? Wie können Antisemitismus, Opfermythos und antiwestliche Ressentiments unter Muslimen bekämpft werden, wenn die Mehrheitsgesellschaft sie im Wesentlichen teilt? Wieso schließen sich ein paar Tausend muslimische Jugendliche, die in Europa geboren und aufgewachsen sind, Terrororganisationen an?

Ahmad Mansour ist palästinensischer Israeli. Seit 2004 lebt er in Berlin. Er ist in Kfar Saba geboren und besitzt die israelische Staatsbürgerschaft. In Tel Aviv studierte er Psychologie, Soziologie und Anthropologie. Er arbeitet als freier Autor, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Gesellschaft Demokratische Kultur, arbeitet in unterschiedlichen Projekten mit muslimischen Jugendlichen, sowie als Policy Advisor bei der Stiftung European Foundation for Democracy. Ahmad Mansour war Mitglied der deutschen Islamkonferenz. Er erhielt den „Moses-Mendelssohn-Preis zur Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen“ 2014.

Donnerstag, 12. Februar 2015, 19 Uhr
Haus der Wirtschaft, Bertha-Benz-Saal
Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart
Stadtbahn-Haltestelle Schlossplatz, S-Bahn-Haltestelle Stadtmitte

Neuer Veranstaltungsort: Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)
Stadtbahn-Haltestelle Charlottenplatz und Olgaeck
Eintritt: 5 € (für Mitglieder ist der Eintritt frei)


KKL-Kongress: Natürlich für Israel

2015_08.02 JNF-KKL Kongresss (2)

Die DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar ist Kooperationspartner des Kongresses „Natürlich für Israel“.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 08.02.2015, ab 10.30 Uhr im Kursaal Bad Cannstatt statt.

Der Kongress bietet viele Highlights: interessante Vorträge und Musik, Literatur und Tanz aus Israel. Für das DIG-Präsidium sprechen Gitta Connemann MdB und Christian Lange MdB bei der Eröffnung. Das Kongressgeschehen findet in drei Sälen des Kursaals parallel statt.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Die Anmeldung erfolgt online.


Tuvia Tenenbom – Allein unter Juden

Der Suhrkamp-Autor und DIE ZEIT-Kolumnist liest aus seinem neuen Buch: Allein unter Juden

Mittwoch, 26. November 2014, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Festsaal der IRGW Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs
Hospital Straße 36, 70174 Stuttgart

Veranstalter: Junges Forum der DIG Stuttgart

Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 €

„Ende 2012 erschien Tuvia Tenenboms furioser Reisebericht Allein unter Deutschen, der hier heftig diskutiert wurde und monatelang auf der Bestsellerliste stand. Nach seiner Deutschland-Tour hat sich Tenenbom 2013 auf Entdeckungsreise durch Israel begeben. Dreißig Jahre nachdem er seine Heimat in Richtung USA verlassen hat, kehrte er, der Sohn eines Rabbiners, zurück, um sich ein eigenes Bild davon zu machen, wie sich die kulturelle und politische Identität Israels verändert hat.

Dafür ist er wieder kreuz und quer durchs Land gereist: vom Gazastreifen bis zu den Golanhöhen, von Eilat bis zu den Hisbollah-Stellungen im Norden. Und schon bald erkennt er, dass man, um dieses Land wirklich zu verstehen, mit allen sprechen muss: mit Ultraorthodoxen und Atheisten, mit Fundamentalisten jeglicher Couleur, mit Kibbuzniks und Siedlern, Rabbis und Imamen, mit Mystikern und Intellektuellen, Militärs und Geheimagenten, mit israelischen Prominenten und palästinensischen Politikern, mit Journalisten und NGO-Aktivisten u.v.m. Das Ergebnis dieser nicht immer ganz konfliktfrei verlaufenen Begegnungen ist eine ebenso unterhaltsame wie erhellende Erkundung eines Landes der Extreme, wie man sie so noch nie gelesen hat.

Es treten auf: Schimon Peres und Guido Westerwelle, Amos Oz und Fania Oz-Salzberger, PLO-Spionagechef Dschibril al-Radschub und Exbotschafter Avi Primor, Benjamin Netanjahu und Ehud Olmert und viele, viele mehr.“ (Suhrkamp)


Israel aktuell – Ein Bildervortrag von Ari Lipinski

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 19 Uhr
Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW)
Hospitalstr. 36, 70174 Stuttgart
(S-Bahn und U-Bahn Haltestelle „Rotebühlplatz“)

Gibt es eine neue israelische Außen- und Innen-Politik? Stehen in Israel Neuwahlen bevor?
Hintergrund: Der Gaza-Krieg im Sommer 2014, der ISIS-Aufmarsch in Irak und Syrien, die Terror-Anschläge in Jerusalem und die November-Wahlschlappe für Obama in den USA. Was bedeuten sie für Israel?

Referent: Ari Lipinski, MBA, gebürtiger Israeli, Abitur in Deutschland, Studium in Israel (BWL und Bibel) und in England (MBA), früheres Kibbutzmitglied, mehrmals Gesandter in Deutschland von israelischen Institutionen (KKL, Universität Bar Ilan u.ä.). Co-Autor des Buches Kibbuz konkret (1987-88), Verfasser zahlreicher Artikel über Israel. Vorstandsmitglied der DIG Stuttgart und mittlerer Neckar.

Grußwort Michael Kashi, Vorstand IRGW


Antisemitismus trotz Emanzipation? Aktuelle Judenfeindschaft und die Bedeutung Israels

Vortrag Dr. Stephan Grigat
Moderation Susanne Wetterich

am Dienstag, 11. November 2014 um 18 Uhr
im Rathaus Stuttgart, Kleiner Sitzungssaal, 3. Obergeschoss
Marktplatz 1, 70173 Stuttgart

Eintritt frei. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet statt im Rahmen der jüdischen Kulturwochen vom 3. bis 16.11.14 zum Thema „Zwischen Abgrenzung und Anpassung – 150 Jahre bürgerliche Gleichstellung in Württemberg, 100 Jahre 1. Weltkrieg“.

Auch 150 Jahre nach der rechtlichen Gleichstellung der Juden in Württemberg ist der Antisemitismus nicht verschwunden. Aber durch die Gründung des Staates Israel nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich die Bedingungen zu seiner Bekämpfung und damit auch die Grundlagen für die Emanzipation verändert.
Welche Bedeutung hat der Staat Israel für in Deutschland lebende Juden und welche Rolle spielt er bei der Bekämpfung des aktuellen Antisemitismus? Was haben die Bedrohungen des jüdischen Staates durch das iranische Regime und arabische Antisemiten mit Deutschland zu tun? Wie kann der Antisemitismus heute bekämpft werden und was bedeutet Emanzipation im 21. Jahrhundert?

Dr. Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter an der Universität Wien, Mitbegründer des Bündnisses STOP THE BOMB, Herausgeber von „Postnazismus revisited. Das Nachleben des Nationalsozialismus im 21. Jahrhundert“ und Mitherausgeber von „Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur & ihrer europäischen Förderer“.


Vortrag: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg? Bilanz und Perspektive im Gaza-Konflikt

Von Daniel Dagan, Journalist

Dienstag, 16. September 2014, 19:30 Uhr
Stiftung Geißstraße 7
Geißstraße 7, 70173 Stuttgart
Der Eingang befindet sich in der Töpferstraße. U1, U2, U4 bis Stadtbahnhaltestelle Rathaus.

Eintritt: 5 € (für Mitglieder kostenlos)

Die Waffen schweigen seit dem 26.8.14. Israel konnte sein Ziel, die Ruhe wiederherstellen und die Raketenangriffe der Hamas stoppen, durchsetzen. Die bisher bekannten Angriffstunnel, die unterirdisch in israelisches Gebiet führen, sind zerstört. Das Raketenarsenal der Hamas ist deutlich reduziert. Dass die Hamas den Waffengang als Erfolg feiert, ähnelt dem Pfeifen im Wald. Auch weil sie außer von Qatar, der Türkei und antiisraelischen Aktivisten in den Straßen Europas kaum politische Unterstützung erfuhr.

Trotzdem ist das Grundproblem ungelöst. Wie kann verhindert werden, dass die Hamas über kurz oder lang wieder mit Raketen schießt? Kann die Zerstörung des syrischen C-Waffen-Programms ein Modell für die Demilitarisierung Gazas sein? Welche politischen und diplomatischen Optionen hat Israel in der gegenwärtigen Situation? Was können die Bundesregierung und die EU tun, um Israel in dieser prekären Situation zu unterstützen? Der Referent zieht Bilanz, schildert die Diskussion in Israel nach der Militäroperation und erörtert Perspektiven.

Daniel Dagan ist in Kairo geboren und in Frankreich sowie im Kibbuz in Israel aufgewachsen. Heute lebt Daniel Dagan in Berlin, wo er für IBA (Israel Broadcasting Authority, die führende öffentlich-rechtliche Radio & TV Anstalt Israels) tätig ist. Er schreibt und sendet zudem regelmäßig für andere Medien in mehreren Ländern. Beiträge von Daniel Dagan erschienen in The International Herald Tribune, Handelsblatt, Der Tagesspiegel, Die Zeit, Le Monde, El Mundo, sowie in anderen führenden Zeitungen und Zeitschriften. Dem deutschen Publikum ist Daniel Dagan durch Diskussionsbeiträge im Hörfunk und Fernsehen bekannt. Kommentare von Daniel Dagan erscheinen täglich in seiner Website.


Interview mit Ari Lipinski

Im L-TV fand am 14.8.2014 ein Interview mit unserem Vorstandsmitglied Ari Lipinski zum Gaza-Konflikt statt:


Gründung eines Jungen Forums

Die DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar hat nun auch ein Junges Forum: Für alle (also nicht nur für DIG-Mitglieder), die unter 35 sind, sich für Israel interessieren und etwas gegen Antizionismus und Antisemitismus tun möchten. Hier geht’s zur Seite des Jungen Forums.


Wer die Hamas nicht entwaffnen will, verrät die Menschen in Gaza

Rede von Lothar Galow-Bergemann, Vorstandsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Arbeitsgemeinschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar Solidaritätsversammlung „Wir unterstützen Israel – Hamas entwaffnen!“
31. Juli 2014 in Suttgart

Die Rede zum Nachhören – mit linksreaktionär-islamistischem Anschauungsunterricht im Hintergrund – findet sich hier.

In Deutschland tobt ein schockierender Judenhass, den viele nicht mehr für möglich gehalten hätten. Menschen jüdischen Glaubens und FreundInnen Israels sind Gewalttaten und Drohungen ausgesetzt, Synagogen werden angegriffen. Auch hier in Stuttgart hallen widerliche antisemitische Parolen durch die Str
aßen. Es werden Plakate gezeigt, die direkt dem Nazi-Hetzblatt „Stürmer“ entstammen könnten. In den Augen fanatisierter und gewaltbereiter Menschen funkelt Mordlust. Zum ersten Mal seit 1945 gibt es wieder Massenaufmärsche, auf denen „Tod den Juden“ gebrüllt wird.

Wer Augen hat zu sehen, der konnte in den letzten Tagen und Wochen ein wenig über Antisemitismus lernen. Der ist nämlich nicht einfach irgendein Vorurteil, das andere Menschen herabwürdigen will. Nein, Antisemitismus gibt sich damit nicht zufrieden. Er will sein Hassobjekt vernichtet sehen. Antisemitismus – das ist die wahnhafte Vorstellung, die Juden seien an allem Unglück schuld und müssten deswegen beseitigt werden. Es war dieser furchtbare Wahn, der die Deutschen schon einmal erfasst hat und zum Menschheitsverbrechen der Shoah führte.

Alle, die bis vor kurzem noch glaubten, das könne sich nicht mehr wiederholen, sind eines Besseren belehrt. Nein, tausendmal leider nein, es ist keineswegs ausgemacht, dass das Schlimmste nicht mehr wiederkehrt.

Wer Augen hat zu sehen, der konnte auch hier auf dem Stuttgarter Schlossplatz ein wenig über die Lage Israels lernen. Es geht im so genannten „Nahostkonflikt“ nur am Rande um ungelöste Territorialfragen, die schon lange gelöst wären, wenn man die Existenz des jüdischen Staates Israel akzeptiert hätte. Der Kern dieses Konflikts ist der Judenhass. Wer das verstehen will, muss wissen, dass die Ermordung sämtlicher Juden offizielles Parteiprogramm der Hamas ist. „Unsere Kampfdoktrin gegen euch Juden ist, dass wir euch vollkommen vernichten werden. Wir werden keinen einzigen von euch am Leben lassen,“ solche Aufrufe verbreitet die Hamas im Fernsehen. Und die bei weitem stärkere Hizbollah im Libanon, der noch viel stärkere iranische Gottesstaat, der sich Atomwaffen verschaffen will und jede Menge anderer Feinde Israels wollen das auch.

Deswegen wird das Land in regelmäßigen Abständen mit Terror und Krieg überzogen. Deswegen sterben immer wieder israelische Zivilisten und Soldaten. Und deswegen ist Israel so hoch gerüstet und kann es sich nicht leisten, einen Krieg zu verlieren. Ja, uns rührt genauso das schlimme Schicksal der Menschen in Gaza, die so viel unter dem Krieg leiden. Wir sehen fürchterliche, herzzerreißende Bilder. Doch jeder denkende Mensch muss fragen, wer wirklich dafür verantwortlich ist.

Israel hat es mit einem furchtbaren Gegner zu tun. Ein Gegner, der seine Waffen in Moscheen und Schulen versteckt, der aus Kindergärten Raketen abfeuert und ganze Wohnblocks mit Kommandozentralen und Waffenlagern untertunnelt. Ein Gegner, der die Menschen in Gaza dazu auffordert, sich auf die Hausdächer zu stellen, wenn sie von Israel zum Verlassen aufgefordert wurden. Ein Gegner, der seine eigene Bevölkerung als menschliche Schutzschilde missbraucht und dessen zynisches Kalkül es ist, möglichst viele seiner eigenen Leute in den Tod zu treiben.

Die furchtbaren Feinde Israels sind auch die furchtbaren Feinde der palästinensischen Bevölkerung. Hunderte Tunnel in Gaza dienen der terroristischen Infrastruktur. Ein einziger davon kostet 1 Mio. $. Das Geld dafür stammt übrigens zum Großteil aus Mitteln der EU und deutschen Steuergeldern. Wie viele Krankenhäuser, Schulen, Einkaufszentren hätte man dafür bauen können? Der größte Feind der Menschen in Gaza heißt Hamas. Diese Verbrecherbanden endlich zu entwaffnen – das ist nicht nur im Interesse Israels, es ist auch und sogar in erster Linie im Interesse der palästinensischen Bevölkerung. Wer die Hamas nicht entwaffnen will mag noch so viel „Viva Palästina“ rufen, er verrät die Menschen in Gaza. Wirkliche Solidarität mit den Palästinenserinnen und Palästinensern verlangt: Hamas entwaffnen, Free Gaza from Hamas!

Manche machen es sich jetzt sehr einfach und behaupten, „die Türken“ oder „die Muslime“ importierten den Antisemitismus nach Deutschland. Einige kochen auch ihr demagogisches Süppchen und schüren Hass gegen Musliminnen und Muslime. Auch dazu sagen wir entschieden Nein. Und das sagen wir auch und gerade dann, wenn Moslemhasser ausgerechnet Israel für ihren Fanatismus instrumentalisieren wollen, wie z.B. im rassistischen Internetforum „Politically Incorrect“. Wer Hass gegen Muslime schürt, schadet Israel und dem Kampf gegen Antisemitismus. Nein, es gibt nicht „die guten Deutschen“ und „die bösen Muslime“. Zu Deutschland gehören eben nun mal nicht nur muslimische, sondern auch jede Menge nichtmuslimische Antisemiten. Da muss man sich nur einmal die riesige Flut antisemitischer Postings und Kommentare im Internet ansehen. Antisemitismus ist in vielen Köpfen zuhause, ganz gleich, ob auf ihnen braune, rote, schwarze oder blonde Haare wachsen.

Und Antisemitismus beginnt schon lange bevor zum Mord an Juden aufgerufen wird. Schon seit Jahren wird in diesem Land eine fruchtlose Debatte darüber geführt, wer oder was denn nun eigentlich antisemitisch sei. Und seit Jahren endet diese Debatte im Nirwana. Antisemitismus, da ist man sich schnell einig, ist ganz schlimm. Aber Antisemiten lassen sich in Deutschland mit schöner Regelmäßigkeit partout nicht auftreiben. Wie kann es sein, dass man immer wieder aufgeregt über ein Thema diskutiert, obwohl es doch scheinbar gar keinen Grund dafür gibt? Des Rätsels Lösung: Halte dich an ein ungeschriebenes Gesetz und projiziere dein Ressentiment auf den jüdischen Staat. Dann darfst du auch in der so genannten Mitte der Gesellschaft, die so viel auf sich hält, Israel des Völkermords und der Errichtung von KZs zeihen, du darfst ihm alttestamentarische Rachsucht vorwerfen und behaupten, es führe die ganze Welt am Gängelband, du darfst vor dem Atomkrieg warnen, den es vorbereitet und dich darüber entrüsten, dass es Israel schlimmer treibt als Hitler, du darfst dem Land alle Schuld zuschieben und dich deswegen für einen Nahostexperten halten, du darfst Israel als Brunnenvergifter und gefräßigen Moloch zeichnen und behaupten, es sei die größte Gefahr für den Weltfrieden, ja es diktiere Deutschland und sogar den USA seinen Willen. Eigentlich darfst du alles sagen über Israel. Sag bitte nur dazu, dass du kein Antisemit bist. Zustimmendes Raunen und allgemeines Wohlwollen sind dir sicher.

Schaut auf das, was sich in den Straßen abspielt, schaut in die Leserbriefseiten und Kommentarspalten und macht endlich Schluss mit dieser großen Lüge. Mit der großen Lüge, „wir Deutsche“ seien doch gar nicht antisemitisch. Eine Lüge, die genau genommen ein riesiger Selbstbetrug ist. Geboren aus Schuldabwehr, Tatsachenresistenz und Selbstgerechtigkeit. Nicht wenige derer, die heute über den aufbrechenden Judenhass bestürzt sind, müssen sich fragen lassen, was sie in den vergangenen Jahren selbst dazu beigetragen haben, um die wildesten Verschwörungstheorien und absurdesten Unterstellungen gegen dieses Land hoffähig zu machen. Wer Israel zum Ungeheuer erklärt, braucht sich nicht über das Ungeheure zu wundern, das sich derzeit in Deutschland abspielt. Versteht endlich, dass sich hinter eurer wohlfeilen „Israelkritik“ euer Antisemitismus versteckt. Versteht endlich, was Israel ist: Schutzraum und Schutzmacht für alle Jüdinnen und Juden weltweit gegen den mörderischen Antisemitismus. Versteht endlich, in welch existenzieller Bedrohung sich der jüdische Staat befindet. Und redet nicht mehr bloß vom Antisemitismus. Versteht ihn endlich.

Gegen jeden Antisemitismus – Solidarität mit Israel – Free Gaza from Hamas!


Solidaritätsversammlung: Wir unterstützen Israel – Hamas entwaffnen! Israel wehrt sich gegen massive Raketenangriffe und gegen Überfälle der Hamas. Aktuelles Ziel der Militäroperation ist es, die Abschussrampen, Waffenlager und Tunnels der Hamas zu zerschlagen, um weiteren Raketenbeschuss wenigsten für einige Zeit zu unterbinden. Wir fordern von der Bundesregierung und der EU, sich für eine vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens einzusetzen. Terrororganisationen, die so viele Juden wie möglich töten wollen, die jüdische Präsenz im Nahen Osten beseitigen wollen und dafür den Tod der eigenen Bevölkerung in Kauf nehmen, müssen entwaffnet werden. In Syrien gelang es, unter schwierigen Umständen die Chemiewaffen zu beseitigen. Mit internationalem Druck muss und kann auch die Hamas entwaffnet werden. Wir verlangen von der Bundesregierung, sich mit aller Kraft dafür einzusetzen. Wir wollen unsere Solidarität mit Israel zeigen und laden Sie ein zur Solidaritätsversammlung: Wir unterstützen Israel – Hamas entwaffnen! Donnerstag, 31. Juli 2014, 17:30 Uhr bis 18:00Uhr Schlossplatz Stuttgart Angesichts des gewaltbereiten Judenhasses, der sich in Deutschland breit macht, bitten wir Sie folgende Sicherheitshinweise zu beachten.

  • Bringen Sie keine Kinder zur Versammlung mit.
  • Kommen Sie zum und gehen Sie vom Versammlungsplatz nur in Gruppen, nicht alleine.
  • Sprechen Sie nicht mit aufgehetzten gewaltbereiten Gegendemonstranten. Wir werden sie nicht überzeugen; Kontakte bergen die Gefahr der Eskalation.
  • Wir bilden auf dem Schlossplatz einen Kreis. In der äußeren Reihe stehen Personen mit Schildern und Transparenten und halten sie so, dass sie von außerhalb des Kreises möglichst gut zu sehen sind.
  • Die Versammlung ist angemeldet. Die Polizei wird präsent sein und uns schützen.

Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V. WIZO – Women’s International Zionist Organisation Stuttgart


Aufruf zur Solidaritätsversammlung am 15.7.14 in Stuttgart: Wir unterstützen Israel! Israel wehrt sich mit der Militäroperation „Schutzlinie“ („Protective Edge“/“Tzuk Eitan“) gegen die Raketen aus dem Gazastreifen, die die Hamas seit der Entführung der drei Jugendlichen am 12.6.14 auf israelische Städte im Süden und jetzt auch auf Tel Aviv und Jerusalem schießt. Der Beschuss steigerte sich am 30. Juni erheblich, noch bevor die Körper der drei Teenager später am selben Tag gefunden wurden und noch vor der Ermordung des Jugendlichen Muhammad Abu Khdeir durch jüdische israelische Extremisten. Eine zweitägige Feuerpause der israelischen Armee ließ die Hamas verstreichen und schoss weiter. Dadurch eskalierte die Situation. Wir verstehen die militärische Reaktion Israels. Niemand kann unter diesem Raketenbeschuss leben. Die Hamas hat keinen Grund Israel anzugreifen, die Lebensmittellieferungen, Strom- und Wasserversorgung aus Israel funktionieren weiter wie bisher. Ihr wahnwitziges Ziel ist „den Feind“, den jüdischen Staat zu beseitigen. Beteiligen Sie sich an unserer Solidaritätsversammlung am Dienstag, 15. Juli 2014, 17 Uhr bis 17:30 Uhr, Schlossplatz Stuttgart. Es spricht Ulrich Sahm, Journalist und langjähriger Nahost-Korrespondent. Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar, Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs und Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V.


Geächtet, vertrieben, verfolgt: Das Schicksal der Christen im Nahen Osten

Vortrag: Ulrich Sahm, anschließend Diskussion Dienstag 15. Juli 2014, 19 Uhr im Haus der Katholischen Kirche, Königstraße 7, 70173 Stuttgart Eintritt: 5 € (ermäßigt für Studierende, SchülerInnen, Arbeitslose 3 €)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Katholischem Bildungswerk Stuttgart e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart e.V. Christen sehen sich in den arabischen Ländern in der Defensive. Ein eindrückliches Beispiel ist Bethlehem: Dort waren noch in den 1960er Jahren 85 Prozent der Einwohner Christen. Heute sind es nur noch rund 35 Prozent. Ähnlich ist die Situation in der West Bank. Vielfach müssen sich christliche Frauen und Mädchen in arabischen Ländern rechtfertigen, weil sie sich nicht der rigiden Kleiderordnung unterwerfen wollen. Besonders schwierig ist Lage in Syrien. Dort sind zehn Prozent der Bürger Christen. Machthaber Assad ließ Kirchen bauen, was die Christen in den Augen vieler Regimegegner als Helfershelfer des autoritären Regimes erscheinen lässt. Unter den Rebellen sind viele Befürworter der Scharia, des strengen islamischen Rechtssystems mit drakonischen Strafen für alle, die nicht-islamische Religionen ausüben. Der Theologe Ulrich Sahm (64) ist Korrespondent für verschiedene deutsche Medien wie N-TV, »Die Welt«, das Domradio, die Hannoversche Allgemeine, »Jungle World« und viele andere. Sahm wuchs in London, Paris, Moskau und Ankara auf. Nach dem Abitur an der Odenwaldschule studierte er evangelische Theologie, Judaistik und Linguistik. Er ist mit der Fotografin Varda Polak-Sahm verheiratet und lebt in Jerusalem.


Schlafstunde und Zionismus: Israelisch geworden – Deutsch geblieben Ein Vortrag von Oliver Vrankovic über die letzten Jeckes; jene deutschen und kulturdeutschen Juden, die in den 30er Jahren nach Palästina geflüchtet sind und zu Mitbegründern des Staates Israel wurden. Dienstag, 17. Juni 2014 19 Uhr im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel) Eintritt: 5 € (für Mitglieder frei)


DIG-Exkursion: Besichtigung der neuen Synagoge in Ulm Am Sonntag, 22. Juni 2014, findet eine Exkursion nach Ulm statt, um die neue Synagoge zu besichtigen. Weitere Informationen zu Anfahrt, Ablauf, Kosten und Anmeldung finden sich hier.


Israeltag 2014 Israeltag-2014-VS-und-RS-WEBDie DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar bedankt sich ganz herzlich bei allen, die den Israeltag 2014 besucht und zu einem schönen Ereignis gemacht haben! Ein paar Schnappschüsse:


Ankündigung Israeltag 2014

Israeltag-2014-VS-und-RS-WEB


Autorenlesung mit Assaf Gavron: „Auf fremdem Land“

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Stuttgart und dem forum jüdischer bildung und kultur e.V. laden wir herzlich zur Autorenlesung mit Assaf Gavron ein.

Moderation: Prof. Anat Feinberg, gelesen in Deutsch von Barbara Stoll

Donnerstag, 10. April 2014, 19.30 Uhr Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, Café LesBar (7.OG)
Eintritt: 5,-/ 3,- Euro


Eröffnungsrede zur Woche der Brüderlichkeit im Stuttgarter Rathaus von Michael Kashi

Unser Vorstandsmitglied Michael Kashi hat im Namen des Vorstandes der IRGW bei der Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit im Stuttgarter Rathaus gesprochen. Wir präsentieren seine Rede zum Nachlesen.


„Herzkeime“ – Bewegbildtheater

mit Martina Roth, u.a. mit Lyrik von Selma Meerbaum-Eisinger und Nelly Sachs

29. März 2014, 19.30 Uhr
Haus der katholischen Kirche, Königstr. 7
70173 Stuttgart

in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk, dem Haus Abraham, und dem Forum Jüdischer Kultur und Bildung.

Nähere Informationen gibt es hier im Flyer.


Vortragsankündigung: Die Arabellion: Sternschnuppe der Demokratie?
Die Umstürze rund um Israel unter staats- und verfassungsrechtlicher Sicht

mit
Prof. Dr. Wolfgang Bock
Richter am Landgericht Frankfurt/Main
Studienreferent für Staats- und Völkerrecht

Montag, 17. März 2014, 19 Uhr
Konrad-Adenauer-Stiftung, Lange Str. 51 (2.OG), 70174 Stuttgart

Bleibt Israel die einsame Insel der Demokratie im Nahen Osten? Waren die
Hoffnungen in einen demokratischen Wandel durch die Arabellion verfrüht?
Welche Perspektiven hat der politische Islamismus? Die Annahme,
demokratisch legitimierte islamistische Regierungen könnten und müssten
sich an den Aufgaben demokratischer Politikgestaltung auf
rational-politische Weise bewähren, ist weit verbreitet. Doch: Stimmt
diese These? Ist ein orthodoxer Islam prinzipiell mit einer auf
Grundrechten aufbauenden, säkularen, rechtsstaatlich verfassten
Demokratie vereinbar?

Prof. Dr. Wolfgang Bock überprüft diese These und erläutert die unter
der Herrschaft der Muslimbruderschaft in Ägypten beschlossene – nunmehr
außer Kraft gesetzte – Verfassung und ihre rechtlichen sowie politischen
Konsequenzen. Vergleichend zieht er die übrigen Modelle einer islamisch
begründeten Staatsordnung heran: Iran, Saudi-Arabien, Nordsudan.
Diskutieren Sie mit! Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Stuttgart &
Mittlerer Neckar in In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung
Baden Württemberg

Moderation: Lothar Galow-Bergemann, Deutsch-Israelische Gesellschaft
Tagungsleitung: Michael Herrmann, Konrad-Adenauer-Stiftung


Martin Schulz und die Wasserfrage im Nahostkonflikt

Aus Anlass des unmöglichen Auftritts des EU-Parlamentspräsidenten
Martin Schulz in der Knesset: Erläuterungen zur Wasserfrage im
Nahostkonflikt

Lesen Sie auch einen persönlichen Diskussionsbeitrag von Ari Lipinski.


Vortrag und Diskussion mit Ahmad Mansour: Mein persönliches Israel – ein palästinensischer Israeli berichtet

Es gibt Einfacheres als in Israel als Palästinenser aufzuwachsen. Der Minderheit, der 20 Prozent arabisch-stämmigen Israelis anzugehören, bringt manche Herausforderung mit sich. Aber leidet man wirklich unter einem „zionistischen Unrechtsstaat“ wie hiesige Israelkritiker behaupten? Was hält ein palästinensischer Israeli von Vorwürfen wie „Apartheid“ oder „Gottesstaat“ an die Adresse Israels? Ahmad Mansour erzählt über seine Zeit in Israel, die arabischen Israelis, die Konflikte, den Alltag und über seine Erfahrungen mit Antisemitismus in Israel und auch in Deutschland.

Ahmad Mansour ist palästinensischer Israeli. Seit neun Jahren lebt er in Berlin. Er ist in Kfar Saba geboren und besitzt die israelische Staatsbürgerschaft. In Tel Aviv studierte er Psychologie, Soziologie und Anthropologie.Er arbeitet als freier Autor, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Gesellschaft Demokratische Kultur, Gruppenleiter beim HEROES-Projekt in Berlin sowie Policy Advisor bei der Stiftung European Foundation for Democracy. Seit 2012 ist Ahmad Mansour Mitglied der deutschen Islamkonferenz.

Donnerstag, 20. Februar 2014, 19 Uhr
Hotel Wartburg, Saal, Lange Straße 49, 70174 Stuttgart
Eintritt: 5 € (ermäßigt 3 €)


Vortrag: Yitzhak Rabin – Leben und Wirken des Friedensnobelpreisträgers

140119-VortragLipinski-Rabin-Referent
Ari Lipinski referierte über das Leben des Friedensnobelpreisträgers Yitzhak Rabin am 19.1.14 vor vollem Haus im Bürgertreff des Burgholzhofs.

Wir bedanken uns bei Ari Lipinski und den Kooperationspartner – der Bürgerinitiative Burgholzhof, dem Bezirksbeirat Bad Cannstatt und dem Dorum für jüdische Bildung und Kultur.


Stuttgarter Zeitung unter den „Top Ten Anti-Semitic/ Anti-Israel Slurs 2013“

Das Simon Wiesenthal Center hat seine jährliche Top Ten-Liste der schlimmsten antisemitischen bzw. antiisraelischen Verunglimpfungen veröffentlicht. In diesem Jahr schafft es die Stuttgarter Zeitung dank ihres Karikaturisten Luff mit einer Neuauflage des alten antisemitischen Topos des Brunnenvergifters auf Platz sieben.

Den Leserbrief unserer Vorsitzenden Bärbel Illi, den die StZ damals nicht abgedruckt hat, gibt es nun hier nachzulesen.


Palästinenser und Israelis – zweierlei Strafen für Kinder?

Nicht einmal vor dem Gesetz sind Kinder israelischer Siedler und palästinensische Kinder gleich. So wird es in einem einfachen Flyer in englischer und deutscher Sprache dargestellt. Der Zweck des Flyers ist der Versuch, Israel als Apartheidstaat an den Pranger zu stellen.
Der bekannte Nahostkorrespondet Ulrich W. Sahm hat die Tatsachenbehauptungen überprüft. Im Ergebnis seiner Rechercheist festzuhalten: Außer Verdrehungen und Unterstellungen hat der Flyer nicht viel zu bieten. Hauptsache, es wurde wieder einmal mit Dreck gegen Israel geworfen. Es wird schon was hängenbleiben, scheint das Motto der Flugblattschreiber zu sein. Doch weder Israelis noch Palästinensern ist mit solcher Stimmungsmache gedient.

Lesen Sie hier den Text von Ulrich W. Sahm.


DIG-Veranstaltung zum Nachhören

DIG-Vorstandsmitglied Lothar Galow-Bergemann hat im Rahmen der jüdischen Kulturwochen im November 2013 einen Vortrag zum Thema „Antisemitismus, regressiver Antikapitalismus und Antizionismus“ gehalten.

Seinen Beitrag gibt es nun zum Nachhören:

Im Folgenden finden Sie weitere interessante Hörbeiträge zu den Themen
Der Mythos „Nakba“ als Propaganda gegen Israel
und
Hitlers Sympathie für „die palästinensische Sache“.


Veranstaltung: Antisemitismus unter Migranten

Giyasettin Sayan, Berlin Gründungsmitglied der Kurdischen Gemeinde Berlin und ehemaliges Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, erörtert die Frage, wie verbreitet Antisemitismus unter Migranten ist, wie er sich äußert und was dagegen getan werden kann.

Bilkay Öney, Ministerin für Integration des Landes Baden-Württemberg, hält ein Grußwort.

Montag, 9. Dezember 2013, 19 Uhr Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel) Eintritt 5 € (für Mitglieder frei)

Weitere Informationen gibt es hier.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


GCJZ Stuttgart verleiht Jenny-Heymann-Preis für Schülerarbeiten der Oberstufe

Die Stuttgarter Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) verleiht ab 2014 den Jenny-Heymann-Preis für Schülerarbeiten der Oberstufe (GFS, Seminarkursarbeiten) zu christlich-jüdischen Themen.

Der neu ausgeschriebene Jenny-Heymann-Preis der GCJZ Stuttgart steht für Werte wie Toleranz und Dialogbereitschaft. Seinen Namen verdankt er der in Stuttgart geborenen jüdischen Lehrerin Jenny Heymann (1890-1996), die für ihr Engagement im christlich-jüdischen Dialog der Nachkriegszeit mehrfach geehrt wurde.Schülerinnen und Schüler der Oberstufe können ihre GFS oder Seminarkursarbeiten als Wettbewerbsarbeiten einreichen, sofern sie in das Themenspektrum des chistlich-jüdischen Dialogs passen. Der nächste Abgabetermin ist der 15.01.2014. Teilnehmer sollten sich bis zum 01.12.2013 unverbindlich per E-Mail anmelden.

Die Preisverleihung und Präsentation findet am 13. März 2014, innerhalb der „Woche der Brüderlichkeit“ statt. Für die Bereiche „GFS“ und „Seminarkurs“ werden jeweils drei Preise (300, 200 bzw. 100 Euro) verliehen.

Genauere Informationen bzw. ein Flyer sind auf der Webseite des GCJZ abrufbar oder werden von der Geschäftsstelle der GCJZ verschickt (Augustenstr. 124, 70197 Stuttgart, Tel.: 0711/296006). Die Anmeldung (und Beratung) erfolgt über folgende E-Mail-Adresse: Jenny-Heymann-Preis@t-online.de.


Der Mythos „Nakba“ – Fakten zur israelischen Gründungsgeschichte

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Gemeinsam mit anderen Arbeitsgemeinschaften der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (Baden-Baden, Freiburg, Hannover, Heilbronn-Unterland, München, Nürnberg-Mittelfranken, Hochschulgruppe Rostock, Saar und Trier) gibt die AG Stuttgart und Mittlerer Neckar eine Informationsschrift zur israelischen Gründungsgeschichte heraus.

Im Fokus steht eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Palästinensischen Mythos „Nakba“.

Der Autor, Jörg Rensmann, ist Politikwissenschaftler und freier Autor, Vorstandsmitglied des Mideast
Freedom Forum e.V. und der deutschen Sektion von Scholars for Peace in the Middle East.

 


EU-Förderleitlinie mit Territorialklausel diskriminiert Israel

Der von den Grünen angestrebte Boycott israelischer Waren (s.u.) wird nun zu einem Projekt der EU. Erfreulicherweise gibt es diezbezüglich ein klares Statement des DIG-Bundespräsidiums. Die Kritik an der EU-Förderleitlinie wurde auch nochmals in einem Appell an die Kanzlerin bekräftigt.

Auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat gegen die EU-Richtlinie Stellung bezogen. Ulrich W. Sahm hat in einem Artikel überzeugend beschrieben, warum die EU bei Israel mit einem anderen Maß misst als bei anderen Ländern.

Der Text „Jüdische Präsenz im Westjordanland – ein Friedenshindernis?“ von Professor Yehuda Blum räumt mit der Mär, die solchen Boycottaktionen zugrunde liegt, gründlich auf.


 

Zum Boykottaufruf israelischer Waren durch die Grünen

Im Zuge der von den Grünen geforderten Kennzeichnungspflicht für Produkte aus dem Westjordanland – nichts anderes als ein verkappter Boykottaufruf israelischer Waren – hat die DIG, AG Stuttgart und Mittlerer Neckar einen offenen Brief an Marieluise Beck, die mit zur Kennzeichnungspflicht aufgerufen hat, geschrieben. Unterstützung fand unser Schreiben durch die DIG Arbeitsgemeinschaften Saar, Leipzig, Nürnberg-Mittelfranken und Baden-Baden.
Frau Beck hat uns hierauf eine wenig befriedigende Antwort geschickt.
Deshalb haben wir uns zu einer Antwort unsererseits entschlossen. Auch die Freiburger AG der DIG hat sich mit einem offenen Brief an Frau Beck gewandt.

Das DIG-Präsidium um Herrn Robbe hat Frau Beck bedauerlicherweise ihr „volles Vertrauen“ ausgesprochen. Henryk M. Broder hat auf die Inkonsequenz dieses Verhaltens hingewiesen.


 

NGOs und „Israelkritik“

Alex Feuerherdt hat uns freundlicherweise seinen Artikel „Entwicklungspolitik zwischen Hilfe und Business“ zur Verfügung gestellt.
Pflichtlektüre für alle, die etwas über die unrühmliche Rolle von NGOs im Umgang mit Israel und das unsägliche Gerücht, Israel stehle den Palästinensern das Wasser, erfahren will.


 

Meinhard M. TennéHerzlichen Glückwunsch, Meinhard Tenné!

Unser Ehrenvorstand Meinhard Tenné feiert seinen 90sten Geburtstag.

Lieber Herr Tenné,

wir gratulieren Ihnen von ganzem Herzen zu Ihrem Ehrentag.

Seit über 20 Jahren gehören Sie dem Vorstand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Stuttgart & Mittlerer Neckar an. Mit Ihrer unermüdlichen Tätigkeit für die Solidarität mit dem jüdischen Staat, mit Ihrem reichen Wissen, Ihren vielfältigen Verbindungen und Erfahrungen und nicht zuletzt mit Ihrer klugen und gewinnenden Art haben Sie unsere Arbeit in dieser langen Zeit maßgeblich geprägt.

Ihre schmerzhafte Erfahrung mit dem deutschen Menschheitsverbrechen der Shoah, das auch Ihre Familie getroffen hat, bewog Sie zum lebenslangen Engagement gegen Antisemitismus und Antizionismus. Diese Lehre prägte Ihre Arbeit – ob als Soldat der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, als Förderer und Organisator des deutsch-israelischen Tourismus, als Vorstandsmitglied der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs und in vielen, vielen anderen Funktionen.

Für Ihren bewundernswerten Einsatz sagen wir Ihnen ein riesengroßes Dankeschön. Wir sind stolz darauf, Sie in unseren Reihen zu wissen.

Yom Huledet Same’ach! Mazal Tov! Ad Mea Ve Esrim Shana!

 
Vortrag: Yitzhak Rabin – Leben und Wirken des Friedensnobelpreisträgers

Vortrag von Ari Lipinski im Rahmen des Projekts „Stuttgarter Friedensweg vom Albert-Luthuli-Platz zum Burgholzhofturm“.

Sonntag, 19. Januar 2014, 19.30 Uhr
Bürgerhaus Burgholzhof
James-F.-Byrnes-Str. 37, 70376 Stuttgart
Bus 57 bis Haltestelle Alter Gutshof
Eine Veranstaltung der Bürgerinitiative Burgholzhof in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und dem Bezirksbeirat Bad Cannstatt.

Der Stuttgarter Friedensweg – die Idee:
Ein Platz und vier Straßen auf dem Burgholzhof sind nach Persönlichkeiten benannt, die sich in besonderer Weise für den Frieden eingesetzt haben. Der Stuttgarter Friedensweg entlang des Weinbergs vom Albert-Luthuli-Platz bis zum Burgholzhofturm will Personen und Zeiten verbinden und den Friedensgedanken fördern.


Vortragsveranstaltung: „Ich habe nichts gegen Juden, aber …“

Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen referieren Lothar Galow-Bergemann und Sebastian Ostritsch über die Frage „Was ist eigentlich ‚moderner‘ Antisemitismus?“.

Hierzu möchten wir alle Interessierten herzlich einladen.

Zeit: Mittwoch, 6. November 2013 um 18 Uhr
Ort: Rathaus Stuttgart, Kleiner Sitzungssaal (3. Obergeschoss), Marktplatz 1, 70173 Stuttgart


Lesung: Die deutsch-arabische Freundschaft – Deutsche Geschichte (1815–1945) in syrischen Schulbüchern

Wir laden ein zur Lesung mit Renate Heugel. Die Autorin liest aus ihrem Buch Die deutsch-arabische Freundschaft: die deutsche Geschichte (1815–1945) in syrischen Schulbüchern. Darin sucht sie eine Antwort auf die Frage, worauf die Deutschen ihre angeblich guten Beziehungen zur arabischen Welt gründen und wie die Araber die Deutschen und deren Geschichte sehen.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag 24. Oktober 2013 um 19 Uhr im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel), Eintritt: 5 € (für Mitglieder Eintritt frei).


„Armee und Gesellschaft in Israel“ – Vortrag und Diskussion mit Tal Gat

Wer muss in der Armee dienen, wer ist davon befreit? In Israel ist das eine derzeit heiß diskutierte Frage.
Tal Gat, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit in der Botschaft des Staates Israel in Berlin, hält darüber am Mittwoch, 3. Juli 2013 um 19 Uhr im Hause der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (Hospitalstr. 36, 70174 Stuttgart) einen Vortrag.
Weitere Information sind in der Veranstaltungsankündigung zu finden.


Veranstaltungseinladung: Fakten zur Staatsgründung Israels

Wir laden herzlich ein zum Vortrag „Fakten zur Staatsgründung Israels“ von Jörg Rensmann mit anschließender Diskussion.

Wann? Sonntag, 29. September 2013, 17 Uhr
Wo? Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)
Eintritt 5 € (für Mitglieder frei)


Exkursion zur Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS)

Die DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar veranstaltet eine Exkursion zur Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS).

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Verbindliche Anmeldungen werden bis Freitag, den 17. Mai 2013 erbeten. Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung finden sich im Programm.


Jüdische Präsenz im Westjordanland – ein Friedenshindernis?

Vortrag und Diskussion mit Prof. Yehuda Z. Blum

Dienstag, 4. Juni 2013
19:30 Uhr, Altes Rathaus, Bürgersaal
Rathausplatz, 73728 Esslingen am Neckar
Einlass ab 19 Uhr. Eintritt: 5 € (für Mitglieder Eintritt frei)

Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft und Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW)


Israeltag am 13. Mai 2013

Wir bedanken uns bei allen Rednern, Bands, Helfern und Besuchern, die zu einer tollen Veranstaltung beigetragen haben!

Lesen Sie den Eröffnungsvortrag von Michael Kashi und das Grußwort von Florian Wahl.

Hier ein paar Bilder, die Thomas Bernhardt vom schönen Fest gemacht hat:


Protest gegen Nakba-Ausstellung: Offener Brief an den evangelischen Kirchentag

Der evangelische Kirchentag plant, die antiisraelische „Nakba-Ausstellung“ zu zeigen. Lesen Sie dazu einen offenen Protestbrief der DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar.


 

Konzert des Kinder- und Jugend-Aliyah-Orchesters aus Israel

Wie laden herzlich ein zum Konzert des Kinder- und Jugend-Aliyah-Orchesters aus Israel!

Wann? Am Sonntag, 21. April 2013 um 18 Uhr
Wo? Im Gemeindesaal der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW), Hospitalstr. 36, 70174 Stuttgart

Eintritt frei.


 

Israel nach den Wahlen – Veranstaltung mit Elazar Ari Lipinski

Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW) und die Deutsch-Israelische Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar e.V. laden herzlich ein zu einem Bildervortrag und aktuellen Bericht über die innen- und außenpolitische Lage Israels nach den Knesset-Wahlen vom 22.1.2013.

mit Elazar Ari Lipinski
am Mittwoch, 13. März 2013, 19.00 Uhr
im Gemeindesaal der IRGW (Hospitalstr. 36, Stuttgart)

Um Anmeldung unter Tel. 0711 / 228 36-0 wird gebeten.


 

Volles Haus beim Benefiz-Klavierabend mit Leonie Rettig

Benefiz mit Leonie Rettig

Volles Haus beim Benefiz-Klavierabend mit Leonie Rettig, die Stücke von Bach/Busoni, Liszt und Brahms vortrug.

Im Festsaal des Theodor-Rothschild-Hauses in Esslingen beeindruckte die junge Künstlerin mit ihrem exzellenten Vortrag das Publikum. Knapp 80 Gäste waren der Einladung des Jüdischen Nationalfonds KKL, den Freunden jüdischer Kultur Esslingen e.V. und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft gefolgt.

Weitere Bilder gibt es auf der facebook-Seite der Allgäuer Israelfreunde.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Leonie Rettig für den schönen Abend!

Wir freuen uns über weitere Spenden für den Baden-Württemberg-Wald in der Negev-Wüste. Mit 10 € können Sie einen Baum finanzieren: Spendenkonto des Jüdischen Nationalfonds KKL, Konto-Nr. 100 500 7080, BLZ 500 333 00 Santander Bank, Stichwort: DIG Baden-Württemberg-Wald.


 

Einladung zu einem Benefiz-Klavierabend mit Leonie Rettig

Unter dem Motto „Pflanz einen Baum in der Negev-Wüste“ lädt die DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar gemeinsam mit den Freunden jüdischer Kultur Esslingen e.V. und dem Jüdischen Nationalfonds e.V. am 20. Januar 2013, 18 Uhr zu einem Benefizkonzert in das Theodor-Rothschild-Haus ein.

Die Pianistin Leonie Rettig spielt Stücke von Franz Liszt und Johannes Brahms. Der hier einsehbare Flyer gibt weitere Auskunft zur Künstlerin und zum Ablauf des Abends.

Zeit: Sonntag, 20. Januar 2013, 18 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr
Ort: Theodor-Rothschild-Haus, Mülbergerstraße 146, 73728 Esslingen
Eintritt: 15 €, ermäßigt 10 €; Karten nur an der Abendkasse

Wir freuen uns auf Sie!


 

Bericht über die Kundgebung: Solidarität mit Israel!
Über 120 Menschen haben an unserer Kundgebung: „Solidarität mit Israel!“ teilgenommen. Vielen Dank an alle, die Ihre Unterstützung Israels öffentlich gezeigt haben!

Die verlesenen Grußworte der Bundestagsabgeordneten können hier (CDU), hier (FDP) und hier (SPD) nachgelesen werden.

Die Reden von Lothar Galow-Bergemann und Dr. Clemens Homoth-Kuhs sind hier bzw. hier hinterlegt.

Folgende Beiträge gibt es außerdem zum Nachhören: Bärbel Illi, Lothar Galow-Bergemann und Dr. Clemens Homoth-Kuhs.


 

Entlarvung der antiisraelischen Nakba-Ausstellung in Nürtingen
Die Sankt-Johannes-Gemeinde Nürtingen hat in ihren Räumlichkeiten die Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ gezeigt. Ein hervorragender Artikel in den Stuttgarter Nachrichten hat den verzerrenden, einseitigen und antisemitisch motivierten Charakter dieser Ausstellung herausgearbeitet. In Gänze nachzulesen ist der Beitrag hier.

Die perfide Taktik der Ausstellungsmacher, sich hinter Juden und ideologisch unverdächtigen Wissenschaftlern als vermeintlichen Kronzeugen für ihre Sache zu verstecken, ist in einem weiteren Artikel offengelegt worden. Dieser kann hier eingesehen werden.

Die DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar hat, nachdem unser Brief an die Gemeinde in Nürtingen unbeantwortet geblieben ist, in Leserbriefen Stellung genommen. Hier geht es zur Lesebriefkontroverse.


Kundgebung: Solidarität mit Israel!
Am Montag, den 26.11. rufen wir anlässlich der aktuellen Ereignisse im Nahen Osten zu einer Solidaritätskundgebung mit Israel auf.

Zwar hat die israelische Verteidigungsaktion gegen den jahrelangen Raketenterror zu einer militärischen Schwächung der Hamas und des Islamischen Dschihad geführt. Doch wird die Waffenruhe aller Erfahrung nach nur eine kleine Pause für die Israelis bringen. Sobald die Terrorbanden wieder vom Iran aufgerüstet sind, werden sie ihr schmutziges Spiel von Neuem beginnen – auf dem Rücken der israelischen und auch der eigenen palästinensischen Bevölkerung.

Beginn ist um 18 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Stuttgart (zwischen Karlsplatz und Altem Schloss). Hier geht’s zum Aufruf.


 

Schülerwettbewerb
Anlässlich des 65. Jahrestages der Staatsgründung Israels im Jahr 2013 schreibt die DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar einen Schülerwettbewerb aus.

Alle weiteren Informationen finden sich hier.


 

Filmvorführung: „Die Band von nebenan“
Gemeinsam mit der Filmgalerie 451 laden wir alle ganz herzlich zur Vorführung des preisgekrönten israelischen Films „Die Band von nebenan“ ein.

Datum: Montag, 3. Dezember 2012, 20 Uhr
Ort: Filmgalerie 451, Gymnasiumstraße 52, 70174 Stuttgart
Eintritt: 6 €, für DIG-Mitglieder: 5 €


 

Chaim Noll liest
Chaim Noll liest aus „Kolja – Erzählungen aus Israel“, anschließend findet ein Podiumsgespräch zum Thema Siedlungspolitik statt, abschließend gibt es Fragen und Diskussion im Plenum.

Dienstag, 23. Oktober 2012, 19 Uhr
Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)
Eintritt 5 € (für DIG-Mitglieder Eintritt frei)


 

DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar in der Presse

Die Waiblinger Kreiszeitung berichtet über unseren Infostand in Kernen und interviewt unsere Vorsitzende Bärbel Illi. Nachzulesen ist das alles hier.


 

Bericht zur ökonomischen Situation im Westjordanland und im Gazastreifen

Das in der Öffentlichkeit für gewöhnlich vermittelte Bild von den ökonomischen Zuständen in den Palästinensergebieten ist eines der von Israel verschuldeten Entbehrung und Perspektivlosigkeit. Dass die Realität anders aussieht, zeigt ein lesenswerter Bericht über Israels ökonomische Fördermaßnahmen im Westjordanland und im Gazastreifen.


 

Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Die Mitgliederversammlung der DIG AG Stuttgart und Mittlerer Neckar hat einen neuen Vorstand gewählt.

Vorsitzende: Bärbel Illi
Stellvertretende Vorsitzende: Christine Langner und Michael Kashi
Schatzmeister: Raphael Rupp
Weitere Vorstandsmitglieder: Lothar Galow-Bergemann, Doris Gebauer, Dr. Clemens Homoth-Kuhs, Ari Lipinski, Sebastian Ostritsch, Barbara Traub M.A., Florian Wahl MdL und Susanne Wetterich

Einstimmig beschlossen wurde von der Mitgliederversammlung der Antrag „Zu Israel stehen ist wichtiger denn je“.


 

Kompositionsstudenten der Musikhochschule Stuttgart zu Gast in Tel Aviv
Ein Bericht von Herrn Dozent Georg Wötzer

Wie letztes Jahr hat die Kompositionsabteilung der Musikhochschule Stuttgart mit den Kompositionsstudenten der Tel Aviver Musikhochschule einen Austausch gemacht. Anfang des Jahres 2012 waren Stuttgarter Studierende in Tel Aviv. Dort wurden ihre Kompositionen von israelischen Studierenden geprobt und am 31.01.12 in der Tel Aviver Musikhochschule (Universität Tel Aviv) aufgeführt. Das Projekt wurde vom DIZF (Deutsch-Israelisches Zukunftsforum) finanziell unterstützt.

Ein Bericht von Herrn Dozent Georg Wötzer


 

Made in Israel – 64 der besten Innovationen aus Israel

Englische Version:
http://israel21c.org/technology/innovation/made-in-israel-the-top-64-innovations-developed-in-israel//

Als der Staat Israel vor 64 Jahren gegründet wurde, war er ein karges Land ohne natürliche Ressourcen. Es gab nur wenig Wasser, und mehr als die Hälfte des Landes bestand aus Wüste. Die einzige Quelle, aus der der neue Staat Nutzen ziehen konnte, war der naturgegebene Einfallsreichtum seiner Bürger.

Mehr als sechs Jahrzehnte später haben die Israelis ihr Land in eine Oase der Technologie und Innovation verwandelt. Mit den weltweit meisten Firmenneugründungen pro Kopf und der dritthöchsten Anzahl von Patenten pro Nase, hat Israel eine der Führungsrollen in der Welt der Hightech-Innovationen erlangt und lockt internationale Giganten an.

Von bahnbrechenden Erfindungen im Gesundheitsbereich bis hin zu Technik, Landwirtschaft, Umwelt und den Geisteswissenschaften verändern und bereichern die Innovationen des Landes das Leben überall auf der Erde. Israel spielt heute eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der wichtigsten Herausforderungen, denen unser Planet gegenübersteht. Das ist nicht schlecht für ein Land von der Größe Hessens.

Anlässlich der Feier von Israels 64. Unabhängigkeitstag am 26. April 2012 ist hier eine Liste mit 64 der besten Innovationen des Landes. Viel Spaß!

Weiter geht’s im Anhang ….


 

Israel-Bashing – ein neuer Prominenten-Sport in Deutschland?

Günter Grass ist nicht der erste. Hohmann, Möllemann, Herzog, Gabriel – immer öfter klagen prominente Deutsche Israel unfair an, legen andere Maßstäbe an Israel an als an andere Länder, dämonisieren und delegitimieren Israel. Lesen Sie hier, warum das „Gedicht“ so miserabel ist:
> Pressemitteilung des DIG-Präsidenten Reinhold Robbe
> B. Netanyahu über Günter Grass
> Offener Brief der IRGW an Günter Grass
> H. M. Broder im Interview auf N24

Sie wollen Israel in dieser schwierigen Situation unterstützen?
Dann kommen Sie zum Israeltag
Spenden Sie für die Aufforstung Israels
Unterschreiben Sie die Forderung nach Sanktionen gegenüber dem iranischen Regime bei „Stop the bomb“: http://www.stopthebomb.net


 

Apartheid?

Dieser Flyer mit Anmerkungen zu einigen gängigen Vorurteilen gegenüber dem jüdischen Staat wurde von mehreren DIG-Arbeitsgemeinschaften heraus gegeben.
Wir freuen uns, wenn Sie die Gelegenheit haben, ihn in Ihrem Bekanntenkreis zu verteilen. Gedruckte Exemplare senden wir Ihnen gerne zu. Unter Angabe Ihrer Postadresse bestellen bei baerbel.illi@t-online.de

Weitere Argumente gegen das Geschwätz von angeblicher Apartheid in Israel liefert Daniel Dagan auf seiner Homepage: http://www.danieldagan.com/?p=79942 Zum Vergrößern der Bilder bitte direkt drauf klicken.


 

Strategien gegen die atomare Bedrohung aus dem Iran. Die deutsch-iranischen Beziehungen vor dem Hintergrund der aktuellen Sanktionsdebatte. Vortrag von Jörg Rensmann bei der Deutsch-Israelischen Gesellschaft am 17. Januar 2012

Im Freien Radio Netz: http://www.freie-radios.net/45928


 

Yaacov Hadas-Handelsman wird neuer Botschafter des Staates Israel in Deutschland

Informationen zu seiner Person auf der Internetseite der Botschaft:
http://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Neuer-israelischer-Botschafter-in-Deutschland-benannt.aspx

Wir wünschen Herrn Hadas-Handelsman alles Gute und viel Erfolg bei seiner Arbeit in Deutschland.


 

Jerusalems Rathaus präsentierte in dieser Woche umfassende Pläne, um neue Wohnungen und Häuser für alle Einwohner der Stadt zu entwickeln, arabische wie jüdische. Jerusalem, 17. November

Der Bebauungsplan wurde der ausländischen Presse in einem speziellen Pressebriefing vorgestellt, organisiert vom Israel Project (TIP).

Der Plan sieht insgesamt 27.000 neue Wohneinheiten für jüdische (13.000) und arabische (14.000) Anwohner vor. Jerusalems stellvertretende Bürgermeisterin Naomi Tzur betonte, dass es keine neuen Viertel für Juden geben werde; sämtliche neuen Wohnprojekte hielten sich an die offizielle Politik der Stadt, nur innerhalb der Stadtgrenzen zu bauen.

Der Plan sieht auch Wohneinheiten für ethnisch gemischte Gebiete vor.

So gibt es unter anderem Entwürfe für Givat Hamatos, das an die vorwiegend jüdischen Viertel Gilo und Talpiot grenzt, und für die arabischen Beit Safafa-Viertel. Etwa ein Drittel der geplanten 2.800 Wohneinheiten in Givat Hamatos sind für Araber vorgesehen, entsprechend der existierenden demographischen Balance in diesem Stadtteil.

Tzur betonte, dass der Bebauungsplan allen Bevölkerungsgruppen Jerusalems zu Gute kommen werde. Tzur gab zu bedenken, dass es trotz der Ankündigungen der neuen Baupläne noch Jahre dauern würde, bis vor Ort etwas passiert.

„Die Menschen verstehen die Hierarchie des Planungssystems nicht”, sagte Tzur. Sie erklärte, dass mehrere Planungsstufen sowohl auf lokaler als auch regionaler Ebene angenommen werden müssten, und auf jeder Ebene „kann die Öffentlichkeit Einwände erheben, die dann analysiert und adressiert werden müssen.“

Die komplizierten Prozeduren, die die Baufirmen aufhalten, ähneln denen in anderen Großstädten. „Es dauert lange, denn was immer man in einem demokratischen Planungsprozess tut, es gibt am Rande des Weges all diese Haltepunkte für Einwände. Ich würde es nicht anders machen wollen, aber man benötigt viel Zeit, um ans Ziel zu kommen.“

„In allen Diskussionen wird man unter Jerusalems Einwohnern, seien es Palästinenser oder Israelis, einen Konsens darüber finden, dass die Stadt geeint bleiben soll und dass die Viertel, mit ihrer ethnischen oder kulturellen oder religiösen Definition, weiterhin Teil dieses faszinierenden Komplexes bleiben und den öffentlichen Bereich gemeinsam nutzen sollen“, meinte Tzur.

weitere Informationen


 

„Sicherheit durch Frieden – Frieden durch Sicherheit“.
Eindrücke vom 2. Deutschen Israelkongress in Frankfurt am Main. Ein Bericht von Dr. Barbara Fritz

Fotos , Presseberichte, Videos … vom Zweiten Deutschen Israelkongress
am 23. Oktober 2011 in Frankfurt am Main


MYTHOS „NAKBA“
DIE ENTSTEHUNG ISRAELS – LEGENDEN UND WIRKLICHKEIT
ALEX FEUERHERDT – VORTRAG IN BESIGHEIM, 3. OKTOBER 2011

Nur wenige Stunden nach der Gründung Israels am 14. Mai 1948 erklärten Ägypten, Transjordanien, Syrien, der Libanon und der Irak dem jüdischen Staat den Krieg und griffen ihn an. Das erklärte Ziel der arabischen Allianz war es dabei, Israel mit militärischen Mitteln zu beseitigen, doch den israelischen Streitkräften gelang es, das Land zu verteidigen und die gegnerischen Armeen zu schlagen. Im Zuge dessen, aber auch schon während des vorangegangenen Bürgerkrieges zwischen jüdischen und arabischen Milizen, verließen mehrere hunderttausend palästinensische Araber das Land – teilweise infolge der Kriegshandlungen, vielfach jedoch auch auf Geheiß der arabischen Staaten, die freie Bahn für ihren Angriff haben wollten und eine triumphale Eroberung und Zerstörung Israels ankündigten….

Lesen Sie hier den Vortrag von Alex Feuerherdt, den dieser am 3.10.2011 im Wartesaal, Besigheim gehalten hat

Mythos „Nakba“. Vortrag von Alex Feuerherdt bei den Freiburger Thementagen zu hören im Freien Radio Netz!


 

Mythen über Israel

In den letzten Jahren haben verschiedene politische Kräfte versucht, den jüdischen Staat zu delegitimieren. Man produziert „Mythen“ über Israel, die historische Fakten und Zusammenhänge im Dienste antijüdischer Ideologien verdecken sollen. Im Folgenden werden einige dieser Mythen zusammengefasst und ihnen die tatsächlichen Fakten gegenübergestellt.

Lesen Sie hier weiter !


 

Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Lea Rosh, Vorsitzende des „Förderkreises zur Errichtung eines Denkmals für die
ermordeten Juden Europas“
Jochen Feilcke, MdB 1983-1998, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
Berlin und Potsdam:

Gemeinsame Presseerklärung 02.08.11

Wenn ca. fünf Prozent der im Ruhestand lebenden deutschen Botschafter die Bundeskanzlerin und den Bundesaußenminister in einem offenen Brief beschuldigen, gegen das „Gebot der Menschlichkeit“ zu verstoßen, wenn sie die einseitige Forderung der palästinensischen Führung nach Anerkennung als Staat nicht unterstützen, bedarf es eines öffentlichen Diskurses. Teile der palästinensischen Führung ignorieren die Existenz des Staates Israel. Andere Teile der palästinensischen Führung propagieren offen die Vernichtung des Staates Israel. Dieser Sachverhalt ist ehemaligen deutschen Spitzendiplomaten offensichtlich gleichgültig.

Wir unterstützen die Entscheidung der Bundeskanzlerin und dokumentieren diese Unterstützung mit diesem offenen Brief, der auch von den ehemaligen deutschen Botschaftern in Israel unterzeichnet worden ist:

Offener Brief an die Bundeskanzlerin


 

*Vorsicht vor falschen Freunden*
*Hetze gegen Muslime schadet Israel*

Vorstand der DIG-Arbeitsgemeinschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar
/DIGmagazin Zeitschrift der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Nr.3/2011
September, S.22f./

Anfang Juni d.J. hielten Rechtspopulisten einen so genannten „islamkritischen Kongress“ in Stuttgart ab. Weil die Veranstalter auch eine angebliche „Israel-Solidaritätsdemonstration“ ankündigten, schaute unsere DIG-Arbeitsgemeinschaft genauer hin. Schnell wurde klar, dass es den Veranstaltern nur in einer sehr oberflächlichen und leicht durchschaubaren Weise um Israel ging.
Der jüdische Staat als Lebensversicherung für alle Juden gegen antisemitischen Angriffe (Paul Spiegel) interessiert sie nicht wirklich, Israel soll für sie ganz im Gegenteil für einen ideologisierten Kampf gegen die Muslime und „den“ Islam“ herhalten….
Lesen Sie hier weiter


 

Auf dem Weg nach Shavei Zion. Exkursion nach Rexingen.

Heimkehr nach Zion – Shavei Zion: ein Ort im Norden Israels an der Mittelmeerküste
zwischen Akko und Nahariya. Gegründet wurde der Moshaw Shavei Zion
1938 von einer Gruppe Rexinger Juden, die gemeinsam emigrierten. Noch heute leben in
Shavei Zion Zeitzeugen, die als Kinder und Jugendliche dorthin aus Rexingen und
anderen – überwiegend süddeutschen Orten – kamen. 41 Personen gingen von Rexingen
nach Shavei Zion, andere Rexinger Juden emigrierten nach Amerika, über 120 wurden
deportiert….
Lesen Sie hier weiter


 

Mehr tun für die Förderung des Schüler-, Lehrer und Jugendaustauschs
zwischen Baden-Württemberg und Israel

Erfreuliche Resonanz auf DIG-Initiative

Die DIG hat die LandtagskandidatInnen aus der Region Stuttgart und Mittlerer Neckar aufgefordert, sich für ein spezielles Förderprogramm für den Schüler- und Jugendaustausch zwischen Baden-Württemberg und Israel einzusetzen. Denn für Reisen von Schulklassen oder Schulprojektgruppen nach Israel gibt es bisher leider gar keine finanzielle Förderung. „Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Israel und Baden-Württemberg leben nicht nur von der gemeinsamen Geschichte beider Staaten, der Verantwortung Deutschlands und Baden-Württembergs für die Existenz und die Sicherheit des jüdischen Staates und der andauernden Herausforderung, antisemitischen und antiisraelischen Vorurteilen und Feindbildern entgegenzuwirken. Sie sind darüber hinaus auch eine ständige Aufgabe, die immer wieder neu mit Leben zu erfüllen ist. Deswegen gilt es ganz besonders, diese enge Freundschaft und Partnerschaft gerade auch in den heranwachsenden Generationen zu verankern,“ betont Bärbel Illi, Vorsitzende der DIG AG Stuttgart und Mittlerer Neckar. Die beiden Vizepräsidenten der DIG, Christian Lange MdB, Backnang, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion und Florian Toncar MdB, Böblingen, FDP schrieben in gleicher Angelegenheit an die Landesvorsitzenden von CDU, SPD, GRÜNE und FDP.
Lesen Sie dazu die Pressemitteilung

Die Resonanz auf unsere Vorschläge ist sehr erfreulich. So haben uns bereits viele KandidatInnen und Landtagsabgeordnete ihre Unterstützung zugesagt.

Lesen Sie hier beispielhaft die Antworten von Reinhard Löffler MdL, CDU, Andreas Schwarz, GRÜNE und Dr. Jan B. Rittaler, FDP
sowie von
Claus Schmiedel, SPD-Fraktionsvorsitzenden im Namen aller SPD-KandidatInnen.

weitere Informationen dazu auf der Seite: Schulen
Lesung mit Chaim Noll
Chaim Noll liest aus “Kolja – Erzählungen aus Israel”, anschließend findet ein Podiumsgespräch zum Thema Siedlungspolitik statt, abschließend gibt es Fragen und Diskussion im Plenum.

Dienstag, 23. Oktober 2012, 19 Uhr
Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)
Eintritt 5 € (für DIG-Mitglieder Eintritt frei)


Lesung mit Andrea von Treuenfeld: „In Deutschland eine Jüdin, eine Jeckete in Israel“

Wir laden zusammen mit der Schiller Buchhandlung, der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Stuttgart und der Frauen Union Stuttgart alle Interessierten zur Lesung von Andrea von Treuenfeld ein.
Frau von Treuenfeld liest aus ihrem Buch: „In Deutschland eine Jüdin, eine Jeckete in Israel. Geflohene Frauen erzählen ihr Leben“.

Ort: Schiller Buchhandlung, Vaihinger Markt 17 (Ecke Lutzweg) 70563 Stuttgart-Vaihingen
Zeit: Mittwoch, den 12. September 2012, 19:30 Uhr
Eintritt: 5 € (ermäßigt für Mitglieder der Veranstalterinnen 3 €)

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich hier.


Die Hisbollah: Geschichte, Gegenwart und Zukunft der „Partei Gottes“
Libanesischer Widerstand oder iranischer Brandbeschleuniger im Kampf gegen Israel?

Donnerstag, 5. Juli 2012 um 19.00 Uhr
Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)

Vortrag und Präsentation: Jonathan Weckerle, Sprecher von STOP THE BOMB, Mitglied im Mideast Freedom Forum Berlin
Ko-Statement: Dustin Dehéz, Senior Fellow am Düsseldorfer Institut für Außen- und Sicherheitspolitik

Einführung: Dr. Stefan Hofmann, Leiter KAS Stuttgart
Moderation: Bärbel Illi, Vorsitzende der DIG-AG Stuttgart & Mittlerer Neckar

Veranstaltende: DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar; Konrad-Adenauer-Stiftung Stuttgart

Droht ein neuer Brand in Nahost? Das Atomprogramm Irans spaltet den UN-Sicherheitsrat; zwischen Iran und Israel wächst konstant die Spannung: Bombe? Präventivschlag? Oder doch nur Propagandaschlacht? Und welche Rolle spielt die Hisbollah? Die „Partei Gottes“, gegründet im Libanonkrieg Anfang der 80-er, gilt als verlängerter Arm Irans, von dem Geld und Ausrüstung für die Organisation stammen sollen. Ob die Hisbollah mit ihren paramilitärischen Strukturen als Terrororganisation gezählt werden kann, spaltet die Geister. Zugleich steht die Hisbollah vor einer neuen Situation. Im Zuge der „Arabellion“ brannten auch iranische Fahnen. Wie geht es weiter mit der „Partei Gottes“?

Jonathan Weckerle ist Mitglied im Mideast Freedom Forum Berlin und in seinem Standpunkt dezidierter Kritiker der Politik des Iran. Er warnt als Sprecher der Initiative „Stop The Bomb“ auch davor, die Bedeutung und Rolle der Hisbollah zu unterschätzen.
Dustin Dehéz ist Expert on Peace and Security beim Global Governance Institute (GGI). Er war zuvor Lehrbeauftragter an der FU Berlin und Gastprofessor an der University of Economics in Prag.
Einladung zum Ausdrucken und Weitergeben


The White City. Von der Weißenhofsiedlung nach Tel Aviv.
Israel und das Bauhaus. Exkursion und Studientag.

am Donnerstag, den 7. Juni 2012 (Feiertag)
Treffpunkt: 9:45 Uhr vor dem Weißenhofmuseum im Haus Le Corbusier,
Rathenaustraße 1–3, 70191 Stuttgart
Ende: gegen 17:00 Uhr im Bischof-Moser Haus,
Wagnerstrasse 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)

Für den 7. Juni 2012 (Feiertag) lädt die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) zu einem ganztägigen Exkursions- und Studientag ein. Vormittag: Besichtigung der Weißenhof- und Kochenhofsiedlung (10:00 – 12:00 Uhr). Nach einem gemeinsamen Mittagessen auf dem Weißenhof (12:30 – 14:00 Uhr) beginnt um 15:00 Uhr das Nachmittagsprogramm – bei Kaffee und Kuchen – im Bischof-Moser Haus. Dort: kleine Foto- und Plakatausstellung „Tel Aviv / Israel und das Bauhaus“ sowie ein Dokumentarfilm „The White City. Tel Aviv 1926 – 1964“. Die Kosten des Exkursions- und Studientages betragen 15 Euro pro Teilnehmer. Wenn Sie an der Exkursion teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte – bis zum 31.05.2012 – an: bauhaus.exkursion.dig@gmx.de.
Einladung zum Ausdrucken und Weitergeben

Zur Einführung: „…an eine Vorstadt Jerusalems erinnernd…“ (Paul Bonatz, 1926). Israel und das Bauhaus. Artikel von Dr. Barbara Fritz: http://www.dig-stuttgart.net/wp-content/uploads/2008/03/bauhaus_text.pdf


Israeltag
Montag, 14. Mai 2012, 16 Uhr bis 19 Uhr
Schlossplatz Stuttgart
Rückblick

Zemer-Chor beim Israeltag in Stuttgart

Programm Israeltag in Stuttgart

Rede von Jörg Rensmann, Mideast Freedom Forum Berlin auf dem Israeltag in Stuttgart am 14.5.2012

Fotos vom Israeltag 2012 in Stuttgart

weitere Fotos, Grußwort von Susanne Jakubowski und Pressemitteilung finden Sie auf der Seite der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs: http://www.irgw.de

Israeltag
Montag, 14. Mai 2012, 16 Uhr bis 19 Uhr
Schlossplatz Stuttgart

Einladung Flyer zum Ausdrucken und Weitergeben!
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Aktuelles aus und um Israel
Auf Messers Schneide
Der jüdische Staat in der schwierigsten Phase seiner Existenz

Vortrag und Diskussion mit Ari Lipinski, MBA

Montag, 2. April 2012, 19 Uhr
im Restaurant Plenum, Konrad-Adenauer Straße 3, 70173 Stuttgart
(im Landtagsgebäude, Erdgeschoss)

Anfang März feuerten die terroristischen Hilfstruppen des Iran in drei Tagen über 200 Raketen und Mörsergeschosse auf Israel ab. Eine Million Israelis waren mehrmals täglich Raketenalarm ausgesetzt, 207.000 Schulkinder konnten drei Tage lang nicht zur Schule gehen, mussten zuhause bleiben bzw. wurden von ihren Eltern an deren Arbeitsplätze mitgenommen.
Wie soll sich Israel angesichts des anhaltenden Terrors und der existenziellen nuklearen Bedrohung durch das antisemitische Regime im Iran in diesem Jahr verhalten? Welche Auswirkungen könnte ein westlicher Militärschlag in Iran haben? Und welche Auswirkungen würde es – nicht nur für Israel, sondern auch für den Westen – haben, wenn dieses Regime nicht daran gehindert würde, in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen? Welche Bedeutung haben die bevorstehenden Wahlen in den USA und in einigen europäischen Ländern? Welche Herausforderungen birgt die Unsicherheit über die weitere Entwicklung in Syrien und Ägypten für die israelische Politik? Was können die Freunde Israels in dieser Situation für den jüdischen Staat tun?
Wir freuen uns sehr darauf, dass unser Vorstandsmitglied Ari Lipinski uns wieder mit Insiderwissen füttern wird. Wie immer werden auch interessante Entwicklungen und Leistungen der israelischen Gesellschaft zur Sprache kommen, wie z.B. der kürzlich erfolgte Anschluss der weltgrößten Meerwasserentsalzungsanlage an das Trinkwassernetz und dessen Bedeutung für eine friedliche Entwicklung in der Region. Nicht zuletzt dank des populären, überzeugenden und trotz des ernsten Themas auch humorvollen Vortragsstils Ari Lipinskis werden wir garantiert alle wieder ein Stück informierter nach Hause gehen.

Elazar Ari Lipinski MBA, gebürtiger Israeli, Abitur in Deutschland, Studium BWL in Israel und in England, früheres Kibbuzmitglied und Offizier der Reserve IDF, mehrmals Delegierter in Deutschland von israelischen Institutionen wie der Umweltorganisation KKL, sowie Wirtschaftsberater von NRW in Israel und Berater der israelischen Umweltministerin D. Itzik für Deutschland und EU. Heute im Marketing von deutsch-israelischen Kooperations-Projekten tätig. Co-Autor des Buches Kibbuz konkret, Verfasser zahlreicher Artikel über Israel. Mitglied des Vorstands der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Stuttgart und Mittlerer Neckar.
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WIR KLAGEN AN!

Wer Israel dämonisiert, macht sich zum Handlanger derer,
die den jüdischen Staat „ausradieren“ wollen.

JETZT ERST RECHT: SOLIDARITÄT MIT ISRAEL!

Kundgebung
Freitag, 30. März 2012, 16:00 Stuttgart
Kronprinzplatz, 70173 Stuttgart

(Ecke Kronprinz- und Büchsenstraße, Ausgang S-Bahn Stadtmitte)
Es reden: Bärbel Illi (DIG Stuttgart), Philipp von Piechowski (DIG Mannheim/Rhein-Neckar), Tilman Tarach

EU-Außenbeauftragte Ashton zieht skandalöse Vergleiche zwischen dem terroristischen Mordanschlag auf eine jüdische Schule in Südfrankreich und den Verteidigungsmaßnahmen Israels gegen antisemitisch motivierte Terroristen aus Gaza. Auf Kritik beteuert sie, „missverstanden“ worden zu sein, nimmt ihre Aussage aber nicht zurück. SPD-Vorsitzender Gabriel spricht davon, dass Palästinenser in Israel unter einem „Apartheid-Regime“ leben. Auf Kritik reagiert er wenig überzeugend: Zwar habe er eine „drastische Formulierung“ gewählt, aber zurücknehmen will er sie nicht. Hohe europäische bzw. deutsche PolitikerInnen geben damit einer weltweiten Kampagne von Israelhassern und Antisemiten Auftrieb. Sie benutzen die Sprache derer, die Israel beseitigen wollen.

Wir fragen:

Wo in Israel herrscht „Rassen“trennung?
In Israel leben Menschen aus mehr als 70 Nationen. Moslems haben in Israel mehr Rechte als in Deutschland. Arabisch ist eine offizielle
Sprache in Israel.

Warum leben die mehr als eine Million arabischer Israelis lieber in Israel als in arabischen Staaten oder unter der Herrschaft der Hamas in Gaza?

Warum benutzen PolitikerInnen durchsichtige und demagogische Kampfbegriffe derer, die weltweit an der Dämonisierung und
Delegitimierung Israels arbeiten?

Warum setzen PolitikerInnen Israels Verteidigung gegen Terror mit Terroranschlägen gleich?

Warum verlangen sie nicht von der Palästinensischen Autonomiebehörde, Angriffe und Mordanschläge gegen Jüdinnen und Juden zu unterbinden?

Warum drängen sie Israel zu Gesprächen mit der antisemitischen Terrororganisation Hamas?

Wäre es nicht angebrachter, die Anerkennung des jüdischen Staates durch die Palästinenser zu verlangen?

KOMMEN SIE ZUR KUNDGEBUNG
UND ZEIGEN SIE IHRE SOLIDARITÄT MIT ISRAEL!

– Ende der Versammlung gegen 16:45 Uhr –

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Kundgebung der DIG am 30. März 2012, Stuttgart

Wir klagen an! Wer Israel dämonisiert, macht sich zum Handlanger derer, die den jüdischen Staat „ausradieren“ wollen. Jetzt erst recht: Solidarität mit Israel

Über 150 TeilnehmerInnen auf Solidaritätskundgebung der DIG Stuttgart am 30. März.

Rede von B. Illi

Rede von P. v. Piechowski

Rede von Dr. T. Tarach

Fotos von der Kundgebung


Der DIG-Freundeskreis Heilbronn-Unterland lädt ein zum Vortrag
Das atomare Drohpotential des Iran – Folgen für den israelisch-arabischen Konflikt
Referent: Daniel Dagan, Journalist, Berlin

am Donnerstag, 15. März 2012 um 19:30 Uhr
in der Wein Villa, Cäcilienstr. 66, 74072 Heilbronn

Juden und Perser sind sich schon in der Antike begegnet. Seit dem Mittelalter gab es in Persien größere jüdische Gemeinden. Noch bis Ende der siebziger Jahre pflegte der moderne jüdische Staat enge Beziehungen zu Iran. Doch seit vielen Jahren ist das Verhältnis zwischen Israel und dem Iran stark belastet. Das Regime der Ayatollahs ruft ganz offen zur Auflösung Israels auf und entwickelt ein gefährliches atomares Potential.
Ist der Iran bereits in der Lage, Kernwaffen zu produzieren? Wie geht Israel mit dieser Bedrohung um? Ist eine regionale Zusammenarbeit denkbar, um das Vorhaben des Iran zu verhindern? Mit diesen und anderen Fragen wird sich der israelische Journalist Daniel Dagan an diesem Abend befassen.
Daniel Dagan ist in Kairo geboren und in Frankreich sowie im Kibbuz in Israel aufgewachsen.
Zurzeit lebt Daniel Dagan in Berlin, wo er für IBA (Israel Broadcasting Authority, die führende öffentlich-rechtliche Radio & TV Anstalt Israels) tätig ist. Er schreibt und sendet zudem regelmäßig für andere Medien in mehreren Ländern.
Beiträge von Daniel Dagan erschienen in The International Herald Tribune, Handelsblatt, Der Tagesspiegel, Die Zeit, Le Monde, El Mundo, sowie in anderen führenden Zeitungen und Zeitschriften. Dem deutschen Publikum ist Daniel Dagan durch Diskussionsbeiträge im Hörfunk und Fernsehen bekannt. Kommentare von Daniel Dagan erscheinen täglich in seiner Website danieldagan.com


Einladung
Was denken deutsche Islamforschende über Israel?
Vortrag und Diskussion mit Dr. Clemens Heni
Grußwort: Florian Wahl, Mitglied des Landtags BW
am Dienstag, 6. März 2012 um 19 Uhr
im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)

Deutsche Islamforschende könnten Aufklärung über Israelfeindschaft im Nahen Osten und unter Muslimen weltweit bieten. Doch wer sich mit den Forschungen, Büchern und Texten führender deutscher Wissenschaftler im Bereich der Islamforschung beschäftigt, bemerkt, dass eher Antizionismus, Israelfeindschaft und eine Verharmlosung oder gar Unterstützung des islamistischen oder arabischen Antisemitismus anzutreffen sind. Beispiele dafür sind z.B. Texte deutscher Islamforscher zu dem Gründer der ägyptischen Muslimbruderschaft, Hasan al-Banna, zu dem heute weltweit einflussreichsten Islamisten überhaupt, Yusuf al-Qaradawi aus Katar, oder die Berichterstattung über den sog. ‚arabischen Frühling‘, der sich eher zu einem islamistischen Winter entwickelt. Ebenso verbreitet ist die Legende vom „Übersetzungsfehler“, wenn es um die antisemitischen Vernichtungsdrohungen gegenüber Israel von Irans Präsident Ahmadinejad geht. Schließlich betonen manche deutsche Forscherinnen und Forscher, dass selbst „Kinderärzte“ wie der Gründer der palästinensischen PFLP Selbstmordanschläge gegen Israel für angemessen betrachteten. Was also kann an solchen Morden verwerflich sein, wenn selbst Kinderärzte sie befürworteten, scheint damit gemeint zu sein. Diese und weitere Aspekte und Fragen werden in dem Vortrag des Berliner Politikwissenschaftlers erörtert.

Clemens Heni, Dr. phil., studierte Philosophie, Geschichte, Empirische Kulturwissenschaft und Politikwissenschaft in Tübingen, Bremen und der Freien Universität Berlin. Promotion in Politikwissenschaft mit einer Arbeit über die „Salonfähigkeit der Neuen Rechten“ 2006 in Innsbruck. 2008/2009 war er Post-Doc an der Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of Antisemitism (YIISA) der Yale University in USA. 2011 gründete er das Berlin International Center for the Study of Antisemitism (BICSA). Seinen ersten Vortrag zur Kritik am deutschen Antizionismus hielt er an der Hebräischen Universität Jerusalem im Dezember 2002.

Einladung zum Ausdrucken und Weitergeben!

Hören Sie den Beitrag vom 21. März 2012, 18:00 – 19:00 Uhr in der Inforedaktion „Spuren“ im Freien Radio für Stuttgart nun auch im Freien Radio Netz: http://www.freie-radios.net/47234 (mp3)

Hören Sie hier: Islamforschung und Antisemitismus in Deutschland nach 9/11. Interview mit dem Politikwissenschaftler Dr. Clemens Heni im Freien Radio für Stuttgart
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Einladung
zur Lesung mit Ruth Michel-Rosenstock „Flucht nach vorne“

Grußwort Steffen Bilger MdB
Donnerstag, 23. Februar 2012 um 20 Uhr
Schubart-Buchhandlung, Körnerstr. 15, 71634 Ludwigsburg

Ruth Rosenstock gehört zu den Menschen, die während der Naziherrschaft ausgegrenzt, verfolgt und mit dem Tode bedroht waren. Dass sie den Nazischergen entging und als Jugendliche die Bombardierung Königsbergs überstand, grenzt fast an ein Wunder. Dennoch, in all dem Leid, das Ruth Rosenstock erleben und erdulden musste, hat sie nie den Glauben an sich selbst verloren und sich für ihre Mitmenschen verantwortlich gefühlt. Ihre dramatische Lebensgeschichte wird mit Ausschnitten aus ihrem Buch, erschie-nen in der Edition Fischer GmbH, und im Gespräch mit der Autorin vorgestellt. Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich. Vom Bahnhof Ludwigsburg kommend in die Myliusstr., Ar-senalstr., rechts in Wilhelmstr., links in Körnerstr. Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich.

und

zum Lesetag „Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen.“
(Theodor Herzl: „AltNeuLand“, 1902)

Sonntag, 26. Februar 2012 von 10 Uhr bis ca. 18 Uhr
im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)

Begrenzte Teilnehmerzahl ! Anmeldung erforderlich !

„AltNeuLand“ – so nennt Theodor Herzl, Begründer des Zionismus, 1902 seinen utopischen Roman über Israel. In diesem schildert er die Entstehung und Entwicklung Israels unter dem Motto: „Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen.“ Am Lesetag der Deutsch-Israelischen Gesellschaft am 26. Februar 2012 wollen wir gemeinsam Texte kennenlernen, die im Zionismus und mit der Sehnsucht nach Israel entstanden sind. „Ich suche allerlanden eine Stadt, die einen Engel vor der Pforte hat“ – dichtet Else Lasker-Schüler, Prinz Jussuf von Theben, wie die Dichterin sich nennt. Das Gedicht erscheint zuerst 1916. „Land Israel“ – dieser Gedichtband von Ludwig Strauss wird noch 1935 im jüdischen Schocken Verlag in Deutschland herausgegeben. Seine Gedichte entstehen 1934 unter dem unmittelbaren Eindruck einer Palästinareise. 1935 emigriert Ludwig Strauss nach Palästina.
Zum Abschluss des Lesetag wird – ab ca. 16:30 Uhr im Bischof-Moser-Haus – ein dokumentarischer Stummfilm mit deutschen Zwischentiteln von 1928 zu Gründung und Aufbau Palästinas/Israels gezeigt. Zu diesem Film sind auch Interessierte eingeladen, die nicht am Lesetag teilnehmen können.
Der Lesetag wendet sich an alle Interessierten: Es werden keine literarischen Kenntnisse vorausgesetzt. Einfach das Interesse am Kennenlernen dieser Literatur und am Austausch darüber soll uns zusammenführen. Teilnehmende des Lesekreis werden zeitgenössische israelische und jüdische Autoren vorstellen. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Unkosten für Materialien müssen von den Teilnehmenden getragen werden (ca. 4 Euro pro Person). Wir werden gemeinsam Mittag essen, wobei jeder seine Kosten selbst tragen muss. Anmeldung bis spätestens 18.2.12 an lesetag.dig.stuttgart@gmx.de

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Pressebericht zur Veranstaltung der DIG am 23.2.2012: Lesung von Ruth Michel-Rosenstock

Wenn nur der Hass am Leben hält
Ruth Rosenstock liest in der Schubart-Buchhandlung aus ihrer Biografie

Frank Klein, Ludwigsburger Kreiszeitung am 25.2.2012

Die Kindheit von Ruth Rosenstock war alles andere als unbeschwert. Sie wuchs während des Zweiten Weltkriegs im damals polnischen
Mikuliczyn auf. Ihr Vater war Jude und wurde von den Nazis ermordet – wie fast alle jüdischen Bewohner von Mikuliczyn.
Ruth Rosenstock überlebte. Die Erinnerungen an ihre Kindheit hat sie in einem Buch festgehalten.
Lesen Sie hier weiter

Hören Sie die Lesung noch einmal im Freien Radio Netz: http://www.freie-radios.net/47661

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Einladung zum Crash-Kurs Ivrit mit Avi Palvari

am Sonntag, 5. Februar 2012 in Stuttgart. Anmeldungen bis spätestens 28.1.12 bei Bärbel Illi (baerbel.illi@t-online.de).

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Strategien gegen die atomare Bedrohung aus dem Iran
Die deutsch-iranischen Beziehungen vor dem Hintergrund der aktuellen Sanktionsdebatte
Vortrag und Diskussion mit Jörg Rensmann
am Dienstag, 17. Januar 2012 um 19 Uhr
im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)

Besonders Israel, darüber hinaus aber auch Europa ist von einem atomar bewaffneten islamistischen Regime in Teheran massiv bedroht. Die Frist, die iranischen Machthaber noch vom Griff zur Atombombe mithilfe scharfer Wirtschaftssanktionen abzuhalten, schwindet dramatisch und mit jedem Tag. Diplomatie hat sich als illusionär und nicht effektiv erwiesen und dem iranischen Regime nur Zeit verschafft. Für einschneidende Sanktionen mit dem legitimen Ziel, Teheran noch vom Atomwaffenbesitz abzuhalten, bleibt kaum noch Zeit.
Deutschland als nach wie vor wichtigster westlicher Handelspartner der Menschenschlächter in Teheran aber bremst bei der Verschärfung von Wirtschaftssanktionen bzw. befürwortet sie nur dort, wo es nicht schmerzt. Während Kanada, die USA und Großbritannien den Druck auf das iranische Regime als Reaktion auf den IAEA-Bericht verschärft haben, zögert Deutschland wieder einmal.
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Wo samstags immer Sonntag ist
Ein deutscher Student in Israel

Lesung mit Markus Flohr
am Montag 5. Dezember um 19 Uhr
im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, Stuttgart (Bohnenviertel)

Markus Flohr hat für ein Jahr in Israel gelebt. Schon die erste Taxifahrt und seine Ankunft in Jerusalem stellen den norddeutschen Pfarrersohn vor ungeahnte Herausforderungen. Doch damit nicht genug: Er muss koscher wohnen, im Schutzraum zittern und einen Arabischkurs für Anfänger besuchen; er wird wegen seiner Nase für einen Juden gehalten und gefragt, warum er bloß so deutsch sei. Und dann sind da auch noch die israelischen Frauen: „Du bist Deutscher, dein Großvater war ein Nazi, dein Vater Pastor? Und du bist nicht einmal mehr beschnitten. Ich fasse es nicht.“
Selten hat jemand so frei und humorvoll über Beklemmungen und Missverständnisse, über Politik und Religion geschrieben und dabei ein so einnehmendes Bild von Israel gezeichnet. Das Buch ist im September mit dem Buchpreis Hirzen ausgezeichnet worden.
Markus Flohr, geboren 1980, ist Journalist. Er hat die Henri-Nannen-Schule besucht, war Redakteur bei Spiegel Online und studierte Geschichte in Hamburg und Israel.

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Ausstellung: Ein anderer Blick auf Israel

Im Wartesaal, Besigheim. Eintritt frei. Öffnungszeiten: Sonntags 14 Uhr bis 18 Uhr, am 3.10.11, 9.10.11, 16.10.11, 23.10.11, 30.10.11 und 1.11.11.

Die Ausstellung zeigt Aspekte Israels, die hierzulande kaum wahrgenommen werden. Ein demokratischer Staat mit Bürgerrechten für alle, – auch für die Palästinenserinnen. Friedensangebote und einseitige Vorleistungen zu Hauf. Eine multikulturelle Gesellschaft, die ihre Eingewanderten längst integriert hat und in der auch Araber hohe Führungspositionen inne haben. Ein Land mit vielen touristischen Attraktionen.

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Dialog der Religionen – was kann er bewirken?
Beispiele aus Stuttgart und Israel

Vortrag von Frau Barbara Traub M.A., Vorstandssprecherin der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, mit anschliessender Diskussion

am Donnerstag, 27. Oktober 2011 um 19:30 Uhr
im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart

Der Anschlag in Utöya hat es grell beleuchtet. Auch in Europa verläuft das Zusammenleben der Religionen nicht ohne Gewalt und Konflikte. Hass gegen Moslems war das Motiv des christlich geprägten Attentäters in Norwegen. Erst kürzlich wurde in Stuttgart ein Junge, der sich als Jude zu erkennen gab, zusammengeschlagen. Randalierer beschädigten gewaltsam die Außenmauer der Stuttgarter Synagoge. Hass auf Israel und antisemitisches Verschwörungsdenken finden sich in allen gesellschaftlichen Segmenten in Deutschland, doch insbesondere unter moslemisch geprägten Jugendlichen wird der Antisemitismus lauter und heftiger. Was kann der Dialog der Religionen für ein friedlicheres Nebeneinander tun? Kann er dazu beitragen, den Antisemitismus zurück zu drängen?

Gesetze gegen das Tragen einer Burka und Vorschriften über die Höhe eines Minaretts gelten in Europa, jedoch nicht in Israel. In Israel herrscht Religionsfreiheit. Juden, Moslems und Christen regeln ihre jeweiligen familienrechtlichen Belange selbst und unabhängig vom Staat. Trotzdem sind viele Elemente des Nahostkonflikts religiös aufgeladen. Was tut Israel für den Dialog der Religionen?

Die Referentin schildert ihre Erfahrungen aus dem Dialog in Stuttgart und analysiert die Bemühungen Israels, einen Krieg der Religionen zu verhindern.

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„Sicherheit durch Frieden. Frieden durch Sicherheit!“
Zweiter Deutscher Israelkongress

DIG-Angebot: Busfahrt ab Stuttgart zum Israelkongress

am 23. Oktober 2011
in Frankfurt am Main

Anmeldung zum Kongress und zur Busfahrt mit der DIG von Stuttgart nach Frankfurt

Der Israelkongress beginnt um 12 Uhr in Frankfurt. Die Vorträge und Diskussionen gehen bis ca. 18:30 Uhr, der Kongress wird mit musikalischen Angeboten fortgesetzt, die um 21 Uhr enden. Wir bieten deshalb zwei Rückfahrtzeiten an. Die spätere Rückreise wird jedoch nur zustande kommen, wenn sich genügend Mitreisende finden. Bitte kreuzen Sie an, welche Rückfahrtzeit Sie bevorzugen. Einzelheiten zum Programm finden Sie auf www.israelkongress.de

Die Busfahrkarte kostet 15 € (ermäßigt 10 €). Der Eintritt zum Kongress kostet nochmals 15 €.
Bitte überweisen Sie 30 € (ermäßigt 25 €) unter Angabe des Stichworts „Israelkongress“ auf unser DIG-Konto und melden Sie sich schriftlich an. Wir bestätigen Ihnen dann den Geldeingang und Ihre Anmeldung zum Kongress. Anmeldeschluss ist der 16.10.2011. Bis dahin können Sie sich vom Kongress und der Busfahrt auch wieder abmelden. Sollten Sie danach stornieren müssen, können wir das Geld nicht mehr zurück erstatten. Um uns die Organisation zu vereinfachen, bitten wir um zügige Anmeldung!
Wenn Sie im Bus mitfahren, melden wir Sie automatisch auch zum Kongress an. Aus sicherheitstechnischen Gründen brauchen wir dazu auch Ihr Geburtsdatum und die Nummer Ihres Personalausweises. Diejenigen, die uns ihre Mailadresse geben, erhalten von den Kongressveranstaltern per Mail eine Bestätigung. Darin wird nochmals auf die Kongress-Eintrittsgebühr von 15 € hingewiesen, die beim Eingang in bar zu zahlen ist. Da wir als Gruppe zum Kongress gehen, wird die DIG die Eintrittsgebühr aller Bus-Mitreisenden als Gesamtbetrag bezahlen. Beim Eintritt zum Kongress müssen wir als Gruppe zusammenbleiben.
Anmeldung bitte senden an:

Mail: gemeinsam.zum.israelkongress@gmx.de (Dr. Barbara Fritz)
Post: Bärbel Illi, Keplerstr. 34, 73760 Ostfildern
Fax: 0711-4403708,
Tel.: 0151-14943690, 0711-4411138 (AB),

Sie können sich per Mail auch gerne formlos anmelden, bitte geben Sie dabei Ihre Daten an

Anmeldeformular

Fotos, Presse… vom Israelkongress
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Unter dem Motto: „Wir unterstützen Israel. Frieden ohne Anerkennung des jüdischen Staates ist nicht möglich.“ informiert die Deutsch-Israelische Gesellschaft

am Donnerstag, dem 13. Oktober zwischen 15 und 17 Uhr
auf dem Elbenplatz in Böblingen.

Mit dabei sein wird der Bundestagsabgeordnete Florian Toncar, Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
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Einladung zur Ausstellungseröffnung
Die Entstehung Israels – Legenden und Wirklichkeit

Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt
Grußwort der Stadt Besigheim und des Wartesaal e.V.
am Montag, 3. Oktober 2011 (Feiertag) um 11:15 Uhr
im „Wartesaal“ im Bahnhofsgebäude Besigheim
Weinstr. 11, 74354 Besigheim

Nur wenige Stunden nach der Gründung Israels am 14. Mai 1948 erklärten Ägypten, Transjordanien, Syrien, der Libanon und der Irak dem jüdischen Staat den Krieg und griffen ihn an. Das erklärte Ziel der arabischen Allianz war es dabei, Israel mit militärischen Mitteln zu beseitigen, doch den israelischen Streitkräften gelang es, das Land zu verteidigen und die gegnerischen Armeen zu schlagen. Im Zuge dessen, aber auch schon während des vorangegangenen Bürgerkrieges zwischen jüdischen und arabischen Milizen, verließen mehrere hunderttausend palästinensische Araber das Land – teilweise infolge der Kriegshandlungen, vielfach jedoch auch auf Geheiß der arabischen Staaten, die freie Bahn für ihren Angriff haben wollten und eine triumphale Eroberung und Zerstörung Israels ankündigten.

Gleichwohl vertritt die palästinensische Seite bis heute unverrückbar die Position, dass die Gründung des jüdischen Staates eine „Nakba“, also eine Katastrophe gewesen sei und dass Israel die palästinensischen Araber systematisch vertrieben habe, weshalb den Flüchtlingen – und all ihren Nachkommen – ein Rückkehrrecht zustehe. Diese Legende, die auch von den europäischen Sympathisanten der Palästinenser vertreten wird, ist nicht die einzige, die sich im Zusammenhang mit der Entstehung Israels hartnäckig hält. Der Vortrag von Alex Feuerherdt wird sich diesen Mythen widmen und prüfen, weshalb sie bis heute gepflegt werden, wie sich demgegenüber die Wirklichkeit darstellt und warum eigentlich niemand ein Rückkehrrecht für die Hunderttausenden Juden fordert, die 1948/49 aus den arabischen Staaten, in denen sie lebten, fliehen mussten.

Zum Referenten: Alex Feuerherdt (42) ist Lektor und freier Publizist. Er lebt in Köln und schreibt schwerpunktmäßig über den Nahen Osten, u.a. für KONKRET, die Jungle World, die Jüdische Allgemeine und den Tagesspiegel.

Ausstellung: Ein anderer Blick auf Israel

Im Wartesaal, Besigheim. Eintritt frei. Öffnungszeiten: Sonntags 14 Uhr bis 18 Uhr, am 3.10.11, 9.10.11, 16.10.11, 23.10.11, 30.10.11 und 1.11.11.

Die Ausstellung zeigt Aspekte Israels, die hierzulande kaum wahrgenommen werden. Ein demokratischer Staat mit Bürgerrechten für alle, – auch für die Palästinenserinnen. Friedensangebote und einseitige Vorleistungen zu Hauf. Eine multikulturelle Gesellschaft, die ihre Eingewanderten längst integriert hat und in der auch Araber hohe Führungspositionen inne haben. Ein Land mit vielen touristischen Attraktionen.

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Wir unterstützen Israel – Ohne Anerkennung des jüdischen Staates ist Frieden nicht möglich

am Dienstag 27. September 2011 um 17 Uhr bis 19 Uhr
auf dem Schlossplatz Stuttgart (beim Fahnenrondell)

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2011 – ein Jahr großer Herausforderungen für Israel

Vortrag und Diskussion mit Claudia Korenke

Begrüßung durch Regierungspräsident Johannes Schmalzl

am Mittwoch, 13. Juli 2011 um 18:30 Uhr im Regierungspräsidium Stuttgart
Vortragssaal E.020 (Erdgeschoss direkt hinter dem Haupteingang)
Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart-Vaihingen

Claudia Korenke wird die aktuellen Bedrohungen Israels analysieren und Eindrücke von ihrem jüngsten Besuch in Israel schildern. Als Organisatorin des ersten Israelkongresses 2010 berichtet Frau Korenke über die Vorbereitungen des kommenden Israelkongresses am 23.10.11 in Frankfurt. Frau Korenke ist die Vorsitzende der DIG-Arbeitsgemeinschaft Frankfurt/Main.

Das Hauptgebäude des Regierungspräsidiums Stuttgart ist von allen Haltestellen in ca. 5 Minuten zu Fuß zu erreichen. S- und U-Bahn-Haltestelle Bahnhof Stuttgart-Vaihingen. Parkplätze sind um diese Zeit ausreichend in den umliegenden Straßen vorhanden.
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Auf dem Weg nach Shavei Zion
Exkursion nach Rexingen (Horb)

am Donnerstag, den 23. Juni 2011 (Fronleichnam)
Treffpunkt: 8:00 Uhr im Stuttgarter Hauptbahnhof
Rückkehr: gegen 18:00 Uhr Stuttgart Hauptbahnhof

Für den 23. Juni 2011 lädt die Deutsch-Israelische Gesellschaft zu einem ganztägigen Ausflug nach Rexingen (Horb) ein. Von Rexingen zog 1938 ein Teil der jüdischen Dorfgemeinschaft in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina um im Norden des heutigen Israel den Ort Shavei Zion zu gründen und aufzubauen.
Nach der Zugfahrt (Abfahrt: 23. Juni 2011, 8:18 Uhr, Stuttgart Hauptbahnhof, voraussichtlich Gleis 5, Gruppen-Ticket) Empfang in Horb durch Barbara Staudacher und Heinz Högerle vom Rexinger Synagogenverein, die durch das Tagesprogramm führen. In Rexingen: Besuch des alten jüdischen Friedhofs und Besichtigung des Ortes auf historischen Spuren. Anschließend Mittagessen im Dorfgasthof „Sonne“. Nachmittag in der ehemaligen Rexinger Synagoge: dort um 14:00 Uhr Lesung von Ursula Röhm, die ihre Kindheit in Rexingen verbracht hat, aus ihren Aufzeichnungen „Die hintere Stube“. Zu der Lesung laden auch der Rexinger Synagogenverein und der Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg ein. Anschließend – bei Kaffee und Kuchen – Berichte und Filmvorführung über Rexinger Juden, die 1938 gemeinsam nach Shavei Zion zogen, wie sie den Ort dort aufbauten und wie sich dieser bis heute entwickelt hat. Rückfahrt mit dem Zug nach Stuttgart, Ankunft gegen 18:00 Uhr. Die Kosten dieser Exkursion betragen 15 Euro pro Teilnehmer. (Im Preis enthalten sind die Fahrtkosten; nicht im Preis enthalten sind Mittagessen und Kaffeetrinken.)
Wenn Sie an der Exkursion teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte – bis zum 8. Juni 2011 – an bei: rexingen.exkursion.dig@gmx.de (Dr. Barbara Fritz) oder – postalisch bei: DIG AG Stuttgart & Mittlerer Neckar, Bärbel Illi, Keplerstraße 34, 73760 Ostfildern. Über die Mailadresse können Sie auch weitere Informationen erhalten. Geben Sie bei der Anmeldung Ihre Anschrift (Mailadresse bzw Postadresse sowie Telefonnummer) an.

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Deutsch-Israelische Gesellschaft distanziert sich von rechtspopulistischer Demonstration

Pressemitteilung der DIG AG Stuttgart und Mittlerer Neckar vom 31.5.11

Rechtspopulistische Kräfte wollen in Stuttgart ein so genanntes „islamkritisches Wochenende“ veranstalten und planen in diesem Rahmen am Sonntag, dem 5. Juni eine so genannte „Salute Israel Day Parade“. Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass die Deutsch-Israelische Gesellschaft nichts mit dieser Veranstaltung zu tun hat und auch ausdrücklich nicht dazu aufruft. Israel tut sehr viel für Religionsfreiheit und Gleichberechtigung der Muslime im eigenen Land. Die Stuttgarter DIG-Vorsitzende Bärbel Illi: „Wir sind für interreligiösen Dialog und das friedliche Zusammenleben aller Menschen unterschiedlicher Herkunft. Hass auf Muslime verträgt sich ebenso wenig mit Freundschaft zu Israel wie mit der Aufgabe, Christenverfolgung in arabischen Staaten zu stoppen.“

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Happy Birthday, Israel! Israeltag

Der Beitrag von Daniel Dagan: Multikulturelles Israel , den er beim Israeltag am 10. Mai 2011 auf dem Stuttgarter Schlossplatz gehalten hat, im Freien Radio für Stuttgart am 13. Mai 2011, 18:00 Uhr in der Sendung „Spuren“ in der Inforedaktion: UKW 99,2 MHz oder 102,1 MHz Kabel oder www.freies-radio.de (Livestream). Hören Sie hier !

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Antisemitismus in Stuttgart während des Kaiserreichs und der Weimarer Republik

Vortrag und Diskussion mit Dr. Martin Ulmer,
Kulturwissenschaftler und Historiker
am Mittwoch, 2. März 2011
um 19 Uhr im Gewerkschaftshaus Stuttgart Kleiner Saal
Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart

Judenfeindschaft war bis ins 20. Jahrhundert in Stuttgart populärer als vielfach angenommen wird. Antijüdische Massenkrawalle und Übergriffe, vielschichtige Diskriminierungen von Juden, und antisemitisch eingefärbte Medienberichte und Agitationen prägten auch das öffentliche Leben und den Alltag in der Landeshauptstadt. Antisemitismus in allen Schattierungen war spätestens in der Weimarer Republik weitverbreitet, an den die Stuttgarter Nationalsozialisten auf dem Wege zur Macht erfolgreich anknüpfen konnten.

In dem Vortrag stellt der Tübinger Kulturwissenschaftler und Historiker wichtige Ergebnisse seiner kürzlich veröffentlichten Dissertation vor. (Antisemitismus in Stuttgart 1871 – 1933, Studien zum öffentlichen Diskurs und Alltag, Martin Ulmer, Metropol Verlag)

Einladung zum Ausdrucken und Weitersenden

Hören Sie hier den Vortrag

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Israelische Kompositionsstudenten und ihr Professor zu Gast in der Musikhochschule Stuttgart

Ein Bericht von Georg Wötzer, Komponist, Dozent an der Musikhochschule Stuttgart

Ende Januar waren sechs Kompositionsstudenten der Buchmann-Mehta-Akademie (Universität Tel Aviv) zusammen mit einem ihrer Professoren, Herrn Ruben Seroussi, zu Gast bei den Kompositionsklassen der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Ihr Besuch war der Beginn einer Kooperation zwischen den entsprechenden Fakultäten beider Institutionen, finanziell unterstützt durch das Deutsch-Israelische Zukunftsforum….
Lesen Sie hier weiter

Die sechs israelischen Komponisten in einem Seminar, 3.v.l. Prof. Seroussi, 5. v.l. Prof Walter

Ein Mitschnitt vom Konzert am 28.1.2011 wird übertragen im Freien Radio für Stuttgart am 24.2.2011 ab 8:00 Uhr morgens
UKW 99,2 MHz oder 102,1 MHz Kabel oder www.freies-radio.de (Livestream)

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Bundestagsabgeordneter Toncar, FDP, für mehr Druck auf Iran

Pressemitteilung 1. Februar 2011

Der Böblinger FDP-Bundestagsabgeordnete Florian Toncar war zu Gast beim Vorstand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Stuttgart und Mittlerer Neckar. Das ausführliche Gespräch drehte sich um die Bewertung der aktuellen Situation im Nahen Osten sowie mögliche Schritte zur Unterstützung Israels.

Gemeinsam war man der Überzeugung, dass alles getan werden müsse, um dem antisemitischen islamistischen Regime im Iran den Zugang zu Atomwaffen zu versperren. Dazu gehöre auch eine weitere Verschärfung der deutschen und europäischen Sanktionspolitik. Auch in der UNO müsse Deutschland wirksamer als bisher den einseitigen Verurteilungen Israels entgegentreten. In der Öffentlichkeit werde oft ein verzerrtes Bild der Realität im Nahen Osten gezeichnet, so Toncar, der selbst einer der Vizepräsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ist. Bärbel Illi, Vorsitzende der DIG Stuttgart, dankte Florian Toncar für seine Unterstützung und wünschte sich weitere Initiativen des Bundestages zur Solidarität mit dem jüdischen Staat.

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“Demokratie lernen…Wie geht das in Israel?”

Freitag, 25. Juni 18 bis 19 Uhr

Freies Radio für Stuttgart

UKW 99,2 MHz oder 102,1 MHz Kabel oder www.freies-radio.de (Livestream)

Uriel Kashi hielt diesen Vortrag im März bei der Deutsch-Israelische Gesellschaft und der
Freien Aktiven Schule Stuttgart. Kashi stellt dabei sowohl
Entwicklungen der israelischen Erinnerungskultur als auch des Schulsystems
in dem Land mit den weltweit meisten demokratischen Schulen vor.
Hören Sie [hier] die Radiosendung!
Israelreise zum Thema “Architektur und Natur” der DIG Freiburg
03.05. bis 12.05.2011

Die Besichtigung besonderer architektonischer Bauten (z. B. alter Hafen von Tel Aviv, Oberster Gerichtshof in Jerusalem, die Hurva-Synagoge in Jerusalem) und wunderschöner Naturreservate (z. B. Hula-Tal) stehen auf dem Programm.

Details -auch zur Anmeldung- hier im Flyer

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Lesung der israelischen Autorin Nava Semel

Mittwoch, 18. Mai 2011 um 19:30 Uhr in der Stadtbücherei Stuttgart

NAVA SEMEL: „KANN MAN ÜBER DEN HOLOCAUST SCHREIBEN?“ – LESUNG UND GESPRÄCH
Die Literaturwissenschaftlerin Prof. Anat Feinberg spricht mit der jüdischen Schriftsteller Nava Semel über Literatur und die Situation der zweiten Generation, die Situation der Kinder der Überlebenden des Holocausts. Ein Thema das Nava Semel immer wieder in ihren Büchern aufgreift. Nava Semel liest Auszüge aus ihren Büchern, Barbara Stoll die deutsche Übersetzung. In Zusammenarbeit mit dem forum jüdischer bildung und kultur und der Stadtbücherei Stuttgart. Eintritt: € 5,-/3,-

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Happy Birthday, Israel! Israeltag
Dienstag, 10. Mai 2011
16 Uhr bis 20 Uhr,
Schlossplatz Stuttgart

mit Asamblea Mediterranea
Hora Israel, unter Leitung von Avi Palvari, zum Mittanzen
Daniel Dagan, Journalist – multikulturelles Israel
Israelische Lieder und Geschichten mit Arie Mozes, Kantor der IRGW
Jazzband der Thelma Yellin High School of the Arts, Givatayim,
und „Imperium“, Schulband der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule, Kirchheim

Einladung zum Ausdrucken und Weitersenden

Der Beitrag von Daniel Dagan: Multikulturelles Israel wird gesendet im Freien Radio für Stuttgart am 13.5.2011, 18:00 Uhr in der Sendung “Spuren” in der Inforedaktion: UKW 99,2 MHz oder 102,1 MHz Kabel oder www.freies-radio.de (Livestream)

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Konzert des Kinder- und Jugend-Aliyah Orchesters aus Israel

Sonntag, 10. April 2011 um 19 Uhr Bürgerzentrum West, Otto-Hajek-Saal, Bebelstr. 22, Stuttgart
Sonntag, 10. April 2011 um 19 Uhr Bürgerzentrum West, Otto-Hajek-Saal, Bebelstr. 22, Stuttgart

Einladung zum Ausdrucken und Weitersenden

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Neue Heimat in Ulms neuer Mitte

Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW) begeht am kommenden Donnerstag, den 17.3.2011, den feierlichen Spatenstich für ihr Ulmer Gemeindezentrum, das künftig auch eine Synagoge beherbergen wird.

Einladung zum Ausdrucken
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MdB Lange und Toncar an Landesvorsitzende der Parteien: Förderprogramm für den Schüler- und Jugendaustausch zwischen Baden-Württemberg und Israel

Pressemitteilung
25. Februar 2011

Christian Lange und Florian Toncar schreiben an die Landesvorsitzenden der
CDU, SPD, FDP und Grüne:

„Wir brauchen ein spezielles Förderprogramm für den Schüler- und Jugendaustausch zwischen Baden-Württemberg und Israel“

In dem Schreiben der beiden Vizepräsidenten der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft heißt es unter anderem: „Die Festigung und Weiterentwicklung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Israel und Baden-Württemberg liegt Ihnen sicherlich ebenso wie uns am Herzen. Diese Beziehungen leben nicht nur von der gemeinsamen Geschichte beider Staaten, der Verantwortung Deutschlands und Baden-Württembergs für die Existenz und die Sicherheit des jüdischen Staates und der andauernden Herausforderung, antisemitischen und antiisraelischen Vorurteilen und Feindbildern entgegenzuwirken.
Sie sind darüber hinaus auch eine ständige Aufgabe, die immer wieder neu mit Leben zu erfüllen ist. Deswegen gilt es ganz besonders, diese enge Freundschaft und Partnerschaft gerade auch in den heranwachsenden Generationen zu verankern“.

„Da wir auch bei Jugendlichen in unseren Wahlkreisen oft feststellen müssen, wie schwach die Kenntnis über die deutsch-israelischen Beziehungen und ihre Besonderheit bei vielen Jugendlichen ist, fordern wir ein spezielles Förderprogramm, um eine Intensivierung der deutsch-israelischen Beziehungen zu erreichen. Die Erfahrung hat deutlich gemacht, daß insbesondere durch Aufenthalte vor Ort Vorurteile abgebaut und Interesse für Israel geweckt werden können. Daher wäre neben einer speziellen Förderung von Schulklassenfahrten und Studienreisen nach Israel auch ein spezielles Informationsangebot für Lehrkräfte, Jugendleiter und für Ehrenamtliche, die mit Jugendlichen zu tun haben, begrüßenswert“, so Lange und Toncar.

Lesen Sie hier den Brief an die Landesvorsitzenden der Parteien

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Crash-Kurs Ivrit

Am Sonntag, 20. Februar 2011
um 14 Uhr (bis gegen 18 Uhr)
im Hause der IRGW, Eingang Firnhaberstr. 9, 70174 Stuttgart
Referent: Avi Palvari

Einladung zum Ausdrucken und Weitersenden

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The Forgotten Refugees
(Die vergessenen Flüchtlinge)
Film mit anschließender Diskussion

Die DIG hat den Film gezeigt am Dienstag, 18. Januar 2011
um 19 Uhr im Bischof-Moser-Haus
Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)

Ausschnitte aus dem Film:

Flüchtlinge im Nahen Osten? Alle denken da an die Palästinenser. Doch während deren Schicksal weltweit beklagt wird, gibt es auch andere Flüchtlinge in Nahost, von denen die meisten noch nie gehört haben. Das liegt unter anderem daran, dass diese Flüchtlinge und ihre Nachfahren schon längst im Fluchtland integriert sind. Anders als die Palästinenserinnen werden ihre Enkel und Urenkel nicht seit Jahrzehnten als politische Manövriermasse chronischer Störenfriede missbraucht. Das Land, das diese Flüchtlinge aufgenommen und ihnen eine neue Lebensperspektive geboten hat, heißt Israel. Denn Juden waren in großer Zahl gezwungen, aus ihren arabischen Heimatstaaten zu fliehen.

Der Film „The Forgotten Refugees“ (Die vergessenen Flüchtlinge) untersucht, warum die jüdische Bevölkerung in den arabischen Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas von ungefähr einer Million im Jahr 1945 auf heute einige Tausend abgenommen hat. Er zeigt Geschichte, Kultur und erzwungenen Auszug nahöstlicher und nordafrikanischer jüdischer Gemeinden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Jüdische Flüchtlinge aus Ägypten, dem Jemen, aus Libyen, dem Irak und aus Marokko erzählen ihre Geschichten. Diese werden durch Archivmaterial von Rettungseinsätzen, durch historische Fotos von Auswanderung und Wiederansiedelung sowie Analysen von zeitgenössischen Wissenschaftlerinnen ergänzt.

Der Film wurde bei internationalen Filmfestivals gezeigt. Er gewann den Preis für die beste Dokumentation 2007 des Marbella International Film Festival und den Preis des besten dokumentarischen Feature 2006 auf dem Warsaw Jewish Film Festival. Der Film, der von „The David Project“ und IsraTV produziert wurde, wird in der deutschen Fassung, zum Teil englisch mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Einladung zum Ausdrucken und Weitersenden

Hinweise zum Film:

The David Project

The Forgotten Refugees

Gründung eines Kinoclubs der DIG: Geplant ist , gemeinsam Filme aus Israel und über das Judentum anzuschauen und sich dann darüber auszutauschen. Momentan soll etwa vierteljährlich abends einen Film gezeigt bzw bei aktuellem Programm ein Kino besucht werden. Kontakt und weitere Informationen: kinoclub.dig.stuttgart@gmx.de .

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Einladung

The Forgotten Refugees
(Die vergessenen Flüchtlinge)
Film mit anschließender Diskussion

am Dienstag, 18. Januar 2011
um 19 Uhr im Bischof-Moser-Haus
Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)

Flüchtlinge im Nahen Osten? Alle denken da an die Palästinenser. Doch während deren Schicksal weltweit beklagt wird, gibt es auch andere Flüchtlinge in Nahost, von denen die meisten noch nie gehört haben. Das liegt unter anderem daran, dass diese Flüchtlinge und ihre Nachfahren schon längst im Fluchtland integriert sind. Anders als die Palästinenserinnen werden ihre Enkel und Urenkel nicht seit Jahrzehnten als politische Manövriermasse chronischer Störenfriede missbraucht. Das Land, das diese Flüchtlinge aufgenommen und ihnen eine neue Lebensperspektive geboten hat, heißt Israel. Denn Juden waren in großer Zahl gezwungen, aus ihren arabischen Heimatstaaten zu fliehen.

Der Film „The Forgotten Refugees“ (Die vergessenen Flüchtlinge) untersucht, warum die jüdische Bevölkerung in den arabischen Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas von ungefähr einer Million im Jahr 1945 auf heute einige Tausend abgenommen hat. Er zeigt Geschichte, Kultur und erzwungenen Auszug nahöstlicher und nordafrikanischer jüdischer Gemeinden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Jüdische Flüchtlinge aus Ägypten, dem Jemen, aus Libyen, dem Irak und aus Marokko erzählen ihre Geschichten. Diese werden durch Archivmaterial von Rettungseinsätzen, durch historische Fotos von Auswanderung und Wiederansiedelung sowie Analysen von zeitgenössischen Wissenschaftlerinnen ergänzt.

Der Film wurde bei internationalen Filmfestivals gezeigt. Er gewann den Preis für die beste Dokumentation 2007 des Marbella International Film Festival und den Preis des besten dokumentarischen Feature 2006 auf dem Warsaw Jewish Film Festival. Der Film, der von „The David Project“ und IsraTV produziert wurde, wird in der deutschen Fassung, zum Teil englisch mit deutschen Untertiteln gezeigt.

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Einladung: Linke Mythen und Israel

Vortrag und Diskussion mit Eldad Beck
Europa-Korrespondent Yedioth Ahronot
am Samstag 27. November 2010
um 19 Uhr im Bischof-Moser-Haus
Wagnerstr. 45, Stuttgart (Bohnenviertel)

Die Ein-Staaten-Lösung sei eine gerechte Perspektive, postulieren manche Linken hierzulande und stellen sich damit an die Seite der Terrororganisation Hamas. Beide sind sich einig, der jüdische Staat solle verschwinden.

Bei der Staatsgründung 1948 sei es zu Vertreibung und ethnischer Säuberung gekommen. Vergessen wird in der linken Mythenbildung, dass es seit den 20iger Jahren immer wieder antisemitische Pogrome und Terror gab, dass der israelische Staat in einer äußerst feindseligen Umgebung gegründet wurde und schon am ersten Tag von arabischen Armeen überfallen wurde.

Allen palästinensischen Flüchtlingen stünde ein Rückkehrrecht zu. Auch diese Forderung zielt auf die Zerstörung Israels. Ein Staat mit einer arabischen Mehrheit ist kein jüdischer Staat mehr. Kein Gedanke wird an die 800.000 jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Ländern verschwendet. Gerecht?

Eldad Beck ist Berliner Korrespondent der größten israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronot. Er analysiert solche und weitere Mythen und konfrontiert sie mit der Realität in Israel.

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Hören Sie hier den Vortrag

Falsche Freunde der Palästinenser

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The Lobby

Das Dasding Hofmann Team hat bei der BatYam- Landscape- Biennale den ersten Preis gewonnen ! Es wurde von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Stuttgart & Mittlerer Neckar gesponsert. Bei dem Projekt wurden Ideen zur Gestaltung des Aussenbereich eines Seniorenheimes für Emigranten gesucht.

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Israel – Informationen aus erster Hand

Gesandter bewertet aktuelle Entwicklungen des Nahostkonflikts

Vortrag: Emmanuel Nahshon, Gesandter der Botschaft des Staates Israel

am Montag, 18. Oktober 2010
um 19 Uhr im Gewerkschaftshaus Stuttgart Kleiner Saal
Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart

Der jüdische Staat ist seit seiner Gründung Angriffen ausgesetzt. Heute droht das iranische Regime mit der Vernichtung Israels. Seine Satelliten Hamas und Hisbollah rüsten auf und provozieren mit Raketen und Grenzzwischenfällen. Wie schätzt die israelische Regierung die aktuelle Lage in Nahost ein? Wie groß ist die Kriegsgefahr?

Dass es wieder Gespräche mit der palästinensischen Autonomiebehörde gibt, macht Hoffnung. Doch welche Chancen haben die jüngsten Verhandlungen? Ob Abbas Verhandlungsergebnisse im eigenen Lager durchsetzen kann, ist fraglich. Sein demokratisches Mandat ist ausgelaufen. Auch die palästinensische Autonomiebehörde legitimiert immer wieder Terror gegen Israel. Die Hamas verweigert sich jeglichen Verhandlungen und droht einen Friedensvertrag zu ignorieren.

Die Unterstützung Israels gehört zur deutschen Staatsräson. In letzter Zeit häufen sich jedoch kritische Äußerungen von deutschen Politikern gegenüber Israel. Der Bundestag mischte sich mit einem All-Parteien-Beschluss offen in die Politik Israels gegenüber Gaza ein und erteilte der israelischen Regierung wenig hilfreiche Ratschläge. Welche Unterstützung erwartet Israel von Deutschland?

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Asaf Schurr: „Motti“

  • Lesung und Gespräch
  • Mittwoch, 6. Oktober 2010, 19:30 Uhr

    Stadtbücherei Stuttgart Mörike-Kabinett
    Konrad-Adenauer-Str. 2, 70173 Stuttgart

    Moderation: Angelika Vogt. Barbara Stoll liest die deutschen Passagen.

    Ein betrunkener Autofahrer, ein Unfall, eine Tote: In den chaotischen Minuten nach dem Zusammenstoß ändert sich das Leben des stillen Motti schlagartig. Obwohl er nicht selbst am Steuer saß, nimmt er die Schuld seines Freunds Menachem auf sich. Seit ihrer Militärzeit sind die beiden auf verhängnisvolle Weise miteinander verbunden. Asaf Schurr, 1976 in Jerusalem geboren, ist die Entdeckung der jungen israelischen Literatur. Für „Motti“ erhielt er zahlreiche Preise.

    Veranstaltende: Stadtbücherei Stuttgart in Kooperation mit dem Forum jüdischer Bildung und Kultur e. V. und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Stuttgart und Mittlerer Neckar
    Eintritt: € 5,-/3,-

    Einladung zum Ausdrucken und Weitersenden

    „Vom KZ-Häftling zum UN-Botschafter“

  • Einladung zu Vortrag und Gespräch
  • mit dem Zeitzeugen Professor Dr. Yehuda Z. Blum
  • ehemaliger Botschafter Israels bei den Vereinten Nationen
  • am Mittwoch, dem 30. Juni 2010 um 19.00 Uhr
    im DGB-Haus, Kleiner Saal, Willi-Bleicher-Str. 20, Stuttgart (Stadtmitte)

    Yehuda Blum und seine Eltern wurden im Juni 1944 ins KZ Bergen-Belsen deportiert. Die Rettung und Ausreise der Familie in die Schweiz und die anschließende Einwanderung in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina im September 1945 sind besonders bewegende Kapitel seines außerordentlichen Lebens. Mit erst 24 Jahren schloss er sein rechtswissenschaftliches Studium an der Hebräischen Universität in Jerusalem ab. Die Qualität seiner wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet des Völkerrechts machten ihn zu einem auch international angesehenen Vertreter seines Fachs und führten ihn auf einen Lehrstuhl an der Hebräischen Universität. Von 1978 bis 1984 nahm er die Spitzenposition in der Diplomatie seines Landes als dessen Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen wahr. Er war mehrfach Mitglied israelischer Delegationen bei wichtigen internationalen Verhandlungen, so bei den israelisch-ägyptischen Friedensverhandlungen 1979 in Camp David und bei den Schiedsverhandlungen in Taba 1986-88.

    Lesen Sie hier die Einladung

    „Wir haben noch das ganze Leben“

  • Gemeinsam mit der Stadtbücherei Stuttgart und dem „forum jüdischer bildung und kultur e.V.“ laden wir herzlich ein zu einer Lesung mit dem israelischen Schriftsteller
  • Eshkol Nevo

    am Dienstag, dem 1. Juni um 19.30 Uhr Stadtbücherei im Wilhelmspalais, Konrad-Adenauer-Str. 2. Eshkol Nevo, Jahrgang 1971, liest aus seinem Roman „Wir haben noch das ganze Leben“. Er wird dabei von der Schauspielerin Barbara Stoll unterstützt. Eine Einführung in das Werk Nevos gibt Frau Prof. Anat Feinberg. Sie moderiert auch das anschließénde Gespräch mit dem Schriftsteller.

    Eintritt EUR 5, ermäßigt EUR 3

    I S R A E L T A G

    Freitag, 14. Mai 2010
    13 Uhr bis 17 Uhr
    Marktplatz Stuttgart

    Happy Birthday Israel!
    62 Jahre Israel
    150 Jahre Theodor Herzl
    45 Jahre deutsch-israelische diplomatische Beziehungen

    An Informationsständen können Sie sich
    aus erster Hand informieren über
    Israel – Land und Leute
    Israel – Attraktionen und Angebote
    Israel – Staat und Politik

    Unter Schirmherrschaft
    Seiner Exzellenz
    Yoram Ben-Zeev
    Botschafter des Staates Israel
    Stefan Mappus MdL
    Ministerpräsident des
    Landes Baden-Württemberg
    Dr. Wolfgang Schuster
    Oberbürgermeister der
    Landeshauptstadt Stuttgart

    Lesen Sie HIER das Programm

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  • „Demokratie lernen“ wie geht das in Israel?

    Vortrag und Diskussion mit Uriel Kashi

    Donnerstag 4. März 2010 um 19 Uhr

    Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, Stuttgart (Bohnenviertel)

    Vortrag und Diskussion

    mit Uriel Kashi

    Donnerstag, 4. März, 19 Uhr
    Bischof-Moser-Haus in Stuttgart, Wagnerstr. 45 (Bohnenviertel)
    U-Bahn Charlottenplatz

    Wie können wir Demokratie nicht nur als politisches System sondern auch als Lebens- und Gesellschaftsform populär machen? Diese Frage bewegt nicht erst seit gestern Pädagoginnen und Pädagogen in vielen Ländern. Die Friedens- und Demokratiepädagogik in Israel hat eine lange und erfolgreiche Geschichte, dort sind viele wegweisende Programme der zivilen Konfliktbewältigung entstanden. Der Vortrag untersucht, was Demokratiebildung in Israel bedeutet, beleuchtet verschiedene Felder dieses Prozesses, stellt die unterschiedlichen Akteure vor und zeigt, vor welchen Herausforderungen sie stehen. Welche Rolle spielen z.B. demokratische Schulprojekte in Israel? Wie verbinden sich eigene Erfahrung mit Wissen und kritischem Urteilsvermögen bei den Heranwachsenden? In welchem Verhältnis stehen Freiheit und Verantwortungsübernahme der Kinder?

    Der Referent studierte Erziehungswissenschaft und Judaistik in Berlin und Jerusalem. Zwischen 2001 und 2007 arbeitete er als Bildungsreferent im Jüdischen Museum Berlin und war dort u.a. mit der Entwicklung und Koordination neuer pädagogischer Programme betraut. Seit August 2007 lebt er mit seiner Familie in Israel. Seit 2008 arbeitet er in der International School for Holocaust Studies in Yad Vashem/ Jerusalem und ist dort insbesondere für die Organisation und Durchführung von Lehrerfortbildungen zuständig. Veröffentlichungen u.a. in der Jüdischen Allgemeinen, im Familienmentsch und auf hagalil.com

    Eine gemeinsame Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Arbeitsgemeinschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar www.dig-stuttgart.net und der Freien Aktiven Schule Stuttgart www.fas-stuttgart.de . Seit nunmehr acht Jahren will diese Schule Kindern und Jugendlichen einen Lern- und Lebensort bieten, an dem es möglich ist, sich selbst zu verantworten, eigene Ziele zu entwickeln und konstruktive Zusammenarbeit mit anderen zu erfahren.

    Wir freuen uns auf Information, Erfahrungsaustausch und Diskussion und laden Sie recht herzlich zu einem sicherlich sehr interessanten Abend ein.

    Hier die Einladung zum Ausdrucken und Weiterversenden

    Ökologische Innovationen in Israel
    Sonne und Wasser als Hebel für neue Friedensprojekte im Nahen Osten

    Vortrag und Diskussion mit Ari Lipinski

    Donnerstag 4. Februar 2010 um 19 Uhr

    Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, Stuttgart (Bohnenviertel)

    Ein aktueller ökologischer und politischer Bericht, wie moderne israelische Solarprojekte die Energieversorgung reformieren und wie die neuesten Entsalzungsprojekte am Mittelmeer sowie ein Kanal vom Roten Meer zum Yam HaMelach (‚Totes Meer‘) neue Möglichkeiten zur Verteilung der Wasserressourcen zwischen Israel und seinen Nachbarn bieten.
    Referent: Elazar Ari Lipinski MBA, gebürtiger Israeli, Abitur in Deutschland, Studium BWL in Israel und in England, früheres Kibbuzmitglied und Offizier der Reserve IDF, mehrmals Delegierter in Deutschland von israelischen Institutionen wie der Umweltorganisation KKL sowie Wirtschaftsberater von NRW in Israel und Berater der israelischen Umweltministerin D. Itzik für Deutschland und EU. Heute im Marketing von deutsch-israelischen Kooperations-Projekten tätig. Co-Autor des Buches Kibbuz konkret, Verfasser zahlreicher Artikel über Israel und Israels Wasserprobleme.

    Die christlichen Kirchen und der Staat Israel – Ein schwieriges Verhältnis?“

    Vortrag und Diskussion mit Pfarrer Dr. Klaus Beckmann
    – Gemeindepfarrer in Homburg/Saar und Lehrbeauftragter der Fachrichtung Evangelische Theologie an der Universität des Saarlandes –
    am Montag, 30. November, 19.00 Uhr
    Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr.45
    Stuttgart Stadtmitte (Bohnenviertel)
    Eine gemeinsame Veranstaltung der Katholischen Kirche in Stuttgart, der Evangelischen Krche in Stuttgart und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar.Die Haltung der christlichen Kirchen zum Staat Israel ist ein umstrittenes Thema. Einerseits wird der Staat Israel als „Zeichen der Treue Gottes“ theologisch gewürdigt, andererseits führt die ökumenische Verbundenheit mit arabischen Christen oft zur kirchlichen Parteinahme gegen israelische Politik.Vortrag und Diskussion sollen diese Thematik beleuchten. Mit Herrn Pfr. Dr. Klaus Beckmann haben wir einen kompetenten Referenten gewonnen, der in den letzten Jahren mehrfach mit Veröffentlichungen zu Fragen des Nahen Ostens und der christlich-jüdischen Beziehungen hervorgetreten ist.
    Pfr. Dr. Beckmann plädiert für eine selbstkritische Überprüfung auch des Redens der Christen über Israel. Er dringt darauf, einen Normalmaßstab an das Land anzulegen. Auch warnt er davor, jeweils einer Seite des Nahostkonflikts die Etiketten „gerecht/ungerecht“, „stark/schwach“, „Opfer/Täter“ anzukleben. Ein fairer Friedensprozess werde dadurch nicht unterstützt. Dann werde womöglich „Friede! Friede!“ gerufen, aber Friede sein werde nicht (Jer. 6,14).
    Einladung zum Ausdrucken und Weitersenden

    Ein Jahr Leben und Arbeiten in Israel“

      Ute Larsen und Ruben Pfizenmaier berichten über ihren sozialen Dienst in Israel nach dem Abitur im Rahmen der „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“.Ruben Pfizenmaier war im Archiv von Yad Vashem und in der offenen Altenarbeit in Jerusalem eingesetzt, Ute Larsen in der arabisch-jüdischen Begegnungsstätte Beit Hagefen in Haifa sowie in einem Seniorenheim für jüdische Einwanderer aus Europa. Mitveranstalter ist die Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“
      Dienstag, 13. Oktober, 19 Uhr in Stuttgart, Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45
      Einladung zu Vortrag und Diskussion:

    Für mehr Sicherheit und bessere Friedenschancen

    Unser Einsatz in Ramallah (EUPOL COPPS) und Jerusalem(Willy Brandt Center)

    Einladung ausdrucken

      Kriminalhauptkommissar Ralph Trefz und Tobias Pietsch berichten über ihren Einsatz zur Unterstützung beim Aufbau der palästinensischen Polizei bzw. über ihre Projektarbeit im Willy Brandt Center mit Mitgliedern von „Young Labour“ und „Young Meretz“ sowie Mitgliedern der „Fatah-Jugend“
      Dienstag, 29. September 2009, 19 Uhr
      Stuttgart Stadtmitte Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45

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  • Der Iran, Israel und die Bombe.
    Kann die iranische Politik verändert werden?

    Dr. Sylke Tempel und Jörg Armbruster im Gesprächam Mittwoch, 8. Juli 2009 um 19 Uhr
    im Haus der Wirtschaft, Konferenzraum Reutlingen,
    Willi-Bleicher-Str. 19, Stuttgart (Stadtmitte)
  • Einladung zum Download

      • „Iranisches Atombombenprojekt stoppen – Was kann die EU dazu beitragen?“
          • Vortrag des Gesandten Ilan Mor, Botschaft des Staates Israel

          Nach dem Gazakrieg, dem Amtsantritt des Präsidenten Obama, den israelischen Parlamentswahlen, der Bildung einer mehrheitlich im „rechten“ politischen Spektrum verankerten Koalition unter Benyamin Netanyahu ist die Politik im Nahen und Mittleren Osten in einer Phase der Neuorientierung.
          Vom neuen amerikanischen Präsidenten kommen Signale, dass er den Friedensprozess zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn gleich zu Beginn seiner Amtszeit „offensiv“ voranbringen will. Auch zur Israel feindlich gesonnenen Regional- und viel-leicht bald Atommacht Iran sucht er bessere Beziehungen. Die zwei verfeindeten palästinensischen Fraktionen der Hamas und der Fatah unter Präsident Abbas führen unter ägyptischer Ver-mittlung Versöhnungsgespräche mit dem Ziel, wieder eine Regierung der „nationalen Einheit“ zu bilden. Aus den Parteien, welche die neue israelische Regierung tragen, sind widersprüchliche Signale zu vernehmen. Befürworter der Zwei-Staaten-Lösung wie Ehud Barak von der „Arbeitspartei“ werben für Kontinuität in einer Politik des Ausgleichs mit den Palästi-nensern. Der neue Außenminister Avigdor Liebermann erteilt dem „Annapolis-Prozess“ eine Absage, ebenso einem Ausgleich mit Syrien auf der Basis von „Land gegen Frieden“. Zuvor hatte Liebermann Im Wahlkampf von den arabischen Staatsbürgern Israels eine besondere Loyalitätserklärung gefordert, wenn sie denn die israelische Staatsbürgerschaft behalten wollten. Wofür steht die neue israelische Regierung in der Innen- wie in der Außenpolitik? Welchen Weg wird Israel einschlagen? Wir freuen uns, dass Gesandter Ilan Mor uns helfen wird, Antworten auf diese wichtigen Zukunftsfragen zu finden. Zu dem Vortragsabend laden wir auch im Namen unseres Mitveranstalters, der Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“, Regionalgruppe Baden-Württemberg, herzlich ein.
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          • Vortrag und Diskussion mit

          • Einladung

            • Einladung

          • Die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Stuttgart und Mittlerer Neckar lädt zusammen mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs und dem Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V. ein

            zu Vortrag und Diskussion mit

            Dr. hc. Johannes Gerster

            Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft am 27. Januar 2009 um 19 Uhr im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, Stuttgart Stadtmitte (Bohnenviertel)

            über das Thema

          • Vortrag und Diskussion
          • Montag, 15. Dezember 2008, 19.00 UhrmitElazar Ari Lipinski, MBA
            ISRAEL: Ein BildervortragÜber die moderne Verwirklichung des zionistischen Traums
          • Einladung mit Wegbeschreibung zum Ausdrucken – bitte hier klicken

          • Obwohl sich zehn Prozent aller Auslandsnachrichten mit Israel bzw. dem Nahen Osten befassen, wissen viele in Deutschland nur sehr wenig über den jüdischen Staat und das Leben seiner Menschen. Jenseits der Meldungen über Terror und Militäraktionen herrscht oft eine erstaunliche Informationslücke über dieses vielfältige, betriebsame, bunte und aufwärtsstrebende Land.
            Wie lebt ein High-Tech Land im Spannungsfeld zwischen biblischen Verheißungen und atomarer Bedrohung durch den Iran? Wie reagiert die israelische Gesellschaft auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts?
            Der Referent ist gebürtiger Israeli, Abitur in Deutschland, Studium BWL in Israel und in England, früheres Kibbuzmitglied und Offizier der Reserve IDF, mehrmals Delegierter in Deutschland von israelischen Institutionen (Jüdischer Nationalfonds/Keren Kayemeth LeIsrael, Universität Bar Ilan u.ä.) sowie Wirtschaftsberater von NRW in Israel. Heute im Marketing von deutsch-israelischen Kooperationsprojekten tätig. Co-Autor des Buches Kibbuz konkret (1987-88). Verfasser zahlreicher Artikel über Israel.

                  • Einladung
                • zur Buchvorstellung und Diskussion

                  am Montag, dem 17. November, 19.00 Uhr

                  Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr.45 (Bohnenviertel)

                  Igal Avidan: Ein Staat sucht sich selbst

                  Israel, quo vadis? Welchen Weg sein Land 60 Jahre nach der Staatsgründung einschlagen wird, treibt den in Berlin lebenden und arbeitenden Israeli des Jahrgangs 1962 um. Für den studierten Politikwissenschaftler und praktizierenden Journalisten sind es Schicksalsfragen, denen er in seinem Buch mit profunder Geschichts- und Gegenwartskenntnis, mit Einfühlung und Gewissenhaftigkeit nachgeht: Wie wird sich das Verhältnis zwischen jüdischen und arabischen Israelis entwickeln? Was kann, was muss geschehen, damit sich Israelis unbeschadet ihrer unterschiedlichen Herkunft, ethnischen Zugehörigkeit, kulturellen Prägung, religiösen Bindung sowie weltanschaulichen und politischen Orientierung mit ihrem Staat identifizieren können? Wie kann der Konflikt Israels mit den Palästinensern und den arabischen Nachbarstaaten zu einem für beide Seiten tragfähigen Ausgleich gebracht werden? Wie kann Israel zu einem allseits anerkannten und in guten Beziehungen zu allen Nachbarn stehenden Staat des Nahen Ostens werden? Auf der Suche nach Antworten auf diese und andere Zukunftsfragen hat Igal Avidan 80 ganz unterschiedlich verortete israelische und auch palästinensische Gesprächspartner befragt. Die Interviews hat er mit eigenen Beobachtungen, Quellenstudien und Analysen verknüpft. So ist ein lebendiges, facettenreiches Bild Israels, eine Standort- und Perspektivenbestimmung entstanden, mit der die Auseinandersetzung lohnt. Igal Avidan wird zwei kurze Abschnitte aus seinem Buch lesen.Im Anschluss hieran wird Ursula Nusser, Redaktionsleiterin SWR 2 Forum, mit dem Autor über sein Buch sprechen und dessen Kernthesen mit ihm diskutieren. Hierzu laden wir auch im Namen unserer Mitveranstalter, der Reinhold-Maier-Stiftung und der Vereinigung „Gegen Vergessen – Für Demokratie“, herzlich ein. Während der Veranstaltung kann an einem Büchertisch das Buch von Igal Avidan „Israel. Ein Staat sucht sich selbst“ erworben werden.

                • 27. Oktober 2008, 18.00 Uhr

                • 60 JAHRE ISRAEL – FUNDAMENTE UND PERSPEKTIVEN ISRAELISCHER POLITIK
                • HAPPY BIRTHDAY ISRAEL!
                  Donnerstag, 8. Mai 2008:
                  Toller Anlass – Tolles Wetter – Tolle Stimmung
              • Konzert des Ensembles Meitar

                Staatliche Musikhochschule Stuttgart

                Programm Arie Shapira (* 1943)Gideon Klein Marterstrasse for Violin, Clarinet and PianoJingle: Trio for Flute, Violin and PianoJingle for Flute soloAri Ben Shabetai (* 1954)Deus Ex Machina for Violin and DJSivan Cohen EliasWheels in Space for Flute, Clarinet, Violin, Cello and Piano (Auftragskomposition Meitar)Ofer Pelz (* 1978)InsideOut for Violin, Cello, Clarinetand Piano (Auftragskomposition Meitar)Dan Yuhas (* 1947)Quartet for Clarinet, Violin, Cello and Piano (Auftragskomposition Meitar)Gilad Hochman (* 1982)Slightly Disturbed for Clarinet, Violin and Cello (Auftragskomposition Meitar)Erel Paz (* 1974)Bach in the Dark for Flute, Clarinet, Violin, Cello, Piano, Electric Music and Visual Art (Auftragskomposition Meitar – Uraufführung) Mitwirkende Roy Amots, Flöte. Yonatan Hadas, Klarinette. Moshe Aharonov, Violine. Anat Engelmayer, Violoncello. Amit Dolberg, Klavier und künstlerische Leitung. Ari Ben Shabetai, DJ. Das Ensemble Meitar wurde 2003 gegründet. Ein Schwerpunkt ist die Aufführung von Werken zeitgenössischer israelischer Komponisten. Davon zeugen eine Vielzahl von Auftragskomposiionen. Meitar ist „Ensemble in Residence“ für zeitgenössische Musik u.a. für die Jerusalem Academy of Music. 2006 Auszeichnung mit dem Binyamini Award des Israelischen Kulturministeriums. Teilnahme an zahlreichen europäischen Musikfestivals, u.a.an der Heidelberger Biennale für Neue Musik. _________________ Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und dem Verein „Freunde jüdischer Kultur Esslingen“. Der Eintritt ist frei. Spenden für den „Baden-Württemberg-Wald“ in der israelischen Negev-Wüste sind willkommen.

                Vortrag und Diskussion

                Montag, 22.September 2008, 19.00 Uhr

                mit

                BRUNO SCHIRRA

                Journalist („Cicero“, „Die Welt“, früher „Die Zeit“) und Sachbuchautor

                zum Thema

                ATOMPROGRAMM – TERRORISMUS – DIKTATUR

                Das iranische Regime als Herausforderung an deutsche und europäische Politik

                Der Referent ist bekannt dafür, dass er „heiße Eisen“ anpackt. Durch seine Recherchen zur „Leuna-Affäre“ hat er sich bereits vor Jahren einen Namen gemacht. 2005 geriet er erneut in die Schlagzeilen, als die Staatsanwaltschaft nach einer Veröffentlichung Schirras über den irakischen Terroristen Abu Musab az-Zarqawi in einer später vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärten Aktion die Redaktionsräume des Magazins „Cicero“ durchsuchen ließ. Bruno Schirra gilt als ausgezeichneter Kenner der komplexen Situation im Nahen Osten. In seinen zahlreichen Veröffentlichungen, darunter den Büchern „Iran – Sprengstoff für Europa“ und „Ihr liebt das Leben, wir den Tod. Die Menschen im Herzen des Islamismus“ setzt er sich anschaulich mit dem im iranischen Gottesstaat herrschenden Selbst- und Weltverständnis auseinander und konfrontiert das deutsche und europäische Publikum mit unangenehmen Fragen: Wird die Gefährlichkeit dieses Regimes, das nicht nur den Holocaust leugnet und die Vernichtung Israels propagiert, sondern auch den weltweiten Terrorismus sponsert, genügend zur Kenntnis genommen? Wie kann verhindert werden, dass der Iran Atomwaffen produziert? Was kann und was soll deutsche und europäische Politik tun, um den vom Iran ausgehenden Gefahren angemessen zu begegnen?

                Veranstaltungsort:Bischof-Moser-Haus,
                Stuttgart, Wagnerstr.45 (Bohnenviertel)
                (Mit Stadtbahn oder Bus zu den Haltestellen
                Rathaus oder Charlottenplatz, von dort jeweils
                fünf Minuten Fußweg)

                Einladungsflyer mit Lageplan

                Vortrag und Diskussion mit Yehuda Blum

                Montag, 21.7. 2008, 19.oo Uhr

                Einladungsflyer mit Wegbeschreibung

                Der Referent war lange Professor für Internationales Recht an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er gehörte bei verschiedenen internationalen Verhandlungen der israelischen Delegation an, so z.B. bei den israelisch-ägyptischen Friedensverhandlungen in Camp David im Jahre 1979 und den Schiedsverhandlungen in Taba in den Jahren 1986-88.

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                Israel feiert seine Staatsgründung. Wir haben gratuliert und mitgefeiert – und viele, viele waren dabei…

                Einladungsflyer 8.Mai 2008

                Am 14. Mai 1948, vor 60 Jahren, wurde der Staat Israel gegründet. Die UNO und viele Länder standen damals Pate. Nach 2000 Jahren Verfolgung und Diaspora haben die Juden wieder ihren eigenen Staat. Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten. Seine Gesetze garantieren den BürgerInnen die wichtigsten Werte der modernen Gesellschaft, wie Meinungs- und Pressefreiheit, Gleichberechtigung der Frau, Wahlrechte, Religionsfreiheit und soziale Sicherheit. Das Land bietet BesucherInnen eine abwechslungsreiche Landschaft und viele historische Sehenswürdigkeiten auf engstem Raum. Israel ist Einwanderungsland. Entsprechend bunt und vielfältig sind die Städte, Restaurants, Geschäfte und auch die Menschen und Meinungen.Israel hat in sechs Jahrzehnten seines Bestehens sechs Kriege führen müssen. Auch eineinhalb Jahre nach dem letzten Krieg schlagen Tag für Tag Raketen in israelische Wohngebiete ein. Unser Geburtstagswunsch für die Israelis lautet deshalb Schalom – Frieden. Möge Gewalt, Tod und Leid in und um Israel enden. Möge das Land in seinen Nachbarn verlässliche Partner finden für ein friedliches und gedeihliches Leben Seite an Seite.

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                Wir führten hunderte Gespräche, unser Informationsmaterial stieß auf großes Interesse. Viele BesucherInnen wollten auch in Zukunft nicht auf regelmäßige Informationen über Israel aus erster Hand verzichten und abonnierten unseren Infobrief.

                Israel feiert seine Staatsgründung. Wir feiern mit.

                Donnerstag 8. Mai 2008
                15:30 Uhr bis 20 Uhr
                Schlossplatz Stuttgart

                Am 14. Mai 1948, vor 60 Jahren, wurde der Staat Israel gegründet. Die UNO und viele Länder standen damals Pate. Nach 2000 Jahren Verfolgung und Diaspora haben die Juden wieder ihren eigenen Staat. Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten. Seine Gesetze garantieren den BürgerInnen die wichtigsten Werte der modernen Gesellschaft, wie Meinungs- und Pressefreiheit, Gleichberechtigung der Frau, Wahlrechte, Religionsfreiheit und soziale Sicherheit. Das Land bietet BesucherInnen eine abwechslungsreiche Landschaft und viele historische Sehenswürdigkeiten auf engstem Raum. Israel ist Einwanderungsland. Entsprechend bunt und vielfältig sind die Städte, Restaurants, Geschäfte und auch die Menschen und Meinungen.
                Israel hat in sechs Jahrzehnten seines Bestehens sechs Kriege führen müssen. Auch eineinhalb Jahre nach dem letzten Krieg schlagen Tag für Tag Raketen in israelische Wohngebiete ein. Unser Geburtstagswunsch für die Israelis lautet deshalb Schalom – Frieden. Möge Gewalt, Tod und Leid in und um Israel enden. Möge das Land in seinen Nachbarn verlässliche Partner finden für ein friedliches und gedeihliches Leben Seite an Seite.

                Persönlichkeiten aus Politik, Religionsgemeinschaften, Wirtschaft und Kultur
                gratulieren Israel zum Geburtstag und berichten, was sie mit dem Land verbindet. Schirmherr: Ministerpräsident Günther H. Oettinger

                Wir gratulieren zum Geburtstag und laden Sie herzlich ein mitzufeiern:

                • Jazz Band der Thelma Yellin High School of the Arts, Givatyim
                • Musikband Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule, Kirchheim
                • Arie Mozes, Kantor der IRGW, mit israelischen Liedern
                • Zemer-Chor mit jiddischen Liedern.
                • Hora-Tänze mit Avi Palvari zum Mittanzen
                • Shaul Sinai, Skulptur „Dialog“
                • Kinderprogramm

                Informationen über Israel und das Judentum.
                Lassen Sie sich von Israelis über Israel informieren. An Ständen können Sie sich aus erster Hand informieren über:

                • Israel – Land und Leute
                • Israel – Geschichte und Biblisches
                • Israel – touristische Attraktionen und Angebote
                • Israel – Situation der Frauen und Kinder

                Informationsstände bieten an:

                Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung, sowie Arbeitsgruppe „Wege zum
                Verständnis des Judentums“ Württemberg
                Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Mittlerer Neckar
                Gesellschaft für Christliche-jüdische Zusammenarbeit
                Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg
                Landkreis Esslingen – Stadt Givatayim/Tel Aviv
                Landkreis Ludwigsburg – Region Oberes Galiläa
                TSV Makkabi Stuttgart – Torwand
                Women’s International Zionist Organisation Stuttgart

                VeranstalterInnen:

                • Arbeitsgruppe „Wege zum Verständnis des Judentums“ Württemberg
                • Bundesverband Jüdischer Studierender in Deutschland e.V. – Studentenverband Stuttgart
                • Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung
                • Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Mittlerer Neckar
                • Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.
                • Gesellschaft für Christliche-jüdische Zusammenarbeit
                • Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg
                • Landkreis Esslingen
                • Landkreis Ludwigsburg
                • TSV Makkabi Stuttgart
                • WIZO Women’s International Zionist Organisation Stuttgart

              • Benefizkonzert mit LEONIE RETTIG
              • Gewinnerin des 1. Preises im Bundeswettbewerb Jugend musiziert des Jahres 2005

                Dienstag, 11. März, 20.00 Uhr
                Neues Schloß Stuttgart
                Weißer Saal

                Um Spenden zugunsten des „Baden-Württemberg-Waldes“ im „Wald der deutschen Länder“ bei Beer Sheva wird gebeten. Siehe auch „Ein Wald für Israel“.

              • DIE FUNKTION DER RELIGION IM NAHOSTKONFLIKT
              • Öffentlicher Vortrag mit Diskussion mit MARTIN REYER

                Pfarrer, ehemaliger Propst der Erlöserkirche in Jerusalem

                Donnerstag, 21. Februar, 19.00 Uhr
                im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, Stuttgart (Bohnenviertel)

              • DIE SHOAH IM BEWUSSTSEIN DER GESELLSCHAFT ISRAELS NACH 1945
              • Öffentlicher Vortrag mit Diskussion
                mitDR. GIDEON GREIF Gedenkstätte Yad Vashem, Israel

                Freitag, 25.Januar 2008, 19.30 Uhr

                Bürgerhaus Zuffenhausen-Rot, Auricher Str. 34a
                Moderation: Olaf W. Schulze Eine gemeinsame Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar mit den Stuttgarter Stolperstein-Initiativen, der Zukunftswerkstatt Zuffenhausen e.V. und der Regionalen
                Arbeitsgruppe Baden-Württemberg von „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“

              • LEBEN IN DER WÜSTE –
                EINE HERAUSFORDERUNG FÜR DIE ISRAELISCHE GESELLSCHAFT
              • Öffentlicher Vortrag mit Diskussion mit

                REUVEN BARAK

                Delegierter des JNF/KKL für Bayern und Baden-Württemberg
                – Jüdischer Nationalfonds e.V. / Keren Kayemeth LeIsrael –

                Montag, 10.Dezember 2007, 19.00 Uhr
                Stuttgart-Stadtmitte, Haus Sozialgericht, Theodor-
                Heuss-Str. 2, Erdgeschoss, Saal C
                U 9 und U 14 Friedrichsbau/Börse
                S-Bahn Stadtmitte

              • IRAN, HAMAS UND HISBOLLAH – IST ISRAEL IN GEFAHR?Öffentlicher Vortrag mit Diskussion
                mit Dr. Uriya Shavit,
                Lehrbeauftragter an der Universität Frankfurt am MainDienstag, 11.September 2007, 19.00 Uhr
                Stuttgart-Stadtmitte, Haus Sozialgericht, Theodor-
                Heuss-Str. 2, Erdgeschoss, Saal C
              • ISRAEL UND SEINE NACHBARN –
                GIBT ES EINE LÖSUNG FÜR DEN ISRAELISCH-PALÄSTINENSISCHEN KONFLIKT?
                Öffentlicher Vortrag mit Diskussion
                mit Dr. h.c. Johannes Gerster,
                Präsident der Deutsch-Israelischen GesellschaftDonnerstag, 28.Juni 2007, 19.00 Uhr
                Der Referent hat von 1997 bis 2006 die Vertretung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem geleitet.Stuttgart-Stadtmitte, Haus Sozialgericht, Theodor-
                Heuss-Str. 2, Erdgeschoss, Saal C
                Mitveranstalter:
                Bildungswerk Stuttgart der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V

                • WIE SCHÖN SIND DEINE ZELTE, JAKOB?Dienstag, 24. April 2007,19.00 UhrStaatliche Hochschule
                  Für Musik und
                  Darstellende Kunst
                  Stuttgart
                  Kammermusiksaal
                  Neue Musik und Literatur aus Israelmit dem Komponisten Prof. Arie Shapira aus Haifa
                  und Texten von Jehuda Amichai und & Else Lasker-Schüler
                  Semedar Schidlowski, Clemens Ratajczak,
                  Julia Bassler
                  , Violine
                  Julia Barthel, Viola
                  Daniel Wenzel, Violincello
                  Christiane Willms, Alexis Krüger, Sprecher
                  Anschließend zu Ehren von Prof. Arie Shapira
                  Stehempfang vor dem Kammermusiksaal
                  Georg Wötzer, Leitung
                  Eine gemeinsame Veranstaltung der Staatliche Musikhochschule
                  und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG)

                  Eintritt frei
              • NEUER VORSTAND GEWÄHLT
                Zeichen der Solidarität mit Israel gesetzt
                Veranstaltungsreihe zum Nahostkonflikt gestartet



                Der Zeitpunkt hätte aktueller nicht sein können. Am 23. Juli 2006, mitten im Krieg Israels gegen die Hizbollah, traf sich die Arbeitsgemeinschaft Stuttgart/Mittlerer Neckar der DIG zu ihrer Mitgliederversammlung. Einstimmig verabschiedeten die Mitglieder eine Erklärung „Terrororganisationen entwaffnen – Solidarität mit Israel“, in der sie die Politik und die Öffentlichkeit zur Solidarität mit dem jüdischen Staat aufriefen. „Israel verteidigt sich gegen aus dem Iran und Syrien gesteuerte Terrororganisationen, die auf die Vernichtung des jüdischen Staates hinarbeiten… Die UNO-Resolution 1559 fordert die Entwaffnung der Hisbollah. Weder die libanesische Regierung noch die internationale Gemeinschaft haben sich jemals um die Umsetzung dieses Beschlusses gekümmert. Auch Deutschland nicht.“, stellten die Mitglieder fest. Mit Blick auf einen möglichen Waffenstillstand forderten sie, dieser müsse „so abgesichert werden, dass die Hisbollah zuverlässig daran gehindert ist, ihre terroristischen Angriffe gegen die Bevölkerung im Norden Israels wieder aufzunehmen.“
                Klar bekundeten die Mitglieder ihren Willen, gerade in einer für Israel besonders kritischen Situation, als DIG öffentlich sichtbar und vernehmbar zu werden. Daraus resultierte das Vorhaben, in den Innenstädten unserer Region unter dem Motto „Solidarität mit Israel“ Informationsstände aufzustellen und mit den Passanten ins Gespräch zu kommen. Nach über 10 Jahren engagierten Wirkens an der Spitze unserer Arbeitsgemeinschaft wollte Hiltrud Broockmann ihr Amt in jüngere Hände legen. Im Namen aller anwesenden Mitglieder sprach Meinhard Tenné ihr und den anderen aus ihrem Amt scheidenden Vorstandsmitgliedern den herzlichen Dank der Versammlung für die umfangreich geleistete Arbeit aus. Zum neuen Vorsitzenden wurde Franz-Hellmut Schürholz, ehemaliger Präsident des Landeskriminalamts Baden-Württemberg, gewählt. Neue Stellvertretende Vorsitzende wurden der Sindelfinger Landtagsabgeordnete und Sprecher der GCJZ Stephan Braun und der Stuttgarter Kinderarzt Dr. Benjamin Gronwald. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Bärbel Illi, Sigrid Warscher, Lothar Galow-Bergemann und Meinhard Tenné.
                Im September hat der neue Vorstand mit einer Veranstaltungsreihe begonnen: Ausgehend vom jüngsten Waffengang soll der Konflikt um Israel aus verschiedenen Perspektiven in den Blick genommen werden. Israelis und Deutsche, Vertreter von Politik und Zivilgesellschaft, Handelnde und Beobachter sollen ihre Sicht des Konflikts, seiner Ursachen und Hintergründe darstellen, aber auch Perspektiven für Verständigung und dauerhaften Frieden aufzeigen.
                Den Auftakt machte Prof. Gert Weisskirchen, langjähriges Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, am 20. September mit einem Vortrag zu den Hintergründen des jüngsten Krieges im Libanon. Er kam unmittelbar aus dem Bundestag, in dem er sich für die Beteiligung der Bundesmarine an der Sicherung des Waffenstillstandes eingesetzt hatte. In seinem Vortrag plädierte er für eine stärkere Rolle Europas im nahöstlichen Friedensprozess und deutete eine mögliche Modellfunktion des KSZE-Prozesses auch für den Nahen Osten an. Am 18. Oktober lenkte Prof. Yair Auron (Open University Israel) in seinem Vortrag zum Thema „Frieden ist mehr als Sicherheit – Die Bedeutung des Holocaust für Juden und Palästinenser“ unseren Blick auf die mentalen Voraussetzungen von Verständigung und Frieden, nämlich die Traumata des jeweils anderen am Konflikt Beteiligten wahr- und ernst zu nehmen.
                Am 17. November sprach der langjährige Nahostkorrespondent zahlreicher deutscher Medien, der in Israel lebende Journalist Ulrich Sahm über Perspektiven für Verständigung und dauerhaften Frieden Israels mit seinen Nachbarn. Am 7.12. fand eine Gesprächsrunde mit vier Mitgliedern der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages aus unserer Region zur deutschen und europäischen Politik in Bezug auf Israel und den Nahen Osten statt.
                Zu den Vorhaben des neuen Vorstands gehört auch die Konstituierung eines deutsch-israelischen Jugendforums. Hierfür sind Tipps und Ratschläge aus den bestehenden Jugendforen willkommen.


                Franz-Hellmut Schürholz/Lothar Galow-Bergemann
          • Eine gemeinsame Veranstaltung der DIG mit dem Forum Jüdischer Bildung und Kultur e.V. Hotel Wartburg
            Lange Str. 49
            70174 Stuttgart
            (zwischen Hospitalstraße und Firnhaberstraße)
            Tel. 0711 2045-0
            S-Bahn und U-Bahn:
            Stadtmitte/Rotebühlplatz

        • Den Traum erfüllen60 Jahre Herausforderungen und Erfolge in IsraelEine Ausstellung – zu sehen vom 30. März bis zum 24. April 2009 im DGB-Haus Stuttgart, Willi-Bleicher-Str. 20
          Eröffnung: Montag 30.3. 19 Uhr DGB-Haus Lichthof
          Öffnungszeiten: Montags bis freitags 8 Uhr bis 20 Uhr
          Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Außenministeriums des Staates Israel und der World Zionist Organisation mit Unterstützung von Jüdischem Nationalfond-KKL und Keren Hayesod.
          Veranstalter der Ausstellung in Stuttgart:
          Deutsch-Israelische Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Stuttgart und Mittlerer Neckar
          forum jüdischer bildung und kultur e.V.
          Eröffnung der Ausstellung
          Montag 30. März 2009 19 Uhr DGB-Haus Stuttgart Lichthof
          Einführung: Franz-Hellmut Schürholz, Vorsitzender der DIG AG Stuttgart / Mittlerer Neckar
          anschließend kleiner Stehempfang
          Führungen durch die Ausstellung
          können auf Anfrage vereinbart werden: 0151-14943690
          Den Traum erfüllen. Die Geschichte des Staates Israel ist die Geschichte eines wahr gewordenen Traums: Jahrhunderte lang sehnten sich Juden in aller Welt nach der Heimstatt Israel – und nach der Publikation von Theodor Herzls Programmschrift „Der Judenstaat“ im Jahre 1896 wurden riesige Anstrengungen unternommen, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Das Land wurde besiedelt und landwirtschaftlich bestellt, Städte wurden neu gegründet, Bildung, Forschung und Entwicklung wurden gefördert und eine zukunftsorientierte Demokratie wurde aufgebaut. Den Erfolgen und Herausforderungen des Staates Israel ist die Ausstellung „Den Traum erfüllen – 60 Jahre Herausforderungen und Erfolge in Israel“ gewidmet.Die Bildauswahl der Ausstellung verdeutlicht die atemberaubende Entwicklung Israels auf beeindruckende Weise: Auf 14 Tafeln sind jeweils Fotos aus der Gründungszeit Israels (in Schwarz-Weiß) und aktuelle Aufnahmen (in Farbe) gegenübergestellt. Im Begleittext wird unter anderem die Entwicklung von Einwanderung, Landwirtschaft, Städtebau, Demokratie und Kultur in Israel erklärt (englisch).
          Mehr als 3,5 Millionen Einwanderer/-innen aus 70 Ländern wurden integriert, eine High-Tech-Industrie aufgebaut, ein vorbildliches Gesundheitswesen mit einer der weltweit höchsten Arztdichten entwickelt und ein demokratisches Staatswesen etabliert. Seine Gesetze garantieren allen BürgerInnen Meinungs- und Pressefreiheit, Gleichberechtigung der Frau, Wahlrecht und Religionsfreiheit. Programm der Ausstellung zum Herunterladen – bitte hier anklicken
          Dr. Martin Kloke
          Politikwissenschaftler und Publizist, Berlin

          zum Thema

          Zwischen Sympathie und Vorurteilen:
          Das Israelbild der Deutschen unter der Lupe

          Montag, 23. März 2009, 19 Uhr

          Bischof-Moser Haus, Wagnerstr.45
          Stuttgart Stadtmitte (Bohenviertel)

          Nachdem die Alliierten das NS-Regime zerschlagen hatten, verbreitete sich in der westdeutschen Bundesrepublik bald ein Philosemitismus, der mit dem deutschen Antisemitismus zu brechen schien und der sich insbesondere an Sympathien für den neu entstandenen jüdischen Staat festmachte. Während Sympathien für Israel in der DDR strikt unerwünscht waren, ist es mit der Israelsolidarität seit Ende der 1960er Jahre allerdings auch in Teilen der westdeutschen Gesellschaft vorbei. Seitdem sich der israelische David in den vermeintlichen Goliath verwandelt hat, finden antizionistische Stimmungen und Vorurteile erheblichen Zulauf. Während Parlament und Regierung die Solidarität mit Israel zur Staatsräson erklären, haben die Deutschen nach einer aktuellen Umfrage die schlechteste Meinung von allen Europäern über Israel. Was sind die Hintergründe dieser widersprüchlichen Entwicklung?

          Dr. Martin Kloke ist Redakteur für Bildungsmedien im Berliner Cornelsen Verlag. Seit über zwanzig Jahren befasst er sich mit dem Israelbild der Deutschen und veröffentlicht Beiträge zu Themen der deutsch-israelischen Beziehungsgeschichte. Er promovierte im Fach Politikwissenschaft über das Thema „Israel und die deutsche Linke“.

          Stille Mahnwache “Wir verstehen Israel!” cimg9371.JPG cimg9370.JPG cimg9367.JPGFotos zum Vergrößern bitte anklicken Über 200 Menschen versammelten sich am Nachmittag des 8. Januar in der Stuttgarter Stadtmitte zu einer Stillen Mahnwache für Israel. Still deshalb, weil bewusst auf Reden verzichtet wurde, nicht etwa, weil dort nicht gesprochen worden wäre. Ganz im Gegenteil: Trotz eisiger Januartemperaturen wurde in der Büchsenstraße/Ecke Kronprinzenstraße über eine Stunde lang allerorten über die Lage im Gazastreifen diskutiert und über die Notwendigkeit Israels, sich gegen den andauernden Terror zu wehren. Aufgerufen hatte die DIG Stuttgart und Mittlerer Neckar gemeinsam mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, dem Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V. und verschiedenen Einzelpersonen.Wir fanden reges Interesse bei PassantInnen wie bei der Presse und stießen auf viel Verständnis für die Lage, in der sich der jüdische Staat befindet. Neben vielen Israelfahnen waren Transparente und Umhängeschilder zu lesen wie „Solidarität mit Israel“, „Israel wehrt sich gegen den vom Iran gesponserten Raketenbeschuss – zu Recht“ oder „Israel räumte Gaza – Antwort 5000 Raketen – Warum?“

          Bereits einige Tage zuvor wandte sich die DIG Stuttgart in einer viel beachteten Stellungnahme zu einer antiisraelischen Demonstration in der Stadt „gegen durchsichtige Versuche, Israel die Schuld an der gegenwärtigen Situation im Gazastreifen in die Schuhe zu schieben.“ Die Verantwortung dafür liege so klar und eindeutig bei der Hamas, dass dies selbst der palästinensische Präsident Abbas festgestellt habe.
Mit unseren Aktivitäten wollen wir ein Zeichen der Verbundenheit mit Israel setzen, das zur Zeit einen ihm aufgezwungenen Kampf um den Schutz seiner Zivilbevölkerung vor Raketenterror führen muss.

          Hier der Bericht der Stuttgarter Nachrichten vom 9. Januar: Bericht StN 9.1.09

          „Wenn zwei sich streiten… … ist Israel schuld.” http://www.spiegel.de/video/video-44637.html

        • „Zwerge kommen hier keine. Ein Familienroman“
        • Lesung der israelischen Autorin Sara Shilo

          Mittwoch, 11.März 2009, 19.30 Uhr

          Wilhelmspalais, Konrad-Adenauer-Str. 2, (Mörike-Kabinett)
          (U5-7, U 15; U 1, 2, 4 – Charlottenplatz), Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro

          Sara Shilo liest aus ihrem im März im Deutschen Taschenbuch-Verlag erscheinenden Romandebüt.

          Es moderiert die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Anat Feinberg, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg. Die deutsche Übersetzung liest Barbara Stoll.

          Als Mas’ud, der Falafelkönig, einem Herzanfall erliegt oder einem Messerstich oder einem Wespenstich, ist seine Frau Simona von Sinnen vor Schmerz. Ein Familienroman von gewaltiger, herzerschütternder Kraft, dabei zärtlich und voller Zuversicht.

          Sara Shilo, geb. 1958 in Israel, entstammt einer Familie irakischsyrischer Einwanderer. Sie arbeitete zunächst als Sozialarbeiterin, bevor sie ein berühmtes Puppentheater gründete

          Eine Kooperation des Forums jüdischer Bildung und Kultur e.V. mit der Stadtbücherei Stuttgart und der DIG Stuttgart

          ——————

          zu einem Vortrag und Diskussion mit

          Dr. Yossi Ben Ari
          Brigadegeneral a.D. der IDF

          am 26. Februar 2009 um 19.00 Uhr

          im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, Stuttgart (Bohnenviertel)
          über das Thema
          „Nach dem Gazakrieg – die Perspektiven für Israels Sicherheit und Frieden in der Region“

          Was hat Israels Gegenwehr gegen die Raketen der Hamas bewirkt?

          Ist Israels Süden künftig sicherer?

          Wie sehr wurde Hamas geschwächt?

          Wie hat der Krieg die Lage in der gesamten Region verändert?

          Und welche Chancen gibt es für ein dauerhaftes Schweigen der Waffen und eine Wiederaufnahme des nahöstlichen Friedensprozesses?

          Wir freuen uns, hierzu die Auffassung eines Israeli zu hören, der als
          Soldat, als Politikberater, als Chefinstruktor des Israel National Defense
          College über Jahrzehnte in verantwortlicher Stellung an den Schnittstellen
          von militärischer wie politischer Strategie gearbeitet hat. Sicherlich wird
          Dr. Ben Ari auch das Ergebnis der israelischen Parlamentswahlen am 10.
          Februar in seine Analyse einbeziehen.

          Der Vortrag wird auf Englisch gehalten. In der nachfolgenden Diskussion kann
          auf Wunsch ins Englische und vom Englischen übersetzt werden.
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      • Israel – eine politische Standortbestimmung
        Donnerstag 23. April 2009 19:30 Uhr
        DGB-Haus Stuttgart, Kleiner Saal,
        Willi-Bleicher-Str. 20

    • Einladung
      zur Autorenlesung mit
      Edna Mazya
      am Mittwoch, 10. Juni 2009 um 19.30 Uhr
      in der Stadtbücherei Stuttgart (Wilhelmspalais), Konrad-Adenauer-Str. 2, Mörike-Kabinett.

      Die israelische Autorin liest aus ihrem Roman
      „Über mich sprechen wir ein andermal“
      Edna Mazya, 1950 in Tel Aviv als Tochter österreichisch-jüdischer Einwanderer geboren, ist eine der bekanntesten und meistgespielten Bühnenautorinnen Israels. Sie hat Theaterwissenschaften und Philo-sophie studiert und lehrt Dramatic Writing an der Universität Tel Aviv. Nach „Schlamassel“, erschienen 2001, stellt Edna Mazya ihren zweiten Roman vor. Im Zentrum stehen drei selbstbewusste, starke Frauen aus drei Generationen einer deutsch-jüdischen Einwandererfamilie und deren bewegtes Leben. Edna Mazya erzählt – darin Amos Oz „Geschichte von Liebe und Finsternis“ vergleichbar – ein Stück Einwanderergeschichte aus ihrer Großelterngeneration und zugleich ein Stück Autobiographie. Professor Dr. Anat Feinberg führt in das Werk der Autorin ein, Edna Mazya wird einen kurzen Auszug aus der hebräischen Ursprungsfassung ihres Romans vorlesen, die Schauspielerin Barbara Stoll liest aus der deutschen Übersetzung. Danach besteht Gelegenheit, der Autorin Fragen zu stellen, ihr Buch (432 S., geb., EUR 20,60) zu erwerben und signieren zu lassen. Die Lesung wird gemeinsam von der Stadtbücherei, dem „forum jüdischer bildung und kultur e.V.“ und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft veranstaltet. Der Eintritt kostet 5 EUR, ermäßigt 3 EUR. Hier die Einladung zum Download __________________________ Vortrag und Diskussion mit

      Dr. Kazem Moussavi

      Sprecher der Grünen Partei des Iran in Deutschland

      Dienstag, 12. Mai 2009, 19 Uhr

      Bischof-Moser-Haus

      Wagnerstr. 45

      Stuttgart Stadtmitte (Bohnenviertel)

      Einladung mit weiteren Informationen – Bitte hier klicken

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      Happy Birthday Israel! Happy Birthday Tel Aviv!

      ISRAELTAG

      Mittwoch, 13. Mai 2009
      16 Uhr bis 19 Uhr
      Schlossplatz Stuttgart

      Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel gegründet.
      Die UNO und viele Länder standen damals
      Pate.
      “Es gibt nichts Schöneres als Dich, doch keine ist
      so schön wie Du”, sagt der Schriftsteller Nathan
      Altermans über Tel Aviv. Die Metropole feiert dieses
      Jahr ihr hundertjähriges Jubiläum.
      Wir gratulieren zum Geburtstag und
      laden Sie herzlich ein, mitzufeiern.
      Informationen über Israel
      Lassen Sie sich von Israelis
      über Israel informieren.
      An Informationsständen können
      Sie sich aus erster Hand
      informieren über
      Israel – Land und Leute
      Israel – touristische Attraktionen
      und Angebote
      Israel – Staat und Politik

      Und HIER geht’s zum Programm

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